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Großbritannien: Der Brexit beginnt zu wirken | Mit offenen Karten | ARTE

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  • Am 30 Sep 2022 veröffentlicht
  • "Mit offenen Karten" untersucht den Zustand der britischen Wirtschaft nach mehreren sich überlagernden Krisen: Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und - Brexit. Eines der Ziele, die Ex-Premier Johnson mit dem EU-Austritt verfolgte, war die Wiederherstellung privilegierter politischer und wirtschaftlicher Beziehungen. Wurde dieses Ziel erreicht oder vielmehr verfehlt?
    Seit August 2022 wird Großbritannien von Streikbewegungen erschüttert. Experten sprechen vom „Sommer der Unzufriedenheit“. Zur gleichen Zeit hat Brexit-Vollstrecker Boris Johnson seinen Platz als Premierminister räumen müssen. Warum also protestieren die Briten? Ist der Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise allein dem Krieg in der Ukraine geschuldet? „Mit offenen Karten“ untersucht den Zustand der britischen Wirtschaft nach mehreren sich überlagernden Krisen: Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und vor allem Brexit. Eines der Ziele, die Ex-Premier Johnson mit dem EU-Austritt verfolgte, war die Wiederherstellung privilegierter politischer und wirtschaftlicher Beziehungen zu den Vereinigten Staaten sowie zu bestimmten Commonwealth-Ländern. Wurde dieses Ziel erreicht oder vielmehr verfehlt?
    Magazin (F 2022, 12 Min)
    Video auf DEclips verfügbar bis zum 25/10/2029
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KOMMENTARE • 2 106

  • vids.by_m

    Dass man den Handel nicht mehr mit den direkten Nachbarn präferiert, sondern die Handelswaren rund um die Welt verfrachtet ist sicher gut für die Umwelt und senkt den Energieverbrauch enorm.

  • Özer
    Özer Vor 14 Stunden +3

    Danke an das ARTE Team. Ich begrüße dieses ausführliche Format.

  • SAMS H-P

    Bei den neuen Handelsabkommen hat GB weit mehr Zugeständnisse an Australien, Neuseeland und Japan machen müssen als umgekehrt. Nach dem Brexit musste man ja schnell was vorzeigen, nach dem Motto, 'seht her, alleine können wir viel schneller Handelsabkommen schließen als als Teil der EU!'. Verheimlicht hat man dabei aber, dass die Abkommen für die anderen Länder viel vorteilhafter sind als für das Vereinigte Königreich. 🤷🏻‍♀️

  • Teh Penguin

    Hoffe, dass das längere Format bleibt! Viel besser, als nur 2-4 minütige Reportagen!

  • HansWalter Brak

    Liebes ARTE Team,

  • Jonny
    Jonny  +543

    Mit offenen Karten einfach ei wunderbares Format für Geo-und Politische Informationen. Gerne auch mehr über Afrika :D

  • Jan Ulrich

    "Mit offenen Karten" ist mit eins der besten Formate von ARTE. Danke dafür

  • Peter Meyer
    Peter Meyer Vor 9 Stunden +1

    Wer mehr von der Meinung der britischen Bevölkerung erfahren will und der englischen Sprache mächtig ist, möge einen Blick zum Guardian wenden. Die preisgekrönte Serie "Anywhere but Westminster" gibt Einblicke.

  • tonar wodi

    Sehr schöner Beitrag! Informativ, klar und sachlich.

  • Conne
    Conne  +3

    Toller Beitrag. Für alle verständlich ein hochkomplexes Thema erklärt.

  • Roman S
    Roman S  +374

    Im laufe der Menscheit hat sich immer bewiesen das man zusammen stärker ist als alleine.😊

  • M. Böttger

    Ich bin nach wie vor sehr traurig über den Brexit, da GB für mich nach wie vor auch ins wirtschaftliche Europa gehört. Die Briten waren immer schwierig in der EU, haben aber auch zur Diversität der Meinungen und Ansichten beigetragen.

  • Heinz Schneider

    Grundsätzlich wichtiger Beitrag, um das Vorgehen Großbritanniens zu bilanzieren. Ich hatte gedacht, dass die Auswirkungen für UK wesentlich unangenehmer sind. Das kann ich hier nicht erkennen. Bedauerlich finde ich, dass durch den Brexit die Nord-Irland Thematik wieder neue Bedeutung bekommt. Die Frage, was an Wohlstandsverlust durch den Brexit tatsächlich verursacht wurde, bleibt nach Ihrem Beitrag für mich vollkommen offen. Und ich neige vielmehr zu der Vermutung, dass letztlich kein Verlust in dieser Hinsicht erkennbar ist. UK gehörte ja - wenn ich das recht in Erinnerung habe - mit knapp 7 Mrd € zu den Nettozahlern in der EU - wie D. Diese Zahlungen entfallen ja schonmal für die EU und UK. Wie hat sich denn konkret das Prokopf-Einkommen, das BIP etc. in UK seit dem Austritt im Vergleich zur EU/D entwickelt? Inflation haben wir in D auch, Arbeitskräftemangel seit Jahren ebenfalls - wenn ich das permanent veröffentlichte Gejammer des Handwerks und der Industrie mal zum Maßstab nehme. Dies, obwohl wir mit über 84 Mio Einwohnern den bisher höchsten Bevölkerungsstand im Lande erreicht haben. Wenngleich ich den Austritt Großbritanniens bedaure, kann ich die Gründe teilweise nachvollziehen. Bürokratisierungs- und Regelungseifer der EU Kommission ohne Grenzen, aber auf der anderen unfähig, den Wechsel von Sommer- und Winterzeit wieder abzuschaffen. Vollkommen überflüssiger Bürotourismus zwischen Brüssel und Straßburg: Verschwendung von Steuergeldern, knapper Arbeitszeit und knappen Umweltressourcen ... Unfähige Geldpolitik ( Zinsen, Inflationsbekämpfung, Verschuldung). Fehlleitung knapper Ressourcen durch Umverteilungs- und Subventionsmechanismen - zuvorderst die Landwirtschaft betreffend. Beispiel: Warum wird in D mit EU/D Steuergeldern die industrielle Schweinehaltung subventioniert, damit am Ende die Chinesen billiges Schweinefleisch erhalten können ( 50% gehen in den Export) und das Grundwasser mit Gülle verunreinigt wird oder in der Nordsee/ im Atlantik verklappt wird, weil keiner mehr so richtig weiß, wohin mit dem Zeug. Mir leuchtet auch nicht ein, warum Ungarn mit weiteren Steuergeldern unterstützt wird, wenn nachgewiesenermaßen Subventionen nicht regelkonform verwendet wurden. In den Medien habe übrigens nie konkret gehört, dass diese beanstandeten Gelder zurück gefordert wurden. Etc etc.

  • 0The0Web0

    Das war interessant 👍 Der Videobeitrag von Financial Times bringt noch einen etwas tieferen Einblick in einige praktische Probleme mit dem Brexit

  • Juliane
    Juliane  +95

    Die Exporte sind um 5 Mrd Euro pro Monat gesunken, während die Importe ungefähr gleich geblieben sind. Macht 60 Mrd mehr Handelsbilanzdefizit im Jahr. Das ist erwähnenswert. Die Handelsbilanz nähert sich -300 Mrd Euro im Jahr. Der Brexit war eindeutig negativ im Außenhandel. War das nicht eines der Steckenpferde der Brexitpolitik? (reth.)

  • Pedro Derustika

    Ich bin vor einem Monat nach Schottland (äußere Hebriden) gezogen. Was früher einen Tag Lieferzeit per Flugzeug aus Deutschland hatte, hat heute eine Woche Lieferzeit aus der nächsten Großstadt (Inverness, Glasgow, Edinburgh) und kostet 50-100% mehr. Der Mittelstand ist quasi nicht mehr existent, die Bevölkerung auf dem Land ist um einiges ärmer als Deutschland im Vergleich. Die Statistiken die aus London kommen haben weder Hand noch Fuß wenn man Unternehmer/Arbeiter fragt, aber was wissen schon die Leute die in dem UK arbeiten und leben ...

  • Petruha
    Petruha  +189

    Danke es wäre noch super die Inflation, Arbeitzplätze und Rezession von GB mit EU werten zu vergleichen, damit man verstehen könnte, ob GB sich besser oder schlechter als EU schläg, danke!

  • Trevor Oswald

    Der "City of London" (Bankendistrikt - eigener Bürgermeister - eigenes Königreich;) geht es natürlich gut. Meiner Meinung nach war der Hauptgrund für den Brexit, den Britischen Kapitalmarkt von EU Regularien zu befreien. Regeln die den kleinen Geldbeutel der Bürger schützen sollten....

  • Korbi1710
    Korbi1710  +285

    „Wo es eher selten zu sozalen unruhen kommt“ ist bei einem französischen sender so nichtssagend 😂

  • Thomas der Zweite

    Spannender Beitrag. Vielen Dank.