Tap to unmute

Warum Effekte im Kino und TV immer hässlicher werden

Teilen
Einbetten

KOMMENTARE • 1 562

  • Steffen Hampel
    Steffen Hampel Vor 6 Tage +553

    Hallo David,
    Ich arbeite in der Hollywood VFX industry und muss sagen, dass ich es sehr schön finde, dass du die Informationen richtig recherchiert und nicht einfach VFX artist bashing betrieben hast :)
    Wenn du mehr darüber reden willst kannst du dich gerne melden

    • Killer kraut
      Killer kraut Vor 3 Stunden

      @Filmecke Wen man will kann man sich auch einmal Schauspieler nehmen die nicht so bekannt sind !
      Und die haben auch ihre Firmen !

    • Andy Koenigsdorf
      Andy Koenigsdorf Vor 5 Stunden

      @ThePack Also jeder der mit VFx Geld zum Leben verdienen will... weil ohne Arbeit kein Geld, in der Not frisst der Teufel fliegen. Die VFx Künstler sind am wenigsten Schuld, einfach dem Video hier genau zuhören.

    • T J
      T J Vor Tag +3

      declips.net/video/eALwDyS7rB0/video.html
      ein Video über die Ausbeutung der Arbeiter im vfx business. Wer einen Oscar gewinnt, wird im Anschluss sogar gemieden, weil zu teuer. Ist das richtig?

    • Christian Bohm
      Christian Bohm Vor 2 Tage

      @Killer kraut Klar, hast du 100 Millionen fuer mich?

    • Filmecke
      Filmecke Vor 2 Tage

      @Jethex Ich kann dass verstehen, ich find das persönlich trotzdem etwas naiv, ohne zu recherchieren einfach Leuten schuld zu zuschreiben.

  • Logan the Hamster
    Logan the Hamster Vor 5 Tage +97

    Danke für dieses gute Video, als ehemaliger 3D & VFX Artist für die Filmbranche kann ich dir da nur zustimmen.
    Ich bin seit gut 6 Jahren aus der Branche raus und nun in einer Spieleschmiede am werkeln. Der Grund warum ich ging, war hauptsächlich die massiv ansteigende und absolut notwendige Anzahl an zu leistenden Überstunden. Kaum ein Team, hatte fast nie auch nur im Ansatz genügend Zeit ordentliche Arbeit abzuliefern, geschweige denn genug um mal was gutes-hervorragendes.
    Mal zwei Anekdoten:
    Teilweise musste wir VFX-Artists im Studio bis 90-100 Stunden Wochen leisten. Und das in Deutschland, mit wenigstem einigermaßen akzeptablen Überstundenbonus und Ausgleichzeit. Der Grund waren die absolut bescheuert gesetzten Milestones und Deadlines. Wenn eine davon nicht eingehalten wurde, musste das Studio = mein Arbeitgeber, enorm hohe Strafzahlungen leisten und sowas fällt natürlich auf einen selber bzw. das Team zurück. Oft mussten wir innerhalb von drei Wochen Effekte abliefern, wofür man normalerweise bis zu 2 Monate braucht, dies hieß dann crunch für das gesamte Studio, denn wir brauchten Hilfe und auch andere Sachen mussten ja noch fertig werden. Ab und zu mussten wir sogar mit uns fremden Tools arbeiten, da wir nur Vorarbeit geleistet haben für ein anderes Studio. Einarbeitungszeit war nie auch nur ansatzweise ausreichend. Was auch immer der Grund war, die Qualität litt jedenfalls jedes mal massiv. In der Regel waren workarounds und quick and dirty, aber kaschiert, die einzigen Möglichkeiten die uns in solchen häufigen aufgetretenen Situationen blieben. Ich schäme mich heute noch für den Schund, den ich/mein Team fabrizierten.
    Ein anderer Grund was die Arbeit immer anstrengender hat werden lassen, waren die teils absurden Ansprüche der Auftraggeber.
    Wir hatten vorgaben wie viele Polygone einzelne Objekte haben mussten, zumeist mindestens oder wie hoch aufgelöst die texture maps sein mussten, mit vielen partikels und Iterationen Effekt XY sein musste. Es gab dafür ganze Booklets für die einzelnen Teams - Diese arteten übrigens immer in eine Blättersammlung und ein einziges Chaos aus, aufgrund all der Änderungswünsche und entsprechend der Anpassung der Vorgaben.
    All diese Ansprüche und Vorgaben hatten zur Folge, dass nicht nur das Arbeitspensum, die Kontrollen usw. stiegen, nein besonders die Renderzeit ging ins Absurde. Nicht selten mussten die Jungs beim Renderteam den Kram in 16K mit 20 cycles und enormen vielen Fehlerkorrekturen und was weiß ich nicht noch alles Rendern und auch in mehrfacher Ausführung mit unterschiedlichem Comp. Das was gerendert wurde musste nicht einmal gut aussehen, doch dauerte ewig aufgrund des unglaublich hohen Informationsgehalts. Die Renderfarmen liefen dementsprechend 24/7, Verzögerungen brachten die gesamte Planung durcheinander, verzögerten ggf. andere Projekte, führten zu crunch bei anderen Teams, ... Im Grunde ist es wie bei der Bahn, wenn ein wichtiges Gleis gesperrt wird für eine Stunde aufgrund eines Notfalls. In Folge ist der ganze Zugverkehr einer Region und oft darüber hinaus stark beeinträchtigt.
    Uns blieb also einfach schlichtweg nie genug Zeit, für gutes CGI, eigentlich arbeiteten wir durchgehend crunch. Ich kann vmtl. an beiden Händen abzählen wie viele Wochen ich in den 3,5 Jahren die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit von 30 Stunden hatte. In den letzten 3 Jahren hat sich dies nur noch verschlimmert, da es immer mehr und mehr Aufträge gibt, besonders auch aus Bereichen fernab von Film oder Werbung, während zeitgleich die Anzahl an Artists stagniert bzw. sogar sinkt. Viele kleinere Studios sind über Corona pleite gegangen, es gibt viel Abwanderung, das Pensum steigt und steigt, kaum jemand tut etwas für Nachwuchs, schon gar nicht die Schulen oder Unis, der Lohn ist auch nicht besonders mit brutto knapp 2400€ Durchschnitt (ohne Überstunden) im Verhältnis zum zu leistenden uvm.
    Ich jedenfalls bin sehr froh gegangen zu sein. Seitdem ich an Videospielen arbeite hatte ich noch nie crunch oder auch nur eine bescheuerte Deadline, Im Gegensatz, habe ich oft mehr Zeit als nötig, was mir die Möglichkeit gibt die Extra-Meile zu gehen oder mich weiterzubilden, bzw. meine Arbeitszeiten zu reduzieren. Und das für weitaus mehr Geld.

    • MaMo_Art
      MaMo_Art Vor 59 Minuten +1

      @Logan the Hamster Hi, vielen lieben Dank für deine ausfürliche Antwort. Das war wirklich sehr aufschlussreich und dein Rat klingt auf jedenfall vernünftig. Dass du in deinem jetzigen Studio sogar eine Einarbeitungszeit von einem halben Jahr bekommen hast, finde ich einen super Service vom Studio und wirklich sehr human wenn man aus einer anderen Richtung kommt. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute im neuen Studio!! Das hört sich ja alles jetzt sehr gut an!

    • Logan the Hamster
      Logan the Hamster Vor 13 Stunden

      @M. B. Nein Brutto, es gab aber immer wieder Bonuszahlungen, zum Beispiel wenn beim Internen Standortwettbewerb gewonnen hat oder 2. wurde oder auch wenn man seine ursprünglichen Deadlines eingehalten hat usw.
      Ich kam mit allen Abzügen, Prämien etc. oftmals auf knapp 3200 brutto.

    • M. B.
      M. B. Vor 16 Stunden

      du meinst 2400 netto oder!??

    • Logan the Hamster
      Logan the Hamster Vor 21 Stunde +1

      ​@MaMo_Art Ich kann dir nur raten, sofern du noch keinen (massiven) Crunch hast und ihr Zeit habt für eure Projekte, bleib beim VFX Studio, zumindest solange wie es noch dauert um kein Junio mehr zu sein. Die Erfahrungen die du dort sammelst und dein Portfolio sind Gold wert.
      Der Wechsel war jedenfalls recht human. Ich wurde bei einem großen Studio mit fast doppelt so hoher Bezahlung angestellt als 3D Environment und Level Artist. Ich hatte die Auswahl zwischen 3ds Max (der Opi), Maya (kotz) oder Blender (ab 2.8, spaßig) zu nutzen und fast ein halbes Jahr Einarbeitungszeit nur dafür bekommen. Auch mit den Engines (Cry 5, UE 4 (nun 5) und Unity 3D) hat man mich in mehrere Schulungen gesteckt und mir ca. ebenfalls fast ein halbes Jahr Einarbeitungszeit gewährt. In diese Zeit arbeitete ich zwar auch schon an den Spielen, jedoch ohne wirkliche Milestones und Deadlines. Im Grunde war dies eine lange Probezeit.
      Mit dem baking Prozess, texturing usw. habe ich nichts zu tun, dafür gibt es eigenen Teams bei uns. Der Produktioncycle ist schon ziemlich krass optimiert. Meine Aufgaben sind hauptsächlich das High poly modeling, Whiteboxing, High Poly Level creation (zur quick and dirty Visualisierung für die Game & Level Designer) und ab und zu mal VFX, wenn die Jungs und Mädels dort mal Unterstützung brauchen. Ich weiß nicht wie es bei kleineren Studios aussieht, aber wahrscheinlich muss man selbst viel mehr machen. Dennoch würde ich mir da keine Gedanken zu machen, denn baken, shadow mapping, etc. sind allesamt nicht sonderlich schwierig (nur nervig :D).
      Schreib dir einfach eine schön gestaltete Bewerbung, hab ein gutes Portfolio und bewirb dich auf alle in Frage kommenden Berufe oder schicke einfach mal eine Initiativbewerbung hin und frage nach ob und wenn ja wo sie was frei hätten.
      Einzig und allein etwas schwierig und stressig war der Umzug in eine andere Stadt in einem anderen Bundesland, denn im Westen gibt es erstaunlich wenige Spielestudios. Frag auf jeden Fall beim zukünftigen Arbeitgeber nach, ob sie dir dabei behilflich sind. Meiner hat mir zum Beispiel für 2 Monate eine kleine bereits eingerichtete Wohnung zur Verfügung gestellt, was enorm geholfen hat. Und auch beim Einleben in der neuen Stadt wurde ich sehr unterstütz.
      Sodale ich hoffe das hilft dir weiter. ^^

    • Logan the Hamster
      Logan the Hamster Vor 21 Stunde

      @Tom T Ich habe bei einem großen Studio gearbeitet, welches mehrere Produktionsstandorte auf der Welt hat, mit Sitz in den USA. Dort wurde nur nach zahlen gearbeitet, wie es üblich ist in der Branche. Das Management hatte jedenfalls kaum bis keine Ahnung davon wie viel Aufwand verschiedene Projekte eigentlich bedeuten und hat mit Standardisierten Deadlines und Milestones, basierend auf Durschnittswerten der Dauer ähnlicher Projekte in Kombination mit Gewinnmargen gearbeitet (die genauen Berechnungswege konnte ich nicht einsehen), aber auch das ist üblich in der Branche. Des Weiteren gab es trotz enger Zusammenarbeit einen Wettbewerb zwischen den Standorten, der Anreiz waren Bonuszahlungen an alle Beschäftigten des Standortes (sofern es die finanzielle Situation erlaubt). Dies hat dazu geführt, dass uns engere Milestones und Deadlines gesetzt wurden, als nötig war (zumeist eine bis zwei Wochen kürzer), um in der zusätzlichen Zeit noch kleine Auftragsarbeiten erledigen können. Das dies in immer mehr und mehr Crunch und dem ein oder anderen Burnout geendet hat, kümmerte das Management vor Ort, als auch in den USA wenig. Zumindest wurde nichts dagegen getan, es kamen nur nette Worte und heiße Luft. Typische Arbeitskultur der Amis halt. Immerhin versuchte man aber ausgefallene Mitarbeiter möglichst schnell zu ersetzen.
      Dagegen etwas zu unternehmen, war uns mangels eines Betriebsrats, der Unterstützung einer Gewerkschaft - Eigentlich waren wir in der Industriegewerkschaft Medien - Druck und Papier, Publizistik und Kunst (IG Medien) - ver. di., doch diese fühlte sich nicht zuständig und ließ uns im Stich, juristisch war da auch nichts zu machen - nicht möglich, entweder beugten wir uns den Arbeitsbedingungen oder konnten gehen.
      Was die Gewinnmargen und Preise angeht, kommt es gänzlich darauf an wer den Auftrag stellt und wie groß das eigene Studio ist und wie gut dessen Ruf und Portfolio ist. Bei Aufträgen von Hollywood oder anderen großen aus der Film- oder Serienbranche, ganz besonders Apple und Disney, wurden die Preise bestimmt und lagen grundsätzlich sehr niedrig. Man konnte sie annehmen und sein Prestige steigern, dafür aber nicht viel umsetzten, aber eigentlich macht man es, denn besser bei uns als anderen die es günstiger machen und wo das Ganze schon fast in moderner Sklaverei endet (Süd-Ost Asien) bei den extremen Arbeitszeiten und mickrigem Lohn (in Indonesien verdient man nicht einmal ein Viertel wie hier und hat 80Std. Wochen). Selbiges Spiel bei Autoherstellern und anderen großen internationalen Konzernen. Lediglich bei kleineren Projekten oder Aufträgen von unüblichen Kunden konnten wir die Preise bestimmen. Wie hoch genau diese lagen, was die Margen waren usw. konnte ich allerdings nicht einsehen. Leider sind die Margen sind hier in Deutschland tatsächlich aber eher gering, aufgrund der hohen Steuern, sonstigen Abgaben und vor allem Löhnen. Dafür ist der Ruf und das Prestige von Produktionsstätten hierzulande ungebrochen groß. An Arbeit mangelt es also ganz und gar nicht.
      Als aus immer mehr Firmen aus jedweder Branche den Wert hinter einer guten Animation erkannten und auch Animations- und VFX Studios wie das meine eingebunden wurden, da die vielen (Werbe-) Agenturen, Studios, halt die Mediengestalterbuden, dies nicht mehr alleine stemmen konnten, begann es dann richtig stressig zu werden. Da man bei solchen kleinen Aufträgen die Preise selber bestimmen kann und die Gewinnmargen entsprechend hoch liegen, hat sich das Management darauf gestürzt wie sonstwas. Es kamen also zusätzlich zu all den anderen Arbeiten noch diese hinzu. Für mich war das damals einfach zuviel geworden. Ich weiß aber aus erster Hand von Kollegen die dort immer noch arbeiten, dass es momentan Hölle ist. Denn über Corona sind ungefähr die Hälfte der Mediengestalterbuden, besonders die kleineren, pleite gegangen oder stark geschrumpft. Nun da sich die Wirtschaft wieder erholt ist die Auftragslast astronomisch. In Asien schießen von den dortigen Staaten gesponserter Studios wie Pilze aus dem Boden, während die westlichen Länder nicht mehr das Geld dafür haben, da anderes wichtigeres (wie Energie) bezahlt werden muss.
      Also um aufs Fazit zu kommen: Dein Eindruck trügt dich nicht, die geleistete Arbeit wird kaum bis gar nicht wertgeschätzt. Man will nur einfach alles schnell, schnell, super toll und schön, aber auch so günstig wie möglich haben. Die Artists selbst haben absolut keine Stimme. Ich bin mal sehr gespannt, wie lange das noch so weiter geht, irgendwann muss es zumindest in den westlichen Demokratien platzen. Hinzu kommt ja noch die extrem prekäre Lage bezüglich des Nachwuchses, Ausbildung, Studium in den meisten Ländern und das aufgrund der Zustände immer weniger in Animations- und VFX-Studios arbeiten wollen. Es gibt zwar immer noch die Studios denen die Mitarbeiter wichtig sind, wie Fortiche (Arcane) oder Pixar, aber um bei denen arbeiten zu können muss man schon wahnsinnig gut sein (und in doofen Ländern leben :D).

  • The ultimate 🐐
    The ultimate 🐐 Vor 6 Tage +242

    Ich find das super, dass David aufzeigt, dass wegen Termindruck und generellem Stress Fehler entstehen und er extra als anschauliches Beispiel bei 17:45 die erwähnte Szene nicht eingefügt hat. Das ist noch echte Videoproduktion

    • Dantheman
      Dantheman Vor Tag

      @Manuel-D. Mertel Meinst du das als Scherz? Da ist kein Greenscreen...

    • Thomas Streich
      Thomas Streich Vor Tag +3

      Ich Denke es gab da eine Copyright problem, was ja in letzter Zeit sehr häufig in DEclips videos auftritt.

    • cockney91
      cockney91 Vor 2 Tage

      Ich glaube es geht mehr um den harten Cut.

    • Endoil
      Endoil Vor 4 Tage

      hä?

    • Mr Buddyguard
      Mr Buddyguard Vor 6 Tage +10

      @Manuel-D. Mertel Das was du meinst, nennt sich Leuchte 😄 Und eine Leuchte in Kombination mit Dunkelheit lässt eine Person nunmal so aussehen.

  • Schierke
    Schierke Vor 6 Tage +72

    Ich arbeite auch als 3D-Artist in einer Werbeagentur und tatsächlich habe wir all die ganzen Probleme in klein bei uns in der Agentur auch. Ausstehende Leute (und dazu gehören nicht nur Kunden, sondern auch Kollegen aus anderen Abteilungen und natürlich auch die Chefs), die sich nicht wirklich mit dieser Materie beschäftigen, denken immer, man drückt einen Knopf und alles sei fertig. Die können sich einfach nicht vorstellen, was da für Arbeit, Können und Zeit reingesteckt werden muss, damit das gut aussieht. Ich finde es klasse, dass du dazu ein Video machst und aufklärst! Es ist nämlich sehr schade, dass immer die Künstler den meisten Hate abbekommen, obwohl die am wenigstens dafür können! Vielen Dank!

    • Buggy Vi
      Buggy Vi Vor 3 Tage +1

      @Schierke Im Medienbereich wird häufig die Eier legende Wollmilchsau gesucht (und natürlich nicht gefunden). Mir ist einmal der A*sch geplatzt und ich habe meinem ehemaligen Chef in aller Deutlichkeit erklärt, dass man von einem Juristen auch nicht erwarten kann, in jedem juristischen Fachbereich ein Experte zu sein. Ich habe den Job irgendwann geschmissen und mich auf andere Stellen beworben. Die Gehälter waren Jenseits von Gut und Böse! Das wurde nicht selten damit begründet, dass man eben keine Eier legende Wollmilchsau ist.
      Ich habe der Branche schlussendlich den Rücken gekehrt. Die Entscheidung habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut.

    • J. H.
      J. H. Vor 3 Tage +2

      Ich bin ehemalige Art Direktorin und nun UX Designerin. Ich war SO schockiert das Effekt und 3D Artists nicht mehr als ich sondern oft sogar weniger verdienen obwohl das Können und Wissen so umfangreich sein muss und das Lernen mit immer neuen Tools niemals aus geht. Ernsthaft, ihr seid Künstler und ich bewundere euch. Leider ist besonders Agenturarbeit meist ein Pain und als Künstler geht man komplett vor die Hunde wenn man sich nie entfalten kann. Ich wünsche den Studios das sie keine Leute mehr finden und ihre Vorstellungen sowohl gehalts als auch kreativitätsbezogen anpassen müssen.

    • Volker Troy
      Volker Troy Vor 3 Tage

      @Patrick Haque liegt aber auch daran, dass viele 3D Artists sich geradezu "prostituieren" damit sie an einem großen Film mitarbeiten dürfen. Das ging sogar soweit, dass Digital Domain Praktikantenstellen ausgeschrieben haben, bei der der Praktikant sogar dafür bezahlen musste, an einer großen Produktion mitarbeiten zu können. Alles in der Hoffnung sich für die nächste Produktion zu empfehlen und einen Fuß in die Türe zu bekommen. Fixanstellungen gibt es jedoch ganz wenige und werden nur an Schlüsselpersonen vergeben, und für die nächste Produktion stattet man sich dann wieder mit einer frischen Horde von Enthusiasten aus, die für einen Apfel und ein Ei arbeiten. Wenn man allerdings dann versuchen muss, von seiner Arbeit zu leben, dann sieht es ganz anders aus. Familienplanung ist auch so eine Sache. Die Arists haben sich teilweise ihre eigene Hölle geschaffen.

    • serpent213
      serpent213 Vor 3 Tage

      @Schierke Ja, gutes Geld macht man fast nur noch als Verbrecher: Politik, Pharma, Trickbetrug - viele Möglichkeiten! 😂

    • Schierke
      Schierke Vor 4 Tage +1

      @Patrick Haque ja, das kenne ich nur zu gut. Ich suche seit 3 Jahren eine neue Stelle und habe ein Haufen Bewerbungen geschrieben und hatte sehr viele Bewerbungsgespräche. Richtig anstellen wollte mich da niemand. Aber für ein einjähriges unbezahltes Praktikum oder für einen unbezahlten Teilzeitjob neben meiner jetzigen Arbeit in Vollzeit hätte mich fast jeder sehr gern genommen. Diese zwei Angebote habe ich auch zur genüge bekommen. Dazu soll man zu dem 3D, noch 2D, Programmieren, Grafik, Fotografie, Illustration usw. perfekt beherrschen. Es ist teils wirklich zum verzweifeln. Da muss man schon eine große Leidenschaft haben, damit man da bei der Sache bleibt und selbst dann hinterfragt man sich trotzdem ständig. Ich war/bin auch immer wieder am überlegen, ob ich nochmal ne neue Ausbildung mache. Aber bis jetzt halte ich durch. 😅

  • Speaker Sound
    Speaker Sound Vor 6 Tage +223

    Als 3D Künstler sprichst du mir da tief aus der Seele. Danke für den Beitrag.

    • Killer kraut
      Killer kraut Vor 3 Tage

      Dann sollte einmal eine Cgi Firma doch Unabhängig mal einen Film machen !

    • Setab Khan
      Setab Khan Vor 3 Tage

      @aryzoSoweit ich weiß können NFTs doch jede Art von Datei sein also Bild ,Video, Musik und halt auch 3D-Objekte

    • aryzo
      aryzo Vor 3 Tage

      @Speaker Sound 😂 zeigt mal wieder dass die Leute absolut keine Ahnung haben. 3d hat soviel mit nfts zu tun wie Instrumente mit dj's

    • Speaker Sound
      Speaker Sound Vor 3 Tage

      @Crolicious ach so. Nein auf keinen Fall. Ich modelliere für den Anwendungsbereich. Simulatoren, Games etc.

    • Crolicious
      Crolicious Vor 3 Tage

      @Speaker Sound er meint, dass du als 3d künstler hoffentlich keine nfts machst.

  • GGRRAANNDD MMAASSTTEERR
    GGRRAANNDD MMAASSTTEERR Vor 6 Tage +864

    Mega aufschlussreiches und informatives Video!! Danke für die Arbeit und Zeit, die du da rein gesteckt hast!

    • Klaraklärt
      Klaraklärt Vor 5 Tage +3

      Dem stimme ich zu 100% zu! 🤙🏼

  • Axt unter dem Messer
    Axt unter dem Messer Vor 6 Tage +14

    Finde es sehr sehr gut, dass du mal darauf aufmerksam machst, ich arbeite selbst in dieser Branche und diese Probleme sind leider wirklich Realität. Zum anderen fand ich es auch echt respektlos von Taika Waititi, dass er sich über die VFX-Leute lustig gemacht hat, die in der gegebenen Zeit mit dem gegebenen Budget, wahrscheinlich sogar mit Überstunden (so ist es oft bei mir, man hat ja einen eigenen Anspruch), das Möglichste rausgeholt haben. Der Mann hat bei mir dadurch auf Lebzeiten verkackt, das macht man einfach nicht. Entweder man steht voll hinter seinem Projekt oder gesteht sich selbst Fehler ein, aber sie auf andere abzuwälzen ist ein mieser Move.

    • Tokru86
      Tokru86 Vor 3 Tage

      @Axt unter dem Messer Marvel-Regisseure wie der haben doch bekanntermaßen quasi nix zu sagen und hängen voll und Ganz am Rockzipfel der Bosse. Würden sie irgendwas kritisieren wären sie schneller wieder weg vom Fenster und durch den nächsten No-Name-Yes-Man ersetzt als sie bis 3 zählen können. Die sollen keine Kunstwerke abliefern, sondern beliebige Massenware.

    • Axt unter dem Messer
      Axt unter dem Messer Vor 6 Tage +1

      @TK Beats Du meinst Taika Waititi, oder? Vielleicht hat er das durch die Blume gesagt, aber vom Wortlaut her hat er die VFX-Leute runtergemacht und das gehört sich nicht. Warum ein Video veröffentlichen, dass sich über die Effekte lustig macht, wenn man eigentlich das Studio meint? Dann soll er vor der Produktion zu dem Studio sagen "Nö, ohne unzureichende Mittel mach ich den Film nicht!"

    • TK Beats
      TK Beats Vor 6 Tage +1

      Um ehrlich zu sein glaube ich nicht das er direkt auf die VFX Leute runterguckt, sondern vielleicht auch eher bemängelt das er vom Studio nicht die richtigen/ausreichenden ressourcen bekommt um es perfekt umzusetzen. (Kann mich auch irren aber ich kanns mir sonst irgendwie nicht vorstellen)

  • umelbumel
    umelbumel Vor 6 Tage +11

    Ein positives Blockbuster Beispiel aus der näheren Vergangenheit ist Mad Max: Fury Road. George Miller hat hier einfach volle Kanne Gas gegeben und zig wilde Autos gebaut und diese Stück für Stück in die Luft gesprengt. Das wurde natürlich mit CGI noch etwas aufgehübscht aber es war dennoch mal wieder schön zu sehen wie Regisseure auch eine echte Vision haben und Jahre (in seinem Fall Jahrzehnte) dafür kämpfen einen solchen Film drehen zu können.

    • Leon
      Leon Vor 3 Tage

      @Christoph B. Es geht auch nicht um die Story, es geht da nur um die Fahrzeuge

    • Christoph B.
      Christoph B. Vor 6 Tage

      Mad Max: Fury Road ist stumpf aber macht richtig Laune. Guter Film.

  • PoRouS22
    PoRouS22 Vor 3 Tage +3

    Sehr interessantes Video! Dass aber Tiere nicht mehr ans Filmset geschleppt werden müssen und einen irre Stress durchleben müssen, ist es doch ein riesen Fortschritt, dass sich Filmemacher für CGI-Tiere entscheiden, auch wenn der Output am Ende nicht immer perfekt ist.

  • Miguel Palma Ramires
    Miguel Palma Ramires Vor 6 Tage +21

    ich persönlich finde die effekte bei district 9 und chappie unfassbar gut und ich meine dass die vor ort schon überlegt haben wie die das umsetzen wollen und die effekt Künstler da vor ort mit involviert waren und ich denke dass ist ein extremer punkt der das so gut aussehen lässt. du sagtest ja bei den neuen großen Produktionen kriegen die das immer hinterher in die schuhe geschoben und müssen mit dem arbeiten was die bekommen... das erklärt einiges.

    • Pete_1
      Pete_1 Vor 6 Tage

      Das stimmt, für mich auch eins der wenigen positiven Beispiele👍

    • SigurRosFanNico
      SigurRosFanNico Vor 6 Tage +4

      Ja, die Aliens bei District 9 sehen heute immer noch fotorealistisch aus. Da kann man nur hoffen, dass District 10 nicht in eine andere Richtung gehen wird, wenn er denn mal kommt.
      Und Planet of the Apes darf auch nicht vergessen werden.

  • Frederik Likesgames
    Frederik Likesgames Vor 6 Tage +1349

    jurassic park hat damals doch gezeigt, wie s geht, cgi nur wenn s nicht anders machbar ist, und deshalb bringts der film fast 30 jahre später immer noch

    • fRᏋ𐌀k𐌀𐌕𐌕𐌀Ꮳk 69
      fRᏋ𐌀k𐌀𐌕𐌕𐌀Ꮳk 69 Vor 11 Stunden

      Der mix aus Requisiten und cgi ist der Trick.

    • Mike H.
      Mike H. Vor 11 Stunden +1

      @pokingjoe Top Gun Maverick is a masterpiece. Better than all new shitty Marvel movies combined.

    • Alexander Lorenz
      Alexander Lorenz Vor 13 Stunden +1

      Danke! So ist es! Warum sieht kein Film mehr so gut aus?!

    • Riddler
      Riddler Vor 2 Tage

      @MysticHero War kein Marketing. Das waren einfach VFX-Artists, die mit ihren privaten Accounts z.B. hier auf DEclips unter Avatar-Videos gepostet haben. Natürlich kann ich jetzt nicht sagen, ob die echt waren, aber es klang so. Und wenn das irgendeine Marketing-Aktion war/ist, dann eine recht schlechte^^
      Und wie schon gesagt, abseits von Marvel/Disney ist die Situation vermutlich nicht überall so verfahren. Auch wenn Avatar 2 über Umwege (20th Century Studios gehören jetzt auch Disney) ebenfalls irgendwie zu Disney gehört, produziert wird das ganze von James Cameron's eigener Produktionsfirma. Das sind schon ganz andere Voraussetzungen, weil dort jemand am Ruder ist, dem Qualität wichtiger ist als irgendwelche Deadlines für den maximalen Profit.
      Generell ist die VFX-Branche allerdings hoffnungslos überarbeitet und unterbesetzt.

    • pokingjoe
      pokingjoe Vor 2 Tage +2

      Der ganze CGI Kram ist einfach nicht mehr erträglich. Es ist einfach zu viel. Wenn dann Filme kommen die so gut wie gar kein CGI haben (Top Gun Maverick) ist das wirklich eine Wohltat. Ein Schritt zurück würde den Kino gut tun. Dune zb ist für mich ein Beispiel wo das CGI super aussieht. Da hatte ich das Gefühl von einem realistischen Wüstenplanet, da bin ich mit einem guten Gefühl aus den Kino gekommen. Wenn ich den neuen Avatar Trailer sehe schlage ich nur noch die Hände über den Kopf 🤦‍♂️ warum machen die nicht direkt ein Animationsfilm draus. Alle Mavel Filme sind eigentlich nur noch Animationsfilme.

  • Doppelkeks
    Doppelkeks Vor 6 Tage +4

    David, du lieferst einfach immer wieder einen super Content zu Themen, die man auf vergleichbaren Kanälen vergeblich sucht. Ein super Video, welches mich auch ein wenig zum Umdenken gebracht hat. Danke dafür.

  • Sascha Wöhrl
    Sascha Wöhrl Vor 5 Tage +3

    Großartiges Video! Schön, dass Du diese Misere so informativ aufgearbeitet hast und die Kritik nicht die VFX Künstler abbekommen haben.
    Dir merkt man stets die Liebe zum Film und den kreativen Menschen dahinter an.
    Danke für Deinen stets tollen Content.

  • Gastro Gose
    Gastro Gose Vor 6 Tage +5

    Danke für den von Dir betriebenen Aufwand.
    Zum Teil ist vielen bewußt wie Filme heute entstehen, aber durch dich ist mir die Komplexität dahinter noch viel bewusster geworden.
    Das ist hervorragende Arbeit eines..."Filmkritikers/Kenner"
    Großes Lob und Danke für deine Tägliche Arbeit!

  • Nitelisha Arts
    Nitelisha Arts Vor 8 Stunden +1

    Vielen Dank für das Video!
    Jetzt kann ich auch argumentativ belegen, warum ich finde, dass Filme heutzutage "scheisse aussehen"
    Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde man sieht, ob etwas CGI ist oder nicht. Manchmal kann ich es nicht benennen, weil ich nicht vom Fach bin, aber irgendwie sagt mir dann mein Gefühl, dass etwas auf der Leinwand nicht stimmt. Bei Aquaman hatte ich das Gefühl die ganze Zeit.

  • Casjoban Narrentänzer
    Casjoban Narrentänzer Vor 5 Tage +3

    David, ich finde du machst fantastische Videos und ich fühle mich immer mega informiert und auch unterhalten. Meiner Meinung nach kannst du alles, was dich interessiert, super pointiert erklären und ich finde persönlich, dass das echt selten vorkommt. Meiner Ansicht bist du so krass im Theme "Film und Fernsehen" drin, dass ich ehrlich nur allerhöchste Hochachtung aussprechen kann. Ich wünsche mir, dass du uns allen extrem lange erhalten bleibst.

  • Chris Topher
    Chris Topher Vor 6 Tage +2

    Danke David für dieses coole Video. Erschreckend und aufschlussreich zu gleich. Ich muss wirklich sagen, dass mir viele der heutigen Blockbuster-Filme genau deswegen nicht mehr gefallen und mir als großem Filmfan wirklich den Spass an der Sache nehmen. Deshalb schaue ich tatsächlich lieber ältere Filme (80er, 90er oder Anfang der 2000er), weil die Effekte dort wenigstens noch gut aussehen. Und zum Teil auch deutlich besser als das, was heutzutage so gezeigt wird.
    Gerade die Auto-Szenen finde ich grausam. Es kann doch nicht sein, dass es so viel teurer ist, ein Auto auf einen Trailer zu stellen und ihn durch die Stadt zu ziehen (siehe Pulp Fiction).
    Mein Schwager ist Filmproduzent und er sagte daraufhin mal zu mir: Achte mal auf die Dialoge. Wenn die einen Inhalt haben und für die Story interessant sind, dann wird hauptsächlich Green-Screen etc. eingesetzt. Sind es banale Unterhaltungen die nichts zur Geschichte beitragen, ist die Umgebung häufig echt.
    Aber klar, die Menschen gehen ins Kino und bringen Geld. Warum sollten die Studios also was an der aktuellen Lage ändern.
    Ich finde es einfach traurig, wie sich das Film-Business zum Teil entwickelt hat.

  • NoXPhasma
    NoXPhasma Vor 6 Tage +17

    Ich bin schon seit langem vom VFX Wahn in den Filmen genervt und schaue deswegen viel selektiver. Man kann auch in den meisten Fällen am Schauspiel erkennen, dass die sich nur in einem Green Room befinden. Beispielsweise habe ich seit über 10 Jahren keinen Marvel Film mehr gesehen und werde das auch weiterhin so beibehalten.

    • Rapture Music
      Rapture Music Vor 3 Tage

      Gute Wahl!

    • Wohin? Wohin?
      Wohin? Wohin? Vor 6 Tage +3

      Marvel ist für mich der Tod jeder Kreativität. Die verfilmen Comics aus den 80er in absoluter Müllqualität.

  • Kettweasl
    Kettweasl Vor 6 Tage +5

    Das ist einer der Gründe, warum ich die Lust an Filmen/Serien im allgemeinen und an Hollywood im besonderen verloren habe. Immer wieder werden einem Szenen gezeigt, die so aussehen, als hätte sie ein 14-Jähriger in der Unreal Engine gebastelt. Diese unrealistischen Plastikwelten sind Atemberaubend langweilig mit Figuren, die aussehen und sich bewegen, als stammen sie aus einem Musikvideo von 2002. Statt gute und Kreative Filme zu entwickeln, setzt die Branche lieber auf Sicherheit und Sparpolitik. Letzten Endes kommen jedes Jahr unzählige Hollywood-Blockbuster raus, die man alle schon 100 mal gesehen hat. und ich bekomme ehrlich gesagt Würgereize, wenn ich einen Film sehe, bei dem ich weiß, dass 99% derer, die daran gearbeitet haben leer ausgehen, während eine Hand voll Regisseure, Schauspieler und Unternehmer sich Gelder einsacken, von denen man sich ganze Staaten kaufen könnte.
    Noch schlimmer ist es ja mit Kinderserien. Damals waren die aufwendig gemalt oder zumindest gut animiert. Heute? Heute sehen sie aus wie das Plastik-Spielzeug dazu. Zufall?

  • Rolf 66
    Rolf 66 Vor 6 Tage

    Danke David für deine Mühen immer wieder tolle Videos zu produzieren. Man merkt wirklich wie viel arbeit du in deine Produktion steckst, Hut ab und ich hoffe, du wirst DEclips noch lange erhalten bleiben.

  • Malek Omairat
    Malek Omairat Vor 6 Tage +2

    Hey David, ich wollte mal was loswerden. Ich schätze dich und deine Arbeit unglaublich, ich liebe jedes Video von dir, jede Arbeit, ein unglaublich leidenschaftlicher Film und Videospielenthusiast der mir fast immer aus der Seele spricht. Danke, dass du das machst und danke, dass es dich gibt!! ♥️

  • Didelidö
    Didelidö Vor Tag

    Vielen Dank für das großartige Video! Du machst das immer so gut! Top Filme schüttelt man eben nicht aus dem Ärmel. Schon als Kind bekommt man ja gesagt: „Erst wenn du dir Mühe gibst, und nicht husch husch arbeitest, wird es gut werden“. Meinen Respekt an all die großartigen Menschen, die an den Effekten Arbeit. Ich würde mir wünschen, dass es weniger Stress, Zeitdruck und Finanzierungsprobleme (...) gibt und statt dessen mehr Raum für Passion, Leidenschaft und Wertschätzung: Sowohl bei den Effektkünsten, als auch im Film generell.

  • Malter der Native
    Malter der Native Vor Tag +1

    Ich habe in letzter Zeit viele Filme gesehen, wo ich mir echt dachte: "Warum sieht das so Animiert aus?", obwohl da anscheinend ECHTE Menschen spielen...
    Könnte vielleicht daran liegen das da echt zu viele Effekte ins Bild gestopft wurden. Echt gruselig was aus den Filmen von heute geworden ist!

  • Simsala Gin
    Simsala Gin Vor 6 Tage +313

    Hey David, es gibt ein recht cooles DEclips-Format "VFX Artist react" von der Corridor Crew. Die haben in 90 Episoden oder so in viele Filme und Serien mal bestimmte Szenen angeschaut und haben mittlerweile sehr oft auch prominente Leute, die mitschauen und diskutieren und richtig geile Einblicke geben. Absolute Empfehlung (die kritischen Einblicke bekommt man oft, wenn es keinen Gast gibt, aber generell ein super Einblick in die VFX-Szene ;)

    • Christian Bohm
      Christian Bohm Vor 2 Tage

      ​ @Riddler Du musst halt gucken, wer da sitzt. Das sind meist Supervisor etc, also nicht der normale Artist. Das sind Leute die sowieso im Rampenlicht stehen und damit sich selbst promoten (Tim Miller, Ian Hubert etc.). Aber was weiss ich schon, ich arbeite ja nur seit 10 Jahren in dem Bereich (ILM, MPC, Framestore). Hab an Avengers 2, The Witcher und Ant Man gearbeitet. Aber du weisst das sicher besser...

    • Riddler
      Riddler Vor 2 Tage

      @Christian Bohm Wenn dem so wäre, würden wohl nicht regelmäßig Leute aus der VFX-Branche, die teilweise an sehr großen Filmen oder Marken gearbeitet haben, bei denen auf der Couch sitzen.
      Ich sehe auch nicht, wo die sich über irgendwas lustig machen. Das Format heißt nicht umsonst "VFX Artists React to Bad & Great CGI". Sie suchen sich Beispiele für schlechte und gute Effekte raus und besprechen diese. Und das tun sie auch, indem sie den Kontext und die Hintergründe beleuchten und so z.B. erklären, warum bestimmte Effekte unter diesen Bedingungen eben doch ganz gut waren oder wo halt einfach schlecht gearbeitet wurde. Genauso werden halt gute Effekte auseinandergenommen und erklärt, warum die so gut sind.
      Ich hab aber noch nie gesehen, dass sie dabei den Respekt gegenüber der Arbeit anderer Leute verlieren, selbst wenn sie darüber reden, was an diversen Effekten falsch ist.
      Außerdem ist es am Ende nur deren Meinung, der du natürlich nicht zustimmen musst.

    • TeachMe Senpai
      TeachMe Senpai Vor 6 Tage +1

      @bovlwere3 der kanal hat millionen von abonnenten und sehr viele recommended aufrufe, denkst du wirklich, dass er den kanal noch nicht kennt? 😒

    • Simsala Gin
      Simsala Gin Vor 6 Tage +2

      @Riddler ah scharfes Auge, das ist mir entgangen :D

    • Riddler
      Riddler Vor 6 Tage +8

      Er hat einen Clip von Corridor Crew sogar in diesem Video benutzt (Luke Skywalker Deepfake). Ich denke also, er kennt den Kanal^^

  • Michael Jochum
    Michael Jochum Vor 6 Tage +2

    Danke für dieses wieder mal wunderbare und aufschlußreiche behind-the-scenes Special. Diese um sich greifende Hyperrealität in so vielen Filmen verleidet mir immer mehr den Kinobesuch und selbst das Streamen. Und gleich zweimal danke für diese Intro, Friedkin war schon ein genialer Regisseur seiner Zeit und speziell den Film versuche ich schon seit langem mal wieder aufzutreiben!

  • High Level Cut
    High Level Cut Vor 2 Tage

    Danke für das Video David! 👌
    Ich denke man sollte hier auch keinesfalls die Chance vergessen, die man als Einzelner hat.
    Wenn man eben bewusst zu Filmen von z.B Nolan in‘s Kino geht, weil es eben einfach bildgewaltig ist, ohne mit CGI zugeschissen zu sein. Und in dem man aufhört, den immer gleichen Mist von z.B. Marvel zu konsumieren…
    Ich habe mich vor 6 Jahren davon abgewandt, weil es nur noch stetige Effekthascherei war und von 10 Marvel Neuerscheinungen vielleicht 1-2 wirklich noch eine interessante Story hatten und nicht einfach nur einen Moment aus einem Film 23 Episoden davor aufgriffen.
    Geht gezielt zu „kleinen“ Filmen ins Kino, die nicht mit CGI um sich werfen und ihr werdet überrascht sein, wie viele Filme euch begeistern werden.

  • Clade
    Clade Vor 6 Tage +3

    Danke für die wundervolle Arbeit David! 🙏🏻❤️ Top Content!!!!

  • Philip P.
    Philip P. Vor 6 Tage +4

    Ein Film, der seine visuellen Effekte am besten "versteckt" hat, war für mich Mad Max Furry Road.
    Da wurden VFX und echte Stunts clever kombiniert und ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Aber ich denke das weiß David schon. :)

  • Anokata
    Anokata Vor 5 Tage

    Wirklich gutes Video! Ich finde man merkt, dass du dir da richtig Gedanken zu gemacht und viel recherchiert hast. 👍🏽
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es zum Teil günstiger und zeitsparender ist, wenn man nicht mehr auf reale Settings setzt (zu viel Unvorhergesehenes kann passieren). Bei der Fülle an Filmen jedes Jahr ist das wohl nicht mehr realisierbar. Viele zeitlich und fianziell günstigere Filme lohnen sich wahrscheinlich einfach mehr als weniger, noch mit echten Settings gedrehte Filme.

  • der G
    der G Vor 6 Tage +21

    In diesem Zusammenhang kann ich die britische Serie Agatha Christie’s Poirot empfehlen, die von 1989 bis 2013 gedreht wurde. In der Serie wurde an vielen kleinen Ortschaften gedreht, die wirklich noch so aussehen wie in den 1910er und 20er Jahren. In den Folgen, die im Ausland spielen, wurden echte Schauplätze an teils exotischen Orten gewählt. Und es wurden echte Oldtimer PKW, LKW, Züge, Flugzeuge und Dampfschiffe verwendet.

    • der G
      der G Vor 5 Tage

      Den britischen Maigret kenne ich auch. Tolle 50er Jahre Atmosphäre. So was liebe ich.
      Wusste aber gar nicht, dass das in Ungarn gedreht wurde.

    • The Techsite
      The Techsite Vor 6 Tage +1

      Gute Empfehlung. Das ist eine Stärke von Britischen Serien, dass sie diese Locations noch ausgiebig nutzen. In Poirot ist auch (zumindest in den frühen Staffeln) der schon stilisierend wirkende Fokus auf Art Deco-Architektur (und Props) bemerkenswert. Und David Suchet als Poirot.
      Es gibt eine Britische Version von Inspector Maigret mit Rowan Atkinson (2016-17) die in den 50s spielt -- das alte Paris wurde in Ungarn gedreht.

  • Robby Rob
    Robby Rob Vor 6 Tage +1

    Denke das die größte Wirkung von den Menschen die ins Kino gehen kommen wird. Der erfolg - oder der ausbleibende Erfolg - entscheidet ob hier ein umdenken geschehen wird oder nicht. Deshalb finde ich es wichtig das hier auch Aufklärung wie in deinem Video stattfindet. Das eröffnet manchmal den leicht vertrübten Blick den man nach so vielen schlechten Filmen haben kann.
    Danke dafür!!

  • Leandier
    Leandier Vor 5 Tage +6

    Würde hier wirklich gerne Making-Offs zu "Everything Everywhere all at once" empfehlen. Was da an Kreativität und Innovation im Video-Editing reingeflossen ist, und gerade deshalb dieser Film mit nur einer Hand voll Leute auskam, ist einfach krass

  • KK
    KK Vor 2 Tage

    Klasse Zusammenfassung! Danke für Deine Arbeit 👍🏻 „Tod auf dem Nil“ 1978 wurde tatsächlich an Originalschauplätzen gedreht 😉

  • Vicky RB
    Vicky RB Vor 6 Tage +2

    Hey David ich mag deine Essays sehr und die Einspieler sind gut für die Struktur, aber leider finde ich die Musik etwas zu laut gepegelt im Vergleich zu den Sprechszenen. Aber bitte mach weiter solche Essays, die sind immer so informativ und spannend

  • damnsupergirl
    damnsupergirl Vor 6 Tage

    Danke für dieses Video. Ist einfach krass, wie viel man in deinen Videos lernen kann. Höre auch gern euren Podcast und finde auch das super informativ! 😊

  • Marco Krueger
    Marco Krueger Vor 6 Tage +1

    Eine Frage bleibt ja dennoch offen: Wo geht denn das ganze Geld nun hin?
    Und ich frage mich es wirklich. Wenn überall eingespart wird, wieso werden Filme immer teurer? Ist es das Gehalt der Stars, das immer mehr steigt?
    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich bin immer wieder stolz, dass die James Bond Filme in diesem Bereich so positiv auffallen. Hier ja auch als Beispiel die Szene mit Silva vor dem brennenden Haus. Das wurde im Studio gedreht mit Scheinwerfern in dieser Farbe. Oder, auch wenn du den Film nicht magst: No time to die sieht fantastisch aus, weil er größtenteils echt ist, zumindest mit echten Sets (Kubaszene).
    Es ist nichts verloren für das Blockbusterkino: JB, Mission: Impossible, Dune etc. zeigen es. Auch Marvel wird es irgendwann einsehen müssen, dass Greenscreen und Volumes nicht das reale Set ersetzen können. Denn bei so manchen Sätzen in deinem Video fragt man sich: Wozu eigentlich noch Schauspieler? Animiert doch gleich alles.
    Ich höre aus dem Bereich der Marvelfans auch immer mehr Beschwerden. Irgendwann platzt die Blase...

  • Flohtüte
    Flohtüte Vor 6 Tage +304

    Solche "warum heutige Filme meistens nicht mehr so gut sind" Videos würde ich mir öfter wünschen. Ich sehe mir auch, aus vielen unterschiedlichen Gründen, lieber Filme an, die vor 2015 erschienen sind. Nach unten hin ist dagegen alles offen, da kann der Film von mir aus auch 100 Jahre alt sein. Es sind ja auch nicht alle neuen Filme schlecht, aber leider hat wohl gerade Hollywood größtenteils vergessen, wie gute Filme gehen.

    • RelaxedTriathlon
      RelaxedTriathlon Vor 2 Stunden

      Ich denke die besten Ergebnisse würde man aus künstlerischer Perspektive erziehen, wenn Gewinne komplett in einen Fonds fliessen würden der unabhängig vom Verkaufserlös unter allen Filmschaffenden geteilt wird. Man könnte sich mehr trauen weil „den Xten Teil Größer, mehr, Bumms Avengers“ drehen eben auch nicht mehr Gewinn abwirft als etwas Mutiges. Mir fehlt im Alter so langsam der Glaube an die Selbstregulierung von Märkten, solange man mit aufgewärmten Resten mehr verdient als mit Risiko Investments.

    • ODog LP
      ODog LP Vor 3 Tage

      @Rapture Music Ja das ist ja mein Punkt, den Müll hast du vergessen oder wenn du jünger bist nie kennen gelernt, der wird ja nicht 3x jährlich auf Pro Sieben gezeigt. Guck dir einfach die Nominierungen der Goldenen Himbeere aus der Zeit an.

    • Rapture Music
      Rapture Music Vor 3 Tage +1

      @ODog LP Was für Müll der 80er bitte? 99% Der 80er Filme sind ja wohl besser als der ganze CGI-Schrott von heute.

    • Rapture Music
      Rapture Music Vor 3 Tage

      @Videos Früher war auch sehr vieles besser, das lässt sich nicht leugen. Ich persönlich schau mir nur noch Filme der 70er, 80er, bis Mitte 90er an. Alles danach ist größtenteils nur Schrott. Bis auf Ausnahmen wie Matrix (1999), usw.

    • Legend4ryP4nd4
      Legend4ryP4nd4 Vor 6 Tage

      @Irgendso eine Ziege Also für mich ist zwar der größte Künstler des letzten Jahrhunderts Ennio Morricone, aber du hast schon Recht :D

  • Giga Grievi
    Giga Grievi Vor 6 Tage +1

    YES! Ich hatte mir genau so ein Video echt gewünscht. Danke dir für die Recherchearbeit, auch für das Einblenden der einzelnen Verweise und Filmbeispiele. Super! Ich frage mich derzeit noch, ob womöglich das überschwellige Streamingangebot ebenfalls eine Rolle dabei spielt, dass sich an der Lage auch nichts ändern wird.
    Denn immer mehr Leute schauen ja mittlerweile halbgare Filme und Serien (*hust* Red Notice *hust*) auf dem Tablet, Handy, Laptop im Bett, etc. Sprich: Streaming mindert die Qualität ja sowieso und dann kommen da noch die Endgeräte dazu, auf denen mangelhafte Effekte gar nicht so sichtbar sind auf den ersten Blick für viele.
    So kommt es dann wohl auch, dass ich mir im Netz einige Kommentare durchlesen musste, die behaupteten, Black Panther 2 sah im Kino doch richtig gut aus. Womöglich geht den Leuten immer stärker die Sicht auf schlechte Effekte abhanden.
    Naja, all das war wohl nicht das Ziel damals von George Lucas, als er mit ILM einen riesigen technologischen Sprung in der Filmlandschaft gelandet hat.

  • Fabio
    Fabio Vor 6 Tage +58

    17:36 "und nicht Scenen wie diese Hier" also ich fand diesen CGI David echt überzeugend :)

  • Herr Kafeetrinkeen
    Herr Kafeetrinkeen Vor 5 Tage

    Wie immer bei behaind sehr gut recherchiert und moderiert! Informativ und unterhaltsam! Da sollten sich einige mal inspirieren lassen...

  • Val Skye
    Val Skye Vor 4 Tage

    Ich habe mich schon eine Weile gefragt, wie es sein kann, dass bei immer besserer Rechner-Leistung und Know-How und allem Drum und Dran die Filme immer mehr aussehen als ob CGI gerade erst "entdeckt" worden wäre... Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Video dazu!

  • Kani Ou
    Kani Ou Vor 3 Tage

    Danke für den von Dir betriebenen Aufwand. Zum Teil ist vielen bewußt wie Filme heute entstehen, aber durch dich ist mir die Komplexität dahinter noch viel bewusster

  • Karsten Zwieg
    Karsten Zwieg Vor 6 Tage +1

    2 Punkte würde ich dabhingehend gerne noch ergänzen, die in den Interview- und Podcastfolgen der Corridor Digital Crew schon mehrfach angesprochen wurden.
    1. Es gibt nicht nur ein Mangel an Studios, sondern auch in der Ebene darunter, einen Mangel an gutem Personal. Also nicht, dass die VFX Artists nicht gut wären, aber um logischerweise auf einem solchen Niveau abliefern zu können, sind natürlich einige Jahre an Erfahrung nötig und es wird für die VFX Studios zunehmend problematischer, entsprechende Leute, in dem Tempo, dass die Produktionen verlangen würden, zu finden.
    Und 2. tatsächlich auch der Hardware Aspekt. Um Szenen dieser Qualität zu rendern, reichen keine Consumer PC´s, sondern müssen sogenannte Renderfarmen genutzt werden. Diese sind lächerlicherweise, aufgrund der hohen Nachfrage an CGI-Szenen, die David angesprochen hat, mitunter komplett ausgelastet. Es gibt Erzählungen davon, wie die Effektstudioleiter von Shang-Chi und den Avatar Filmen, während ihrer Produktion ständig im persönlichen Kontakt stehen mussten (man kennt sich in der Szene), weil sie jeweils aufgrund von Zeitfristen dringend Szenen rendern mussten und die Renderfarmen aber an ihren Kapazitäten gearbeitet haben, weshalb sich die Produktionen dabei ungewollt gegenseitig blockiert haben.

  • Claudius Koldau
    Claudius Koldau Vor 6 Tage

    Hallo David, ich liebe Deine Videos und stimme Dir auch hier voll zu. Wenn Du einmal mit dabei warst, wieviel Arbeit für Kostüme drauf geht, versteht man die Studios etwas mehr. Bei meiner Frau waren es vier Sessions für ein maßgeschneidertes Kleid. Das ist natürlich viel Zeit und Geld für nur einen Auftritt/Szene. Aber große Regisseure machen keine Kompromisse und bestehen auf echte Effekte, nicht CGI. Sie können es sich halt leisten, aufgrund ihrer Reputation. Bitte mach weiter so mit Deinen “Aufklärungsvideos” 😂

  • Die etwas anderen Nerds D.N.S

    Sehr geil erklärt 💪🏽und vorallem sehr gut recherchiert 👌super informativ

  • Jonathan Schmidt
    Jonathan Schmidt Vor 6 Tage +1

    Ein sehr aufschlussreiches Video mit sehr viel Input.
    Allein für den Aufwand, den das Video gekostet hat, gibts erstmal rn Daumen hoch 👍!
    Dass sich die Special-Effects immer mehr Rückenentwicheln bzw einfach schlechter animiert erscheinen, fällt sogar jedem Laien auf, was sehr schade ist, wenn man bedenkt wie weit die Technik und das alles schon ist und wie viel Geld in die Filme geblasen wird und es dann am Ende doch nicht für die perfekten, sondern nur durchschnittlichen grafischen Details reicht…
    Hoffen wir, dass die Studios sich dem annehmen und wieder mehr auf Qualität setzen. :)

  • Madtography
    Madtography Vor 6 Tage +1

    Als jemand der Jahre in dieser Branche als 3D Artist und Animator mit unglaublichen Talenten, die an Filmen wie Avatar, den Avengers, ICE-Age und Co. beteiligt waren, gearbeitet hat, gebe ich dir 100% Recht und es waren diese Hauptgründe, warum ich die Branche dann verlassen habe. Ist in der Games-Branche übrigens nicht anders. 1sek Film sind ca. 1 Woche Arbeit für nen Animator auf Top-Niveau (ja kein Witz) und wenn man hier einspart, kommt eben so grausiges Zeug, wie z.B. bei She-Hulk raus, wo jeder Laie sofort sieht, wenn MoCap Daten fehlten und von Hand animiert werden musste.. und mit den VFX Artists ist es nicht anders. Das Problem ist aber, nicht nur, dass die Artists keine Gewerkschaft haben, sondern dass es überhaupt kein Problem ist die Artists zu verheizen, weil man sich jederzeit genügend frische Talente direkt von der Uni holen kann. Auf eine Stelle in einem der großen VFX Häuser kommen hunderte von Bewerbungen. Da kann man sich easy die Kirschen rauspicken und muss keine große Rücksicht nehmen. Es ist der grooooße Traum von so vielen, einmal oben mitspielen zu können, und wenn auch nur als Intern.. Grad die Kids heutzutage spielen nach der Schule mit den neuen Tools, die jedes Jahr dazu kommen, viel ausgiebiger herum, als die eingefleischten Artists, die "ihre Wege" zu arbeiten haben, es jemals während der Arbeitszeit könnten. Gibt viele Studios beispielsweise, die den Löwenanteil der Arbeit bereits nur noch von Praktikanten erledigen lassen und die teuren PROs dann halt wirklich nur noch aufs Polishing ansetzen. Die Problematiken der spontanen Änderungen kurz vor Deadline kommen da noch oben drauf.. Crunch Times sind die Regel..
    Eine Ergänzung: das heute mehr und mehr im Studio und eben noch "unfertig" gedreht wird, hat auch PR Gründe.. die Darsteller verplappern sich gerne mal und erzählen geheimes Zeugs und auf der Straße hat heute jeder ein Handy zum filmen parat. Das war früher noch anders. Da riskiert man heute einfach weniger, wenn diese riesigen Budgets dahinter stecken und bleibt hinter hohen Wänden oder gleich im Studio und steckt die Darsteller in Jumpsuits, die hinterher geändert werden und spielt die Szenen möglichst konfus, damit auch kein Darsteller vor Premiere weiß, worums geht und evtl. was ausplappern könnte.
    Und das Iron Man 1 noch so geil war, lag u.a. auch daran, dass dieser m.w.n. vor der Übernahme durch Disney entstand. Mit Disney wurden die Filme halt immer mehr zu nem Vergnügungspark-Ausflug. Schön bunt, immer happy ohne großes Drama und blos nicht allzu nass werden, paar Spritzer sind ok. Und natürlich alles schön mit Sicherheitsleine.. blos kein Risiko und blos keinen Twittergott erzürnen oder gar den fernöstlichen Markt ;)
    Grüße!

  • Tom
    Tom Vor 2 Tage

    Toller Beitrag! Sehr informativ und er macht vor allem sehr nachdenklich, insbesondere bzgl. der Arbeitsbedingungen!
    Am Ende desTages haben meiner Meinung nach jedoch auch wir "Zuschauer" in den Kinosäalen dieser Welt die Möglichkeit, solchen (Fehl)entwicklungen nicht tatenlos zuzusehen, sondern bewusst die Entscheidung zu treffen, ob das Ticket an der Kino-Kasse wirklich für jedweden "effektgewaltigen" Film gekauft (schlecht für den Kino-Betreiber, ja...) oder der Film beim Streaminganbieter gestreamt werden muss...

  • Dimension2364
    Dimension2364 Vor Tag

    Super spannendes Thema! Bis zu diesem Video hatte ich echt keinen blassen Schimmer von diesem riesigen Branchenproblem.
    Ich habe großes Mitgefühl mit den VFX Künstlern, die unter diesen Bedingungen arbeiten müssen und am Ende auch noch den Hate für unfertige Effekte einstecken müssen.

  • AngusJo
    AngusJo Vor 6 Tage +77

    Ich glaube, das gößte Problem ist die Menge und die Komplexität der Effekt. Da schleichen sich häufiger Fehler ein, die dann aus Zeitgründen nur kaschiert werden.

    • Marco Krueger
      Marco Krueger Vor 6 Tage +5

      @BABADOOK Billig und keine Zeit sind aber 2 verschiedene Kategorien. Wenn man den VFX Künstlern mehr Geld gibt, wird es ja nicht besser, wenn sie den gleichen Zeitdruck haben.

    • BABADOOK
      BABADOOK Vor 6 Tage

      Es sind keine Fehler, sondern billige Effekte. Geht schneller und ist einfacher. Die Leute haben leider keine Zeit.

    • Shuora
      Shuora Vor 6 Tage +8

      Besonders bei unmöglichen deadlines *hust* Marvel *hust*

  • Gesundheitspakxt
    Gesundheitspakxt Vor 6 Tage +10

    Ich finde es gut dass du Einblick in die Produktionswelt von Filmen gibst und Missstände beleuchtest. Gerne mehr davon!

  • 24fourtwenty
    24fourtwenty Vor 6 Tage

    Absolutes Highlight Video von dir.
    Mir fällt es auch immer mehr auf, dass es heutzutage so viele schlechte Effekte/Hintergründe gibt.
    Hatte mich immer gefragt, wie sowas möglich ist bei dem ganzen Geld.
    Du hast es mega gut beantwortet.
    Ich glaube das wird lange lange noch so weiter gehen.

  • Tom Haswell
    Tom Haswell Vor 6 Tage +3

    Tolles Video. Liebe es, dass es auf DEclips auch noch Leute gibt, die wirklich gut recherchierte und geschriebene Videos produzieren.

  • Lars Lindenmaier
    Lars Lindenmaier Vor 2 Tage

    Danke David! Ich liebe deine Art der Recherche und Präsentation. Deine Videos gehören zu meinen Highlights! Merci Dank

  • Marc U.
    Marc U. Vor 6 Tage

    Hey David. Vielen dank für die Aufarbeitung. Super spannendes Thema. Bin gespannt, wie es weiter geht. :D

  • man_of_steelbook
    man_of_steelbook Vor 6 Tage

    Sehr gutes und informatives Video zu einem wichtigen Thema! Ich persönlich sehe hier als weiteren Grund auch noch, dass der Anspruch des Publikums einfach zusehends sinkt. Filme wie "Red Notice" oder "Avengers 8" sind, der Masse nach zu urteilen, "absolute Meisterwerke". Warum sollten Filmemacher dann also noch Wert auf glaubwürdige Effekte legen?! Serien brauchen schnell mindestens 7 Staffeln, bei Marvel braucht jeder noch so lächerliche Sidekick nen eigenen Film und wirklich ambitionierte Werke mit Tiefgang gehen gnadenlos baden. Mies.

  • Marius M.
    Marius M. Vor 6 Tage +16

    Bei dem Thema CGI denke ich daran, wie Christopher Nolan für Tenet einfach eine echte Boing hat crashen lassen

  • SeeBee
    SeeBee Vor 6 Tage

    Cooles Video. Danke David!
    Ich gewöhn mich da bestimmt nicht mehr dran. Für junge Menschen, die die letzten 10 Jahre damit aufgewachsen sind, ist der Gewohnheitseffekt bestimmt einfach da. Ich hingegegen, die viel, oft und gerne alte (auch sehr alte) Filme schaut, werde bei schlechter Bildbearbeitung immer aufstöhnen bzw. Abneigung dem Film gegenüber aufbauen. Was oft wirklich schade ist.

  • Emre
    Emre Vor 6 Tage +4

    Dieses Jahr sind mir die Blockbuster besonders ins Auge gestochen. Die sehen wirklich nicht gut aus, weshalb ich ebenfalls in gleichen Jahr die Liebe für alten Serien und Filme entdeckt habe.
    Z.B. mochte ich Lost besonders, weil es tatsächlich in einem Insel spielt😅

  • Vulcano
    Vulcano Vor 6 Tage

    17:29
    Nein David, man kann den Effketkünstler nicht wünschen, das Glück zu haben unter einem verständnisvollen Arbeitgeber unter Vetrag zu stehen. Man kann denen nur wünschen, sich effektiv zu einer Gewerkschaft zu bilden, um ihre eigenen Arbeitsbedingungen aktiv mitzubestimmen.

  • MasterFrozone
    MasterFrozone Vor 5 Tage

    Stimme dir sehr zu, mit einer Ausnahme: Finde es aus ethischen Gesichtspunkten gut, dass gerade Tiere jetzt öfter durch CGI ersetzt werden.

  • Nikolai_brrrrr
    Nikolai_brrrrr Vor 6 Tage

    Sehr tolles Video!
    Ich hoffe sehr dass sich an der Inflazionären benutzung von CGI bald was ändert. Es ist eine tolle technik und kann Bilder und Szenen erstellen die unfassbar gut aussehen und auch für Fantasy und science fiction nicht weg zu denken ist. Aber statisten und kostüme damit zu erstellen ist großer quatsch wodurch die qualität sinkt weil eine unglaubliche masse und in zu kurzer zeit erstellt werden muss.
    Ich schaue gerne deine Videos. Sie sind Informativ, gut recherchiert und toll wiedergegeben. Mach weiter so

  • Franzi
    Franzi Vor 6 Tage +1

    Gutes und informatives Video!
    Ein weiteres Beispiel für schlechte / zu viele Effekte sind die Hobbit-Filme. Am meisten sind mir hier die Orks in Erinnerung geblieben, welche, anstatt mit Make-up, Maske etc. wie bei den Herr der Ringe-Filmen, digital erzeugt wurden (ich meine mich zu erinnern, dass die Schauspieler so einen Green Screen-Anzug anhatten, worüber dann später der Ork drübergelegt wurde).
    Und dann noch Legolas' Aussehen (Orlando Bloom ist ja nun auch nicht mehr der Jüngste, aber das Deaging sah einfach nicht gut aus, mehr wie ein schlecht programmierter Instagram-Filter) und seine absolut lächerlich aussehend Stunts. Das fand ich sehr sehr schade, dass man sich hier so dazu entschieden hat, die meisten Sachen digital zu erzeugen, anstatt mehr praktische Effekte zu verwenden, weil es die "Magie" und die Glaubhaftigkeit des Universums genommen hat.

  • Schäffeler_LW
    Schäffeler_LW Vor 6 Tage +2

    Ich find die Entwicklung erschreckend. Saß letztens in Wakanda Forever ein zwei Kinoreihen zu weit vorne und konnte mir 2,5 Stunden die gut sichtbaren Effekte reinziehen. Da wird einem übel, wenn man im Hinterkopf behält wieviel der Film gekostet hat zu entwickeln. Ich hoff da nur dass Avatar 2 nicht auch so ne Bruchlandung hinlegt war doch der erste Film damals ein wenig der Vorreiter der heutigen Entwicklung😅

    • Ehrenbruder Sam
      Ehrenbruder Sam Vor 6 Tage

      Cameron hatte 13 ( ! ) Jahre Zeit, wäre wirklich ein Armutszeugnis wenn Avatar ll nicht mindestens besser als der ganze Marvel Kram ist...🤣

  • bowen voowy
    bowen voowy Vor 4 Tage

    Danke für dieses wieder mal wunderbare und aufschlußreiche behind-the-scenes Special. Diese um sich greifende Hyperrealität in so vielen Filmen verleidet mir immer me

  • OLLIS FILMKÜCHE
    OLLIS FILMKÜCHE Vor 2 Tage

    Danke für diesen Bericht. Du sprichst mir aus dem Filmherzen, denn Hollywood ist in meinen Augen seit 20 Jahren auf einem kreativen und visionären Crash-Kurs. Ich vermisse auch die Filme, die an echten Sets gedreht werden, echte Explosionen, echte Autoverfolgungen und vieles mehr. Ich bin mittlerweile aus den aktuellen Filmen/Blockbustern ausgestiegen, habe letztes Jahr alles vom MCU in meiner Sammlung verkauft und ENDGAME nicht mehr geschaut. Dieses Ganze künstliche Zeug macht mich als Film-Fan hauptsächlich alter Klassiker krank, wenn ich es sehe. Als ich damals JURASSIC PARK und auch TERMINATOR 2 im Kino gesehen hatte, da war schon so eine Ahnung in mir drin, dass echtes Filmemachen in einer überschaubaren Zeit zu Ende sein wird. Ich war schon immer ein Fan von "echten" Filmen und kein inflationäres CGI-Dauergewitter. Bei dir habe ich auch das Gefühl, dass du die alten Filme mehr magst, denn du fängst dein Video mit SORCERER (Atemlos vor Angst) und der Hängebrückenszene an. Das sagt viel aus in meinen Augen. Werde ab jetzt auf deinem Kanal dabei sein. Gibt wohl einiges Interessantes hier.

  • Fankman
    Fankman Vor 4 Tage +1

    Du sprichst mir so aus dem Herzen, das beobachte ich schon lange. Ich kann den ganzen Marvel-Rotz genau aus diesem Grund nicht mehr sehen, immer der gleiche Einheits-bombast-CGI. Irgendwie sieht es immer so gross und gewaltig aus und irgendwie auch perfekt, trotzdem ödet es einfach nur noch an. Wie ich zuletzt Maverik abgefeiert habe, weil alles so real wirkte (vermutlich auch weil es real war 😄). Und wo sind eigentlich all die Miniaturen-Sets geblieben? Das sah immer so genial aus, selbst bei den alten Star Wars Filmen. Ich hoffe man kommt da wieder mal zurück zu den Wurzeln. Aber im Grunde war auch das CGI früher nicht viel schlechter, denkt mal zurück an Herr der Ringe, Jurrasic Park, Terminator. Und ein weiteres Problem an der neuen CGI ist auch das alles so schön, clean und kitschig farbig ausschaut, wie z.B. eben die Schiffszenen vom Tod auf dem Nil. Schade die Entwicklung.

  • TheCakeIsALIe
    TheCakeIsALIe Vor 6 Tage

    Und hier ist das Video worauf ich gewartet habe! Danke, dass du deine Reichweite nutzt, um zu zeigen, wie schlimm die Industrie für VFX-Ingineure sind während die Stars Milionen verdienen...

  • Mike Hardwell
    Mike Hardwell Vor 4 Tage

    Super informatives Video. Ich wusste gar nicht, dass so viele unterschiedliche VFX Studios an einem Film arbeiten. Klasse Video, vielen Dank!

  • Mario Girod
    Mario Girod Vor 8 Stunden +1

    Ich denke die LED-Wände die bei Mandalorinan eingesetzt wurden sind die Zukunft. Sie haben so viele Vorteile z.B. ist das Licht gleich richtig aber auch die Schauspieler können besser abliefern weil sie die Fantasiewelt schon zu sehen bekommen anstatt einer einfarbigen Wand.

  • klick klack
    klick klack Vor 6 Tage +111

    Man stelle sich mal vor es gäbe nen "Cgi Künstler Streik" in naher Zukunft... Und es würde dazu führen das die Studios wieder gezwungen wären handgemacht zu drehen.
    Fänds geil.

    • Rapture Music
      Rapture Music Vor 3 Tage +1

      Das wäre ein Traum! Dann gäbe es auch endlich wieder Filme, die anständig aussehen. :)

    • Vulcano
      Vulcano Vor 4 Tage

      @Rob Es gibt einen Unterschied zwischen Streik und Protest. In seiner Form und seinem Ziel.

    • Rob
      Rob Vor 4 Tage

      @Vulcano Das es nicht so funktioniert ist mir durchaus Bewusst du Internet Rambo

    • Vulcano
      Vulcano Vor 4 Tage

      @Rob Traurig, wenn man nicht mal weiß wie ein Streik aussieht.

    • Rob
      Rob Vor 5 Tage +1

      Hab mir grade vorgestellt, wie sich lauter Nerds vor die Studios setzen & sich gegen CGI festkleben 🤣

  • XfiveTactical
    XfiveTactical Vor 6 Tage +1

    17:46
    leichter gesagt als getan
    Als Cineast bin ich es gewohnt das man Tricks, Effekte und Studioaufnahmen sieht
    Und so lange ich mit der Handlung zufrieden bin stören mich schlechte Effekte auch nicht.

  • Ellen W.
    Ellen W. Vor 2 Stunden

    Super informatives Video! Genau das habe ich mich in letzter Zeit auch immer gefragt, insbesondere bei dem letzten Antman trailer ist es mir extrem aufgefallen. Danke für deine Aufarbeitung !

  • Toni Toaster
    Toni Toaster Vor 6 Tage +4

    Die Lösung für Brillenträger: Einfach ohne Brille ins Kino gehen, dann fällt das gar nicht so sehr auf ...

  • StammUniversum
    StammUniversum Vor 2 Tage

    Ich liebe deine gut recherchierten Videos, die ja eigentlich schon Dokus sind.
    Du steckst da eine Menge Arbeit und Zeit rein, aber das lohnt sich!
    Danke.

  • Fresh Air
    Fresh Air Vor 6 Tage

    Sehr gutes Video. Ich finde es extrem schade wie schlecht es da teilweise im Management abläuft vor allem weil ich ein großer Fan von gutem CGI bin und da echt beeindruckende Künstler und viel Arbeit hinterstecken

  • chris toph
    chris toph Vor 5 Tage

    Echt klasse reportage! Man merkt wie viel arbeit hier drin steckt und recherchiert wurde!

  • Kurt Muhr
    Kurt Muhr Vor 3 Tage

    Hey David, tolles und sehr informatives Video. Kurzer Hinweis - du hast gegen Ende vergessen, eine angekündigte Szene einzufügen (Hinweis auf schlechtes CGI). War das Absicht oder wurde das wirklich vergessen?

  • SeComment
    SeComment Vor 6 Tage

    Es ist so erfrischend nicht immer nur "CGI is trash, haha" Videos zu sehen sondern einen Blick hinter die Kulissen und wer daran wirklich schuld ist. Ich bin gerade noch im Studium aber will in diese Branche und hab ein wenig Angst wie das werden soll, aber gerade wenn man von den Leuten die mit Passion arbeiten und sich viele Gedanken machen hört, ermutigt einen das doch... Es ist leider wie bei so vielem wenn Leute die keine Ahnung haben das sagen haben, CGI ist ein tolles Tool, aber man muss auch wissen wie man damit umgeht, ansonsten kommt halt nur trash bei raus...

  • Jay Coso
    Jay Coso Vor 6 Tage +84

    Ich finde Andor ist derzeit auch ein schönes Beispiel für eine Vielzahl an praktischen Effekten und man sieht es der Serie wirklich an.

    • Peter Pumpluen
      Peter Pumpluen Vor 2 Tage

      Ich finde Andor „erzählt“ die Geschichte des diktatorischen Imperiums, der unterdrückten Völker, der Klassengesellschaft. So ein gesellschaftliches Portrait gab es bei Star Wars bisher nicht. Die vordergründige Handlung bei Andor schafft nur den Rahmen dafür und ist im Grunde zu vernachlässigen. Die Idee, dass der Widerstand in allen Schichten keimt, wächst und unkontrollierbar wird, finde ich auch interessant.

    • Monolith V
      Monolith V Vor 4 Tage

      @Jay Coso Ich mag Filme wie auch Serien die sich Zeit lassen, aber Andor ist einfach nur langweilig.

    • Jay Coso
      Jay Coso Vor 4 Tage +1

      @Monolith V Ja, gutes, wohl überlegtes Storytelling kann den Zuschauer schon mal überfordern xD

    • D. L.
      D. L. Vor 5 Tage

      @Monolith V Du sagst es! Ich kann immer gar nicht verstehen, wenn ich überall nur lese, wie diese Serie hochgejubelt wird.
      Die Optik und die Effekte mögen ja gut sein, aber die Story ist einfach nur gähn, bzw. das Problem ist... da ist kaum Story. 🤷🏻‍♂️

    • Matthias
      Matthias Vor 6 Tage +2

      @Marco Krueger also das man durch gute praktische Effekte (für mich noch mehr gute Story/Figuren) über schlechtes CGI hinweg sieht, stimme ich dir zu. Gutes Beispiel (absolut Geschmackssachen natürlich) für mich ist Dr. Who - da gehörte grottiges CGI lange zum guten Ton.
      @Monolith V auch eine legitime Meinung, insb. wenn man im langsamen ersten Block aussteigt.

  • Timothy Hardy
    Timothy Hardy Vor 6 Tage +13

    Boah David, geiles Video. Ich liebe dein trivia und dann auch solche BTS Videos.
    Bitte mehr davon. Richtig gute Arbeit. Besonders für uns Filmfans.
    Danke Dir. ❤️

  • ARiAN
    ARiAN Vor 6 Tage +1

    Sehr starkes Video!! Unfassbar gut gemacht und alle Informationen sind mega interessant aufbereitet worden!

  • Lala
    Lala Vor 4 Tage

    Sehr spannendes Video. :) Wirklich traurig, wie die Künstler da ausgebeutet werden. Ich als Außenstehende kann nur sagen: versucht eigene Projekte zu realisieren, auch wenn die großen Fische natürlich verlockend sind. Meiner Meinung nach ist es Zeit für eine Veränderung im Film/Serien Business(nicht nur da) und ihr könnt so viele coole Dinge mit anderen unabhängigen Künstlern und Studios starten, für die Leute bereit sind zu zahlen und die, aufgrund der Liebe zum Detail, dann wirklich die Chance haben in die Geschichte einzugehen.

  • 354Entertainment
    354Entertainment Vor 6 Tage +1

    So ein klasse Video BeHaind und am Anfang mit Sorcerer, das ja ein wahres Meisterwerk ist!
    Deswegen sind die 70/80/90 die beste Zeit was Filme angeht!

  • Alptraum Toast
    Alptraum Toast Vor 2 Tage

    Ich gebe dir in allen Punkten recht aber trotzdem finde ich vergisst du einen sehr wichtigen Punkt. Nämlich die Gegenseite. Und zwar die Leute die ins Kino gehen und schon vorher wissen "Sie wollen den Film auseinander nehmen" Ich merke es immer mehr das diese Gesellschaft sich nur noch auf kritisieren einschiesst (und Kritik ist wichtig) aber verlernt haben (in Bezug auf Filme) sich in die Charaktere, die Gefühle und die Story hinein zu versetzen. Wenn eine Kleinigkeit nicht perfekt ist wird gleich das große Ganze Verteufelt.
    Und wie gesagt: Kritik ist wichtig damit sich Sachen überhaupt verbessern/ändern können.
    Aber ich persönlich und diese Meinung muss man nicht teilen und will ich auch niemanden aufzwingen,
    Aber ich persönlich habe diese ganzen Beispiele die du genannt hast erst durch dein Video bemerkt. Als ich die Filme geschaut habe war ich viel zu tief in der Story versunken um die Effekte so genau zu analysieren.
    Trotzdem gutes, sehr Informatives Video
    gerne mehr in diese Richtung

  • Nechtan82
    Nechtan82 Vor 6 Tage

    Hallo David. Sehr gutes und vor allem informatives Video. Großes Kompliment 👍

  • Markus Leutbecher
    Markus Leutbecher Vor 6 Tage

    Sehr gutes Video!
    Ich denke wir sollten vor allem darauf hoffen, dass die Effektkünstler*innen Gewerkschaften bilden. Nationale und auch internationale, wie es sie in Hollywood, wie du gesagt hast, quasi sonst überall gibt. Das ist der einzige Weg, wie zumindest für die Produktion der Filme nicht massenweise Menschen leiden müssen.
    Ob das am Schluss bessere Filme gibt, ist mir gar nicht so wichtig, aber es hat zumindest gute Chancen.

  • Peter Jo Friedrich
    Peter Jo Friedrich Vor Tag +2

    Der Film "Tod auf dem Nil" von 1978 wurde tatsächlich auf dem Nil gedreht (Wikipedia). Wer schonmal eine Nilkreuzfahrt gemacht hat sieht es auch sofort. Man fährt dabei direkt am Old Cataract Hotel vorbei, das im Film vorkommt.

  • Niclas
    Niclas Vor 6 Tage +2

    Einer der Gründe warum ich Dune so stark fand, natürlich wurden dort auch Effekte genutzt aber ja, sie waren wirklich in der Wüste, ja die Kostüme wurden noch real maßgeschneidert und ja der Baron sah wirklich so aus. Die Effekte, die genutzt wurden fühlten sich durch ihre Detailliebe aber auch sehr sehr greifbar an und man merkte, dass hier keine Massenware am Werk war.

  • Chris Kane
    Chris Kane Vor 6 Tage

    Super gutes Video! Spricht mir aus der Seele. Mir ist das beim ersten Hobbit Film das erste Mal so richtig aufgefallen. Im Vergleich mit der Herr der Ringe Trilogie, wo viel mit Kostümen und Prothesen gearbeitet wurde, wirkten beim Hobbit die Zwerge und das Drumherum für mich wie ein Fremdkörper im Film.

  • Tobias Ziegler
    Tobias Ziegler Vor 5 Tage

    Danke für den 4k Upload 🙏🤩
    Sieht gleich so viel besser aus, die Kompression von DEclips bei 1080p leider grausig mittlerweile auf nem großen TV.

  • Teetotalitarist
    Teetotalitarist Vor 6 Tage

    Danke für das großartige Video! Ich hatte mich schon lange gefragt, warum mich viele große Produktionen nicht mehr abholen, ein Dune das aber dann doch schafft. Einerseits vielleicht die Überfrachtung mit Franchises und entsprechend weniger Innovation, andererseits aber auch das, was du hier ansprichst. Dieses ständige unterbewusste Gefühl, dass die Szenen unecht, nicht authentisch wirken. Uncanny Valley quasi.
    Dass da oft keine guten Effekte entstehen, ist ja vor allem auch schade für alle, die an den Filmen mitgewirkt und ihr Herzblut reingesteckt haben.

  • Hans Maulwurf
    Hans Maulwurf Vor 5 Tage +3

    Als das damals mit Life of Pi war, bin ich noch ganz frisch in der Branche gewesen. Das war eine richtige Erweckung für mich und hat dazu geführt, dass ich mich als 3D Artist ganz schnell Richtung mittelständische Unternehmen orientiert habe.
    Da mache ich zwar nichts für Kino, Games oder krasse Werbung. Aber ich verdiene locker das doppelte bis dreifache meiner alten Kollegen, habe 30 Tage Urlaub und arbeite mit Leuten zusammen, die vernünftig planen können und Zeiten richtig einschätzen können.
    Würde mir wirklich wünschen, dass alle VFX Artists dieser Welt für ein paar Tage ihren Wacom Stift fallen lassen würden und dann können sich die Studios mal ihre Grütze anschauen. Es wäre zu schön.

    • Lissy W
      Lissy W Vor Tag

      Darf ich fragen was du in deinem Job machst, wenn es nicht Werbung, Games oder Filme sind? Würde mich interessieren was für Alternativen man da hat :)

  • Holger Schever
    Holger Schever Vor 46 Minuten

    Vielen dank für das gute Video. Tatsächlich, wir haben ein massives content quality Problem. Wenn wir sehen, wieviele Filme dieses Jahr mit grossem Potential und Budget übel schlimm geworden sind, kommen einem die Tränen. Klare Forderung: Macht etwas weniger Filme und ein gutes Stück weniger Serien und sorgt dafür, dass wir viel mehr richtig gute Filme bekommen, die deutlich öfter hammer gut aussehen!!!

  • Nyan-Kun
    Nyan-Kun Vor 6 Tage

    Für mich spielt die Durchmischung zwischen echten Kulissen, Schauplätze, Requisiten und Computereffekte eine entscheidende Rolle. Heutzutage geht man immer mehr über möglichst alles am Computer zu machen und die Darsteller stehen dann nur noch im Studio vorm Greenscreen ohne reale Bezugspunkte. So sieht das im Endeffekt alles viel zu künstlich aus. Das hat David sehr gut auf den Punkt gebracht. Schon beim Hobbit hatte man das leider erkennen können und das ist auch schon fast ein Jahrzehnt her. Bestenfalls sieht das Ergebnis wie ein Videospiel aus. Wenn ich sowas sehen möchte kaufe ich mir aber gleich ein Videospiel oder eben einen kompletten CG-Film.

  • Tyran 379
    Tyran 379 Vor 6 Tage +7

    Das Upgrade auf 4k gefällt mir sehr gut. Auch wenn die Ausschnitte aus den Filmen nicht in 4k sind, sehen diese doch deutlich besser aus, da sie nun nicht doppelt auf 1080p komprimiert sind. Und den Monitor in der Spiegelung von den Augen zu erkennen ist auch ein lustiger Nebeneffekt.
    Das du deine Qualität weiterhin steigerst finde ich klasse, weiter so David :D

  • Thorsten Stricker
    Thorsten Stricker Vor 6 Tage

    Vielen Dank für dieses wichtige Video. Ich finde auch, dass Spezialeffekte immer schlechter aussehen. Ich habe aber oft das Gefühl, dass ich mit dieser Meinung oft alleine da stehe. In vielen Filmbesprechungen werden Spezialeffekte gelobt, die ich wirklich nicht gelungen finde. Auch viele meiner Freunde oder Bekannten scheinen das nicht zu sehen. Daher vielen Dank für dieses Video!

  • Amorstopineed
    Amorstopineed Vor 6 Tage +13

    Bei David ist echt cool, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Ich glaube das Schlimme bei den Effektfilmen ist heute aber auch oft einfach die schlechte und flache Story.

    • Rapture Music
      Rapture Music Vor 3 Tage

      @LeHorn James Trotzdem waren die Filme früher besser.

    • LeHorn James
      LeHorn James Vor 6 Tage +2

      Die schlechte und flache Story gab's damals auch schon, glaub mir. Nostalgie verfälscht oft.

    • Wohin? Wohin?
      Wohin? Wohin? Vor 6 Tage +3

      Welches Blatt? Glaubst du Hollywood ruft an und beschwert sich bei Davids Mama darüber?

  • Rattenschwanz - Film und Fotografie

    Tolles Video super erklärt. Ich finde die Entwicklung ziemlich doof, dass alles immer bombastischer und actionlastiger wird... Ich hätte mich doch sehr über ein geerdeten, bodenständigen und nachvollziehbaren neuen Jurassic World gewünscht.. In den ich mich hätte viel besser reinversetzen können.