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Ein Bier ist kein Bier: Ostdeutschland und der Alkohol | Doku | exactly

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  • Am 1 Okt 2022 veröffentlicht

KOMMENTARE • 849

  • Daniel Tautz
    Daniel Tautz Vor 12 Tage +186

    Moin! Ich bin der Typ, den ihr im Film zwischen Kneipe, Trichter und Suchtklinik seht. Wenn ihr Fragen oder Feedback habt: Gebt gern Bescheid. Ich freu mich auf die Diskussionen hier!

    • andrea erling
      andrea erling Vor 6 Tage

      @free spirit dieses Problem ist Kritisch zu hinterfragen im Osten und im Westen

    • Lila
      Lila  Vor 8 Tage

      @Milky Die Grauzonentrinken wurden viel zu wenig beleuchtet. Bin da bei dir.

    • Konrad Bott
      Konrad Bott Vor 8 Tage

      Mein Lieber, wenn ich irgendjemandem diesen reporterzentrierten Journalismus abnehme, dann dir. ☺

    • daily business
      daily business Vor 9 Tage +1

      Um dem Ganzen mal das Extreme zu nehmen: Alkohol in Maßen ist medizinisch kein Problem. Warum auch nicht? Alkohol im Übermaß ist bzw wird zum Problem, ua wegen Abhängigkeitspotential. Man muss verantwortungsbewusst damit umgehen, wie beim Autofahren, beim Spielen, beim Kaufen, bei anderen Dingen auch. Man muss Alkohol weder schönreden noch verteufeln. Ich habe früher gerne gekifft, das war mir aber dann zu illegal bzw hätte es deswegen ggf Probleme gegeben. Es wäre schön, wenn irgendwann die Legalisierung kommt, konsequenterweise. Trotzdem trinke ich gerne mal ein Bier oder auch mehr. Nicht als Abschuss, auch wenn es mal auf einer Feier auch zwei Bier mehr werden. Ich empfinde mich damit als relativ normal. Wofür sind wir denn hier auf der Welt? Nicht nur zum schimpfen, kritisieren und missionieren, sondern zum auch-mal-gut-sein-lassen. Entspannt euch mal ein bisschen. Cheers 🥤🍺

    • Josefin Risch
      Josefin Risch Vor 9 Tage +1

      Gute Doku, mir hat nur ein Gespräch mit einem Angehörigen eines Suchtkranken gefehlt, denn die leiden auch sehr und werden viel zu oft ignoriert. Die Scham ist leider auch hier sehr hoch.

  • LumpiXIV
    LumpiXIV Vor 12 Tage +99

    Ist nicht vielleicht genau das Problem, dass bei Alkohol nie die Rede von einer Droge ist? Im Film wird oft gesagt "Wir nehmen hier keine Drogen. Wir trinken nur Alkohol!". Wenn man sich jedoch Statistiken zu den Gesundheitsrisiken von Drogen anschaut, ist gerade Alkohol ganz vorne mit dabei. Alkohol ist völlig normalisiert und Menschen definieren sich darüber.

    • ShadowSharki Oo
      ShadowSharki Oo Vor 2 Tage +1

      Sehe ich auch etwas kritisch dass der Moderator teilweise so stark Differenziert,
      Crystal, Kokain und Gras= harte Drogen
      Alkohol scheinbar keine harte Droge

    • Ron Burgundy
      Ron Burgundy Vor 5 Tage +1

      Exakt Lumpi! Jeder der von den sogenannten Experten von der Einstiegsdroge Cannabis spricht hat schlicht keine Ahnung... Alkohol ,Nikotin, Koffein sind zu nennen ....

    • LumpiXIV
      LumpiXIV Vor 10 Tage +1

      @Brottrunk4K Stark 😂

    • Fruitylicious K
      Fruitylicious K Vor 10 Tage

      genau das ist das Ding

  • derDABEIwar
    derDABEIwar Vor 12 Tage +163

    Ich bin selber in einem kleinen Dorf im Osten aufgewachsen, ich Kenne die Alkohokultur sehr gut, ganz früher war auch mein Vater Alkoholiker.
    Damals war ich fast jedes Wochenende besoffen 🥴 ,hab dann gemeinsam mit einen guten Freund ein Jahr kein Alkohol getrunken, ich hab dann einfach weiter gemacht und trinke mittlerweile seit 8 Jahren garkeinen Alkohol mehr, und seh darin nur Vorteile.
    Schöne Doku.
    Ich hoffe das mit der Zeit die Gesellschaft mehr für die Gefahren und Sinnlosigkeit von Alkohol sensibilisiert wird,
    Grüße

    • andrea erling
      andrea erling Vor 6 Tage

      @MDR Investigativ Ich, Wessi, kenne auch viele Saeufer, im Westen

    • Wilhelm Pfusch
      Wilhelm Pfusch Vor 7 Tage

      @Cat Vision Glaub im Westen können das viele besser verstecken. Auf Arbeit (Verwaltung) haben wir so zwei bis drei Kandidaten in der Abteilung (ältere Semester), die auffallend häufig Montags immer spontan ausfallen und auch so immer erst kurz vor Kernzeitbeginn kommen. Denke die werden auch ihr Problem schleppen, schaffen es aber irgendwie das gerade noch unter dem Teppich zu halten.

    • ThisIsMyName
      ThisIsMyName Vor 9 Tage

      @Perry Rhodan man kann auch mal mehr trinken als 2-3 Bierchen. Aber das A und O ist nicht dieses Vergnügen 3-4 mal die Woche zu machen oder selbst jedes WE ist zu viel

    • Perry Rhodan
      Perry Rhodan Vor 10 Tage +1

      Ich finde 2-3 Bier bei ein Geselligen Abenden oder Festivals ok, man muss sich ja nicht sinnlos wegknallen. Die Dosis macht das Gift.

    • Cat Vision
      Cat Vision Vor 12 Tage +1

      @Biene Maja ja, im Westen wird auch viel gesoffen, das stimmt. Und da musst du dir vor Augen halten: Es ist trotzdem immer ncoh krasser im Osten. Obwohl die Latte echt schon hoch hängt in Deutschland.

  • whatelsebutfreedom
    whatelsebutfreedom Vor 12 Tage +28

    Nüchtern seit fünf Jahren und definitiv keinerlei Absicht, das jemals wieder zu ändern. Nichtsdestotrotz: Guter Bericht und interessante Eindrücke!

    • whatelsebutfreedom
      whatelsebutfreedom Vor 12 Tage +2

      @SouLoveLee_ Danke für die Reaktion! Sprachlich durchaus nicht einwandfrei ausgedrückt meinerseits, im Nachhinein sogar recht falsch. Dachte mir in dem Moment in etwa: Auch wenn ich meine konsequente Abstinenz nie aufgeben werde, sehe ich mir Beiträge zum Thema Alkohol an, die idealerweise das Problembewusstsein diesbezüglich schärfen. Wie stehst du zu diesem Thema, wie hat dir der Beitrag gefallen?

    • SouLoveLee_
      SouLoveLee_ Vor 12 Tage +1

      Wieso nichtsdestotrotz? Was du gesagt hast widerspricht dem Beitrag doch nicht?!

  • Thorsten Rauchbach
    Thorsten Rauchbach Vor 12 Tage +35

    Ich war in jungen Jahren definitiv alkoholabhängig (16 - 21) (Am Ende waren es ca. 2,5 -3 Liter Jack Daniels am Abend, ich konnnte noch laufen und wusste noch was ich tat), die Wende kam bei mir als ich morgends das erste mal zitternd aufwachte und mir sofort klar war, dass das ein Alkoholentzug war. Damals war es noch so das man keinen Mischkonsum betrieb - man soff oder man kiffte (heutzutage haut man sich ja alles kreuz und quer in die Birne), ich kannte damals genau 1 Person vor der mich der ganze Ort warnte (ein böser Kiffer) und genau zu dem ging ich dann. Der Arzt mag es Suchtverlagerung nennen - ich nenne es eine lebensrettende Maßnahme. Es hat lange gedauert weg vom Alkohol zu kommen - aber heute bleibts bei einem Jägermeister, wenn ich etwas trinke - es sei denn ich besaufe mich mit Vorsatz (kommt gottseidank nicht oft vor). Gekifft wird auch nicht mehr täglich. Der Grund fürs Saufen war bei mir eine genetische Vorbelastung (beide Elternteile suchtkrank) und ein tödlicher Unfall meines damals einzigen Freundes den ich live mitansehen "durfte" (Ich habe heute noch immer wieder Albträume davon) der Satz von Bekannten: Du bist so lustig wenn du besoffen bist - hat wohl auch einiges dazu beigetragen... Heute kämpfe ich mit den alkoholbedingten Spätfolgen, aber im großen und ganzen geht es mir relativ gut.

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 7 Tage +2

      Hallo BinHighAssFuck !
      das tut uns wirklich leid. Wir hoffen, dir können vielleicht diese Hilfsangebote weiterhelfen: www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis oder www.blaues-kreuz.de/de/angebote-und-hilfe/
      Freundliche Grüße aus der Redaktion.

    • BinHighAssFuck
      BinHighAssFuck Vor 7 Tage +1

      Krass das selbe bei mir Eltern beide alkis mein bester Freund ist vor 3 Jahren vor meinem Augen gestorben und jetzt bin ich 20 und absoluter alki😂

    • Oiba Drischl
      Oiba Drischl Vor 8 Tage

      🤳🤝☻️😶‍🌫️🤘👍👍👋

    • Sagittarius A*
      Sagittarius A* Vor 9 Tage +2

      @Thorsten Rauchbach Heftig - Danke für die unverblümte Wahrheit.

  • Wolperfinger
    Wolperfinger Vor 12 Tage +100

    Ich glaube keiner Statistik in der Bayern kein Alkoholproblem hat.

    • Achim Maier
      Achim Maier Vor 7 Tage +1

      @Niederrheiner77 Nee da gibt's genügend Alternativen für Deutschland. Woher kommen DVU, Republikaner, CSU & Co?

    • Rapha 1982
      Rapha 1982 Vor 8 Tage

      😆

    • Niederrheiner77
      Niederrheiner77 Vor 11 Tage

      In Bayern ist ja auch nicht die AfD vorn....

    • Der wilde Unterhosenbär mit ohne Unterhose
      Der wilde Unterhosenbär mit ohne Unterhose Vor 11 Tage +2

      Wieso a Problem, is ja gnug Bier da.

    • Nitramrec
      Nitramrec Vor 11 Tage +3

      Das Problem bei dieser Sichtweise ist, dass eigene Beobachtungen NICHT repräsentativ sind, das aber Viele - so wie hier - annehmen!

  • Tim Treizel
    Tim Treizel Vor 12 Tage +21

    Danke Daniel und Team für diese herrliche Doku ❤️

  • Jaamac Philip
    Jaamac Philip Vor 8 Tage +3

    Ich hatte und habe das unglaublich Glück gehabt, dass ich mich 1. nie für Alkohol interessiert habe und 2. in einem Umfeld (Familie, Freunde, usw.) aufgewachsen bin, in dem das total akzeptiert worden ist. Ich wurde nie dazu gedrängt Alkohol zu trinken. Ich war trotzdem mit meinen Freunden feiern und hatte Spass. Es ist Zufall und Glück.

  • Alexander Matzmor
    Alexander Matzmor Vor 6 Tage +2

    Ich kann mich noch genau an denn Tag und die drei Bier erinnern, die der Startschuss für das das tägliche trinken waren. Und schon da war mir klar wenn ich das so weiter mache werde ich ein Alkoholiker, hat auch zum Glück nur 5 Jahre gedauert um die die Reißleine zu ziehen, bin jetzt seit fast 2 Jahren sauber.

  • Schwarzer Afghane
    Schwarzer Afghane Vor 12 Tage +60

    Ich war zehn Jahre bei der Bundeswehr. Die ersten zwei Jahre war ich im Norden stationiert. Dort wurde schon übermassig viel Alkohol konsumiert. Die letzten acht Jahre war ich im Osten stationiert. Das Trinken war an der Tagesordnung. Ich habe noch nie so viele Berufsalkoholiker auf einem Haufen gesehen.

    • Schwarzer Afghane
      Schwarzer Afghane Vor 10 Tage

      @LARI FARI In Seedorf!

    • Der wilde Unterhosenbär mit ohne Unterhose
      Der wilde Unterhosenbär mit ohne Unterhose Vor 11 Tage

      @Thorsten Rauchbach
      Uuuuuuur leiwand!

    • Thorsten Rauchbach
      Thorsten Rauchbach Vor 11 Tage +5

      War 1996 beim Bund (W10) - keinen einzigen Abend nüchtern. Egal ob in Idar-Oberstein, Ulm oder Grafenwöhr, es war stets der komplette Zug (150 Mann) besoffen.... In Neu-Ulm (Bayern) gab es bereits zum Frühstück Bier weil es ja ein "Grundnahrungsmittel" war..

  • Thilo Schacks
    Thilo Schacks Vor 7 Tage +8

    Bin seit über zwei Jahren trocken, ich vermisse nichts. Mein Trinkverhalten war so wie das von Pit. Ich kenne seinen Kampf, er ist mein bester Freund, ich hoffe das er es jetzt schafft.

  • J Helms
    J Helms Vor 9 Tage +2

    Ich komme selber von einem kleinen Dorf nahe Schwerin und kann den starken Alkoholmissbrauch im Osten nur bestätigen! Wichtiges Thema, schön dass es in dieser Doku behandelt wurde!

  • Svenja L
    Svenja L Vor 12 Tage +4

    Super Doku und sehr wichtiges Thema in meinen Augen.
    Ich selber trinke seit gut 9 Jahren nur noch sehr wenig Alkohol (2-3 Mal im Jahr). Mit 17/18 habe ich häufiger am Wochenende im Partykeller bei Freunden getrunken, hatte aber nur 1x einen leichten Filmriss der mir auch gereicht hat und bin sonst nie übers "Ziel" hinaus geschossen. Damals fand ich es aber schon schlimm, wenn die anderen Leute total betrunken waren, wollten dass man selber mehr trinkt und nicht locker gelassen haben.
    Eine Situation ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: ein Freund wollte dass ich mit "tanze", ich wollte nicht, er hat mich vom Stuhl hoch gezogen, ich bin durch das Bier auf dem Boden ausgerutscht und wäre fast mit dem Handgelenk in einem Kronkorken gelandet. Ob mir jemand adäquat hätte helfen können weiß ich nicht, aber ich will auch gar nicht dran denken. Solche Situationen haben bei mir dazu geführt, dass ich diese Art von Alkoholkonsum immer mehr verabscheut habe.

  • Immanuel Marx
    Immanuel Marx Vor 12 Tage +22

    Auf dem Land kommt man teilweise bereits als Kind in Kontakt mit Alkohol. Mir bringt Alkohol nichts, weil ich viele Jahre lang aus medizinischen Gründen keinen trinken durfte; habe Alkohol danach ausprobiert, konnte aber mit dem Geschmack nichts anfangen. Ich habe mal gelernt, dass es in skandinavischen Ländern akzeptiert ist, hin und wieder einen Vollrausch zu haben, während ständiger Alkoholkonsum total verpönt ist. In südeuropäischen Ländern wie Italien ist das umgekehrt; dort ist täglicher Konsum akzeptiert, nur der Vollrausch wird gesellschaftlich abgewertet. Deutschland liegt zwischen diesen beiden gesellschaftlichen Strömungen; hier gilt beides als "schick". Ob diese Erklärung noch richtig ist, weiß ich allerdings nicht…

  • Durindor
    Durindor Vor 6 Tage +3

    Sehr gutes Video! Hat mir in vielerlei Hinsicht gut gefallen, wirkte auch überraschend ausgeglichen, was die verschiedenen Seiten betrifft.

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 6 Tage +1

      Hallo Durindor,
      Es freut uns, dass dir der Beitrag gefallen hat. Viele Grüße aus der Redaktion!

  • Lu Ba
    Lu Ba Vor 12 Tage +64

    Ich glaube die ganze Trinkkultur gerade auf den Dörfern im Osten ist halt was ganz anderes als im Westen . Hier ist es "normal" mit 14 zur Jugendweihe das erste Mal Bier zu Trinken, die Kirmse mitzumachen und man wird auch nicht schräg angeschaut . Diese ganze Dorf- Trink-Kultur ist krass und als Jugendlicher wird es auch als normal angesehen da mit zu machen und dann kommt man da später auch schwer wieder raus . So wird das Feierabend Bier "normal" und halt nicht nur 1 oder 2 ... Und da halt all deine Freunde mit machen und auch das ganze Sozialfeld im Dorf, fällt es gar nicht auf das es problematisch sein könnte ...

    • Alec White
      Alec White Vor 12 Tage +1

      @Andreas Jahrmarkt, Kinderfest oder Schützenfest.

    • Laura Monique
      Laura Monique Vor 12 Tage +2

      @Andreas Dult!

    • Andreas
      Andreas Vor 12 Tage +2

      @Alec White Jahrmarkt, Kirmes, Rummel, Chilbi - dafür gibt es viele regionale Bezeichnungen. Wie nennt man das da wo du her kommst?

  • Armin Bünger
    Armin Bünger Vor 10 Tage +4

    Bin selbst nun seit 13 Monaten absolut alkoholfrei unterwegs. Nicht mal eine alkoholhaltige Praline o.Ä.
    Trotzdem gehe ich normal feiern. Man wird immer ungläubig angeschaut, weil man auch ohne Alk absolut gut drauf sein kann und feiert.
    Zumindestens hat man so auch immer einen Fahrer dabei :)

  • Stuart M.
    Stuart M. Vor 12 Tage +31

    Ich habe vor drei Jahren den Alkohol aufgegeben. Es gab einfach so viele andere Sachen für die ich Geld ausgeben wollte. Ab und zu trinke ich ein alkoholfreies Bier, nur um den Geschmack wieder zu erleben. Ich hoffe, dass Aufhören meinem Körper gut tut.

    • Jürgen Fischer
      Jürgen Fischer Vor 8 Tage

      Dann empfehle ich Jever Fun. Schmeckt wie richtiges Bier, macht aber nicht betrunken.

    • KidDynamite500
      KidDynamite500 Vor 10 Tage

      @Der wilde Unterhosenbär mit ohne Unterhose habs bereits sehr oft getrunken und bin nach wie vor hetero. Auch bei den frauen kommts super an. Gehe meist vor mitternacht mit einer heim, während die assis sich besaufen und aus frust nachher boxen :)

    • KidDynamite500
      KidDynamite500 Vor 10 Tage +1

      @Der wilde Unterhosenbär mit ohne Unterhose kommt auf den herstelller an. Das kannst du nicht sagen, nur weil du mal 2-3 sorten ausprobiert hast. Der markt ist riesig.

  • Gwendoline Schwarz
    Gwendoline Schwarz Vor 12 Tage +5

    Guter Film. Hätte auch nicht erwartet, dass die Statistiken so sind!
    Und irgendwie auch gut, nen live Mitschnitt zu haben wie leichtsinnig doch Alkoholkonsum macht bezogen auf die Hygiene in der Pandemie.

  • mischa1981
    mischa1981 Vor 12 Tage +5

    Seit mein Vater im Januar diesen Jahres mit 72 Jahren an den Folgen von Alkohol und Nikotin verstorben ist sehe ich den Konsum von Alkohol deutlich kritischer.
    Ich will jetzt gar niemandem Vorwürfe machen, ich hab mit meinen 41 Jahren bislang genug gesoffen, teilweise jedes Wochenende in Alk ertränkt. Das Schlimme ist ja, dass der große Entgifter des Körpers, die Leber, keine Nerven hat, man also gar nichts von mitbekommt, wenn sie kaum noch Leistung hat.
    Ab und zu gönn ich mir noch ein Bierchen, bin aber inzwischen komplett auf 0,0% Bitburger oder Paulaner mit Zitrone gewechselt und vermisse es auch zur Zeit nicht, besoffen zu sein. Im Gegenteil, im besoffenen Zustand werde ich recht leicht sehr aggressiv und am nächsten Morgen wacht man dann mit dickem Schädel auf.
    Also ich hab daher mit Alkohol eher negative Erfahrungen gemacht und genieße grad die Wochenenden richtig ohne dass der Samstag oder Sonntag komplett im Eimer ist.

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 12 Tage +2

      Hallo mischa1981 !
      Danke für dein Kommentar und das Teilen deiner Geschichte

  • Sarah Don't T[A]P Me!!
    Sarah Don't T[A]P Me!! Vor 10 Tage +1

    Ich bin selber in einem kleinen Dorf im Osten aufgewachsen, ich Kenne die Alkohokultur sehr gut, ganz früher war auch mein Vater Alkoholiker.
    Damals war ich fast jedes Wochenende besoffen 🥴 ,hab dann gemeinsam mit einen guten Freund ein Jahr kein Alkohol getrunken, ich hab dann einfach weiter gemacht und trinke mittlerweile seit 8 Jahren garkeinen Alkohol mehr, und seh darin nur Vorteile.
    Schöne Doku.
    Ich hoffe das mit der Zeit die Gesellschaft mehr für die Gefahren und Sinnlosigkeit von Alkohol sensibilisiert wird,
    Grüße

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 10 Tage +1

      Hallo Sarah Don't T[A]P Me!!!
      Danke für dein Lob und das Teilen deiner Geschichte!

  • Power_Paul
    Power_Paul Vor 12 Tage +5

    Echt witzig das Problem mit Corona gelöst. Einfach mal spontan den Kumpel, welcher mit Alkohol sein Geld verdient, als Ersatz angefragt. Das hat der Doku einen besonderen Charme verliehen.

  • Ben D
    Ben D Vor 8 Tage +2

    Danke für die Doku. Man weiß eigentlich was bei einem falsch läuft, aber die Doku zeigt es mir dann wieder direkt. Der Umzug auf Land macht es nicht besser. Der Alkohol wird nun auf Masse gekauft, da die Einkaufsmöglichkeiten weiter weg sind. 😞

  • TorGee
    TorGee Vor 12 Tage +20

    Wir hier in MV gehören laut Statistik zu den einsamsten Menschen Deutschlands. Außerdem sind hier auch die Arbeitslosigkeit und vor allem die Jugendarbeitslosigkeit deutschlandweit mit am Höchsten. Ich möchte zwar weder Kausalität noch Korrelation bescheinigen aber vielleicht besteht da doch ein Zusammenhang. Danke für die interessante Doku.

  • chaot1208
    chaot1208 Vor 12 Tage +54

    Da kann sich das Y Kollektiv mit ihrer Alkohol Reportage Mal hier anschauen was eine gute Reportage ist.

  • Cristina Rosa
    Cristina Rosa Vor 12 Tage +59

    Eines der Probleme, ist unteranderem das Alkohol schon vor socialmedia als Cool und schick angesehen wurde. Manche definieren sich schon fast dadurch. Ein Problem mit dem eigenen ich der auch witzig, charmant und toll sein kann ohne Alkohol. Und genau das können sich viele Leute gar nicht vorstellen das dies in ihnen steckt ohne Alkohol.

    • Drone Shots Berlin
      Drone Shots Berlin Vor 4 Tage

      @Hans landa du kriegst auf yt wenn du werbung bekommst andauernd alkohol werbung mit jungen, gesunden, glücklichen menschen vorgesetzt, und gesagt "definiere dich mit alkohol" ziemlich genau so. und yt ist social media. es geht um die werbung.

    • Martin Jost
      Martin Jost Vor 6 Tage

      @Sam Teks "Alkohol nur für Autofahrer
      SZ, 28. August 2012
      Wenn der Kühlschrank leer ist und der Supermarkt zu hat, konnte man sich in Bayern nach 20 Uhr bisher an Tankstellen mit Snacks und Getränken versorgen. Doch nun ist der nächtliche Verkauf im Freistaat untersagt. Nur noch Autofahrer dürfen sich mit "kleineren Mengen" eindecken, Fußgänger und Fahrräder werden abgewiesen."
      D.h. das gilt nicht (mehr) ? Leider kann ich den Link zur SZ nicht dazu schreiben, weil dann der DEclips-Postings-Mit-Link-Fresser zuschlägt. [Edit: Konjunktiv ersetzt; er tut es tatsächlich - mal wieder irritiert ausprobiert]

    • Sam Teks
      Sam Teks Vor 6 Tage

      @Martin Jost Nee, so ne Regelung gibt's nicht, kannst an der Tanke nach Herzenslust shoppen.

    • Martin Jost
      Martin Jost Vor 7 Tage

      ​@Wilhelm Pfusch Bayern eben.... Als Fahrradfahrer müsste ich zum Bahnhof radeln. Aber an der Tanke fragen sie nur manchmal nach der Tanksäule....
      ... wenn ich mal wieder Süßkram-Anfall hatte...
      (Im Moment - Oktoberfest - würde ich wohl auf dem Weg zum Bahnhof genug Alkohol inhalativ aufnehmen bis ich dort ankomme.)

    • Wilhelm Pfusch
      Wilhelm Pfusch Vor 7 Tage

      @Martin Jost Fahrten im Suff fördern für Anfänger. Auf die Idee muss man wirklich erst mal kommen.

  • Thomas Hacker
    Thomas Hacker Vor 12 Tage +7

    Ein sehr, sehr gutes selbstkritisch und wirklich Aufklärendes und vernünftiges Video. Echt, Sau Cool!

    • Daniel Tautz
      Daniel Tautz Vor 12 Tage +1

      Danke für die Blumen, Thomas. :)

  • Perry Rhodan
    Perry Rhodan Vor 10 Tage +17

    Ein Freund von mir ist Jäger in Niedersachsen, er ist zT. drei mal die Woche betrunken. Es gibt immer irgendwas wo man mit saufen "muss". Macht man nicht mit, ist man raus. Er ist dort hin gezogen und hatte vorher schon ein etwas kritischeres Trinkverhalten. Ich mache mir echt sorgen wie es weiter geht.

    • Onkel Otto
      Onkel Otto Vor 6 Tage

      Es gibt da nur eins: nicht mitmachen. Das zeigt nämlich allen anderen mit den Sprüchen, verhalten und Ausgrenzung, dass sie selber ein Problem haben und nur wen wollen um ihre Bestätigung zu bekommen, dass sie auch trinken dürfen.

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 10 Tage +2

      Hallo Perry Rhodan!
      Das tut uns wirklich leid. Vielleicht kannst du deinem Freund diese Hilfsangebote weiterleiten www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis oder www.blaues-kreuz.de/de/angebote-und-hilfe/
      Wir hoffen, das kann helfen. Viele Grüße aus der Redaktion!

  • LAK Underground wie eine Kellerbar

    Man stelle sich ein Festival vor in dem so anderen Drogen konsumiert würden, die Menschen wären schockiert, Alkohol sei ein grundnahrungsmittel. Als jemand der mit suchtkranken gearbeitet hat weiß ich, der Alkohol ist am schlimmsten, er betrifft die meisten

    • Bob Privacy
      Bob Privacy Vor 10 Tage +1

      Und Alkohol hat von allen Drogen auch noch das größte Fremdgefährdungspotential. Auch was das der Gesellschaft passiv kostet ist enorm. z.B. Polizei (selbst nur die Bereitschaft einzugreifen wie z.B. bei jedem Fußballspiel), die Belastung der Krankenkassen, Bereitstellung der Rettungsinfrastruktur, usw.

    • NiklasK
      NiklasK Vor 12 Tage +2

      @Fᴇᴜᴇʀʙʟᴜᴛ Online Naja, also ein Alkohol entzug ist der schlimmste, da kommt auch kein Heroinentzug ran.

  • Mindprinter Official
    Mindprinter Official Vor 12 Tage +17

    Das beste Gefühl ist eh das Runner's High, was man beim stundenlangen abgehen bekommt. Die Musik muss einen nur tragen, der Rest ist etwas selbstüberwindung und fühlen, dann kommt der Rausch ganz von alleine.
    Meiner Meinung nach der ehrlichste Rausch, den man haben kann.
    The music can't be loud enough!

  • Bene Froeh
    Bene Froeh Vor 11 Tage +2

    Trinke fast nur noch Alkfreies Bier, wenn ich mal weg bin.
    Das mit dem Alkohol in der DDR beim arbeiten war im Westen doch nicht anders. Die alten haben mir immer erzählt wie viel in der Nachtschicht in den 80ern getrunken wurde und in der Kantine gab es morgens schon Jägermeister gratis. Der Bierautomat war am Mittag schon leer.

  • Line Nix
    Line Nix Vor 11 Tage +4

    Ich bin in Ostberlin groß geworden. Ich habe immer erlebt, dass Alkohol überall dazu gehörte. Zum Glück schmeckt es mir nicht. Wurde dafür aber viel gemobbt weil ich nicht mit "gesoffen" habe. 🙄

  • Sven Svenson
    Sven Svenson Vor 12 Tage +2

    Ich komme ursprünglich aus Sachsen-Anhalt mit den meisten Alkoholtoten. Mit meinem Umzug nach NRW hab ich die Wahrscheinlichkeit deutlich minimiert. Damit habe ich wenigstens etwas getan. Prost.

  • Typ
    Typ Vor 12 Tage +9

    schön immer zu sehen wie die "Metallhörer" andere Drogen richtig schlimm finden aber gleichzeitig 10L Bierchen am Tag trinken. Iwie komisch :D (will eigtl. auch nicht verallgemeinern kommt hier aber ein bisschen so rüber). Gutes Video

  • Thomas Fleischer
    Thomas Fleischer Vor 12 Tage +7

    Ein Kabarettist sagte schon vor 20 Jahren: Ständig besoffen ist auch ein geregeltes Leben!🤭
    Mal im Ernst:In Zeiten wie diesen wundert es mich nicht im geringsten, daß viele Menschen vermehrt zur Flasche greifen.

  • Peter Kaus
    Peter Kaus Vor 12 Tage +1

    Super Doku immer mitten aus dem Alltagsleben gegriffen mit Menschen wie Du und Ich!!!!-Bitte macht weiter so!!!!Gruß aus Thailand

  • Robärt 🐻
    Robärt 🐻 Vor 12 Tage +27

    Gut gemachte Doku, der Moderator ist überzeugend und nicht oberlehrerhaft. Gefällt mir.

    • Daniel Tautz
      Daniel Tautz Vor 12 Tage +1

      Danke für die Blumen, @Robärt!

  • C L
    C L Vor 12 Tage +4

    Seit 5 Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr. Habe früher gerne mal mit Freunden einige Bier getrunken. Ich finde für solche Anlässe die 0,0 Bier Getränke eine super Alternative.

  • Cho Marx
    Cho Marx Vor 13 Tage +34

    Besonders seit Corona hat es bei mir stark abgenommen. Habe einige Flaschen Snaps zuhause, die mich nicht interessieren. Trinke ca alle 1-2 Wochen mal und dann auch nur 1-2 Bier. Hatte 5 Punkte im Audit Test.

    • derGegängelte
      derGegängelte Vor 12 Tage +1

      @Cho Marx Na dann hast Du ja noch Spielräume. ;-)) Die Kunst ist ja nicht, nicht zu saufen; die Kunst ist Alk in der Bude zu haben und nicht zu saufen. Daran scheitern die meisten, die sich mit dem Thema rumärgern.

    • Cho Marx
      Cho Marx Vor 12 Tage +1

      @derGegängelte Seit März 2020. Geschätzt 80% des Inhaltes ist noch vorhanden.

    • derGegängelte
      derGegängelte Vor 12 Tage +1

      Wie lange sind Flaschen voll bzw. wenigstens nicht leer?

    • Marc Holstein
      Marc Holstein Vor 12 Tage

      @Cho Marx Okay, wenn du natürlich auch schon vor Corona kaum getrunken hast (einmal in der Woche mit Freunden 1-2 Kurze), ist es natürlich nicht sooo schwer nun noch weniger zu trinken. 😉 Ich glaube kaum, dass du dich mit den gezeigten Personen vergleichen solltest, bzw. kannst.

  • Coole Qualle
    Coole Qualle Vor 12 Tage +18

    Alkohol und Tabak waren während meiner Zeit bei der Marine überall präsent. Egal ob beim Essen, der Kombüse oder im Maschinenraum. Erst mit dem Rauchverbot 2007 hat sich es deutlich positiv verbessert. Leider ist die Akzeptanz in der Gesellschaft noch immer groß.

    • Lila
      Lila  Vor 8 Tage +1

      @Coole Qualle ja, unfassbar

    • Coole Qualle
      Coole Qualle Vor 12 Tage +2

      Niemand wird was gegen ein Glas Wein haben. Die Akzeptanz geht aber soweit, dass ein Bier und Autofahren okay ist. Oder am Ende der Schwangerschaft ein Glas Wein die Wehen fördern soll. Selbst ein bewusster Rausch kann okay sein.

  • Jochen Vogler
    Jochen Vogler Vor 12 Tage +4

    Ich finds geil wie sie das erklärt hat mit dem Rausch.
    Man kann sich auf mehrere Arten berauschen indem man es sich verdient aber für alk brauchst du nicht viel tun außer kippen.
    Bin nicht alk abhängig aber ich könnte jedem so hart eine reindrücken der respektlos oder extrem undankbar ohne jegliche Empathie wird obwohl Alkis sich teilweise so in ihren Emotionen wühlen und nicht mal merken das sie neben Freunden routiniert 2 stündige Monologe führen.
    Ich habe auch meine Probleme aber Alkoholabhängig zu sein muss echt traurig sein.
    Niemand redet darüber wie schlecht es diesen Menschen wirklich geht weil jeder der sie retten möchte GANZ LANGSAM mit runter gezogen werden kann und es ohnehin wenig Sinn macht, weil man kein Psychologe ist und 100 andere es vor dir schon versucht haben.
    Mein Rat an jeden der einen Alki nicht hoffnungslos aufgibt: Du bist nicht der erste und wirst fast niemals der letzte sein.

  • Kiyuu Nay
    Kiyuu Nay Vor 12 Tage +13

    ein Nathalie Stüben Feature! sie ist mein absolutes Vorbild. Ich trinke jetzt seit über einem Jahr nicht mehr und ihr Buch hat mich nach den ersten sechs Monaten nochmal extra bestärkt

    • Lila
      Lila  Vor 8 Tage

      ja, ich auch

  • Susen Join now
    Susen Join now Vor 10 Tage +10

    Danke Daniel und Team für diese herrliche Doku

    • doliio volay
      doliio volay Vor 8 Tage

      den Geschmack wieder zu erleben. Ich hoffe, dass Aufhören meinem Körper gut tut.

  • Ohne Alkohol mit Nathalie
    Ohne Alkohol mit Nathalie Vor 12 Tage +17

    Danke für Deine Reportage, lieber Daniel! Und danke, dass ich einen Teil meiner Geschichte darin erzählen durfte. Wünsche Dir und Deinem Team alles Gute. Liebe Grüße aus Rosenheim | Nathalie

  • aola wili
    aola wili Vor 10 Tage +2

    Danke Daniel und Team für diese herrliche Doku

  • Jaan Li
    Jaan Li Vor 12 Tage

    Eine tolle Doku. Sogar besser als von Strg+F. Werde dem Format auf jedenfalls Folgen. Ich trinke auch gerne Mal meh, habe aber gelernt, wenn mein Körper sagt Nein, heißt es auch nein. Mit 33 muss ich nächsten Tag nicht mehr kotzen. Lieber trinke ich paar ZwiWas oder alkoholfreies Bier bzw. Alkoholfreien Gin (danke Gott, das es jetzt sowas gibt's). Aber nächstes Jahr auf'n Deichbrand wird es wieder Bier um halb9 geben 😉

  • blue quadro
    blue quadro Vor 12 Tage +3

    Die meisten Menschen werden unter Alkoholeinfluss sehr unangenehm. Ich trinke fast gar nichts mehr, meistens nur Radler, wenn es doch dazu kommt.
    Im Jahr krieg ich nichtmal einen Kasten leer.

  • Just for fun / Nur zum Spaß

    Wenn ich bei Firmenfeiern oder Geburtstagsrunden auf Arbeit keinen Alkohol trinken wollte, wurde ich von allen immer seltsam angeschaut. 10 Jahre später lehnen mittlerweile 1/3 der Abteilung Alkohol auf Arbeit ab. Ich denke, da muss der "Gruppenzwang" einfach durchbrochen werden.

  • La. raw
    La. raw Vor 10 Tage +5

    Als ich vor Jahren meinen Führerschein bekommen habe, hat sich mein gesamtes Konsumverhalten komplett geändert. Anfangs war es schwer zu Freunden beim Feiern, die Getränke nicht anzunehmen, aber dann fand ich mich nüchtern beim Tanzen im Vergleich zu den anderen ziemlich exotisch. Ich war irgendwie stolz darauf. Jetzt reicht mir schon ein Bier und ich bin ordentlich angetrunken und das ist billig und lustig. Ein seltener Genuss und dann reicht eine Flasche Wein mit meinem Mann eine Woche. Dem geht es genauso.

    • doliio volay
      doliio volay Vor 8 Tage

      Gut gemachte Doku, der Moderator ist überzeugend und nicht oberlehrerhaft. Gefällt mir.

  • Jo Wo
    Jo Wo Vor 12 Tage +3

    Ich habe noch nie Alkohol getrunken, nicht einmal das obligatorische Glas zum Anstoßen oder so. Und meine Ärztin kann es nicht glauben, habe die besten Leberwerte

  • Martin Jost
    Martin Jost Vor 12 Tage +6

    Bei mir um die Ecke (eine U-Bahn-Station weiter) läuft gerade die weltgrößte Kollektivbesäufnis. Dieses Jahr leider wieder nicht mehr nur virtuell...
    Und wenn ich mir dann das Umfeld ansehe, so dürfte es Bier nur in Dosen oder Plastikflaschen geben - oder Glasflaschen mit 5 € Pfand....

  • Gerald Drums Schlagzeugunterricht

    Mega Idee mit dem Festival. Finde ich super!!!😀👍👍👍👌

  • A. Ga.
    A. Ga. Vor 10 Tage +2

    Pit und der Kommentar zum Trinken in der Nacht und der Einsamkeit ist sooo traurig.
    Ich trinke seit ca 1 Jahr sehr sehr selten. Kommendes Jahr soll es null sein.

  • Klaus Klammer
    Klaus Klammer Vor 12 Tage +2

    Mir fällt da Wilhelm Busch ein: "Wer Sorgen hat hat auch Likör" - ein Stück weit dürfte die prekäre Lage für viele Menschen im Neufünfland dazu führen den Alkohol als "Sanitäter in der Not" zu rufen.

  • Cho Marx
    Cho Marx Vor 13 Tage +22

    Gibt es einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen einer tendenziellen Alkoholkultur zwischen Bieren, Weinen und härteren Spirituosen? Viele hätten sicherlich erst einmal Bayern als das Alkoholtrinkerbundesland eingeschätzt.

    • Lyvianne 00
      Lyvianne 00 Vor 7 Tage

      @Cho Marx Zu den Zeiten die du ansprichst war trinken dass normalste der Welt. Da wurde nicht signifikant mehr in Ostpreußen als in Württemberg getrunken.

    • Cho Marx
      Cho Marx Vor 11 Tage

      @Birger B Danke für die ausführliche Antwort.

    • Birger B
      Birger B Vor 11 Tage +4

      @Cho Marx Es gibt tatsächlich deutliche Unterschiede was das Suchtpotential verschiedener alkoholischer Getränke betrifft. Je schneller der Alkoholspiegel im Blut ansteigt, um so stärker die Dopamin Ausschüttung. Dopamin ist das Hormon welches das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert, und dadurch suchtbildend wirkt. Hochprozentiger Schnaps führt zur stärksten Dopamin Ausschüttung. Das geringste Suchtpotential hat dagegen Rotwein, weil durch die Gerbstoffe im Rotwein der Alkohol langsam und allmählich aufgenommen wird, vor allem wenn man ihn wie in mediterranen Ländern üblich, zum Essen trinkt.
      Baclofen ist ein Medikament, welches das zwanghafte Verlangen (craving) nach Alkohol unterdrückt. Während Alkoholabhängige die sich vorrangig mit Bier und Wein versorgt haben, meist mit weniger als 50mg täglich zurecht kommen, benötigen ehemalige Schnapstrinker 100mg und mehr, um den Suchtdruck unter Kontrolle zu halten.

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 12 Tage +3

      Hallo Cho Marx!
      Interessante Frage. Wir geben das mal intern weiter!

    • Cho Marx
      Cho Marx Vor 12 Tage +4

      @Milky Ja, leider... Hatte auch jahrelang nichts getrunken, weil mich das Verhalten einfach abschreckte. Ich fand es furchtbar, dass einige nicht nur mit Unverständnis darauf reagieren, wenn man sagt, dass man nicht trinkt (bzw eine Pause macht), sondern sie dies sogar noch als Angriff ansahen.

  • Ti na
    Ti na Vor 12 Tage +3

    Ich trinke mittlerweile fast gar nichts mehr. Früher war jedes Wochenende Party, manchmal Freitag und Samstag. Da kam ich auf jeden Fall über die genannten Zahlen. Und das mit 16-19 😅 Dorf halt… nach dem Abi bin ich dann erst nach Hamburg und dann nach Braunschweig gezogen und habe dort nur ganz selten mal Party gemacht oder wir haben uns in einer Cocktailbar getroffen.
    Ich habe damals schon nicht verstanden, warum man sich so abschießen muss. Ich hab auch immer aufgehört als ich gemerkt habe, dass es reicht. Mein Kopf war immer voll da, ich hatte nie einen Filmriss und habe auch nie gekotzt.
    Während Corona habe ich dann gar nicht getrunken und jetzt mal einen Wein zum Essen oder ein bisschen Alkohol auf einer Hochzeit.

  • Märchenhaft
    Märchenhaft Vor 12 Tage

    Ein großes Problem ist auch, das Alkohol in der Gesellschaft als so positiv beworben wird.
    Jeder kennt die Werbung: saufen für den Regenwald .. man macht ja was Gutes, wenn man mal Abends einen Kasten weg haut.
    Der Spruch "Ich habe schon einen ganzen Regenwald gerettet" habe ich leider schon (zu) oft von meinem Vater hören müssen .. traurig.

  • Dunkelbunte Welt
    Dunkelbunte Welt Vor 12 Tage +7

    Das Nüchtern-Festival klingt ja toll. Da würde ich gerne sein. Ich mag zwar Alkohol, aber ich verabscheue Besäufnisse.

    • Lila
      Lila  Vor 8 Tage +1

      Ja cool - als ich nüchtern wurde habe ich angefangen Poi und Feuerstick zu spielen. Mega

  • jens dürr
    jens dürr Vor 12 Tage +3

    Ich bin jetzt 70, habe mir über über meinen Alkoholkonsum nie Gedanken gemacht. Vorm zu Bett gehen gab´s für jeden ne Halbe. Dann haben sie das Bier drakonisch über 15 Prozent teurer gemacht und dann durfte meine meine liebe Frau ihr Gute-Nacht-Bierchen alleine trinken. Ich hatte keinerlei Probleme bekommen, so daß meine Frau sagte, daß ich garantiert nicht abhängig sei. Von Anfang an galt für mich allerdings, nie mit Alkohol zu fahren, weshalb ich nach Erwerb des Führerscheins vor 40 Jahren immer den Chauffeur spielen durfte.

    • Bene Froeh
      Bene Froeh Vor 10 Tage

      Vor dem schlafen ne halbe, da müsste ich nachts 2 mal aufs klo

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 12 Tage

      Hallo jens dürr!
      Danke für dein Kommentar. Der Umgang mir Alkohol ist natürlich indivduell. Wenn du möchtest, kannst du ja mal den Test aus dem Video machen www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/AlkAuditAuswertung.pdf

  • Hale578
    Hale578 Vor 12 Tage +1

    Die ehrlichste Doku der Welt.

  • bommels _k2
    bommels _k2 Vor 8 Tage +1

    Komme ursprünglich aus Mecklenburg Vorpommern und kann mich um 1988 Rum noch gut an die zur Mittagszeit am Konsum hängenden LPG Traktoristen erinnern, die zu dem Zeitpunkt schon alle mächtig einen in der Krone hatten. Alle von denen sind bereits six feet under.

  • Mr X
    Mr X Vor 13 Tage +26

    Schöne Doku, wichtiges Thema! :D

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 13 Tage +2

      Hallo Mr X!
      Wir freuen uns über dein Lob, Dankeschön!

  • Hi it’s Tech Support
    Hi it’s Tech Support Vor 10 Tage +5

    Ich komme aus einem kleinen Dorf in Thüringen und wir haben gerade als Teenager gesoffen wie Löcher. Warum? Weil es wirklich nix anderes zum tun gab. Jugendclub wurde geschlossen weil kein Geld, in die nächste Stadt kommt man kaum weil kein Bus, ganz zu schweigen von Bahn. Hobbies oder Vereine? Existiert nicht oder nur kaum. Unser Dorf hatte mal einen Laden, dort konnte man auch Kaffee kaufen und sitzen und chillen. Wurde aber ebenfalls geschlossen. Das einzige was blieb war eine Kneipe, als einziger Versammlungsort für alle die nicht im eigenen Auto davonfahren konnten. Das hat uns dazu sozialisiert fast jeden Tag in der Kneipe abzuhängen und dementsprechend auch jeden Tag zu trinken.

    • Hi it’s Tech Support
      Hi it’s Tech Support Vor 10 Tage +3

      @Daniel Tautz ganz unterschiedlich. Einige sind relativ schnell auf normale Levels runtergekommen sobald sie weggezogen waren und dann auch Jobs und Familie hatten. Ich persönlich habe viele Jahre die Sau rausgelassen und hart gefeiert, aber das hat sich durch Karriere und Kinder auch geändert. Manche von uns sind leider komplett hängengeblieben aufm Dorf und haben nie wirklich was erreichen wollen außer teil der saufenden Dorfgemeinschaft zu sein. Von unserer Gruppe ist vom hartzer bis zum Manager alles dabei, total verrückt eigentlich wie weit die Spanne geht.

    • Daniel Tautz
      Daniel Tautz Vor 10 Tage

      Moin! Und danke für den Teil deiner Story. Darf ich fragen, wie sich das bei dir und deinen Freunden im Laufe des Lebens entwickelt hat?

  • Andreas Pfandy
    Andreas Pfandy Vor 9 Tage +1

    Komme auch aus dem guten Osten. Da war jedes Wochenende Party und saufen bis zum Ende. Und jetzt über 2 Jahre keinen Tropfen 😅

  • Don't read profile photo

    Ich bin selber in einem kleinen Dorf im Osten aufgewachsen, ich Kenne die Alkohokultur sehr gut, ganz früher war auch mein Vater Alkoholiker.
    Damals war ich fast jedes Wochenende besoffen 🥴 ,hab dann gemeinsam mit einen guten Freund ein Jahr kein Alkohol getrunken, ich hab dann einfach weiter gemacht und trinke mittlerweile seit 8 Jahren garkeinen Alkohol mehr, und seh darin nur Vorteile.
    Schöne Doku.
    Ich hoffe das mit der Zeit die Gesellschaft mehr für die Gefahren und Sinnlosigkeit von Alkohol sensibilisiert wird,
    Grüße

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 11 Tage

      Hallo Don't read profile photo!
      Danke für deine netten Worte und das Teilen deiner Geschichte. Grüße zurück!

  • Susi 75
    Susi 75 Vor 13 Tage +33

    Von Alkohol komme ich nicht in Schwung.Da werde ich eher müde.

    • Sam Teks
      Sam Teks Vor 6 Tage

      Wie bei Alkohol: Set und Setting.
      Zu Hause auf dem Sofa pennst du nach einigen Bier weg, auf ner Party kommste durchaus in Schwung.

    • Lyvianne 00
      Lyvianne 00 Vor 7 Tage

      @vani ly Die Dosis macht das Gift. Wenn du 1-2 Bier am Tag trinkst oder nen Schnaps nach dem Essen ist es nicht wild. Bei nem Kasten Bier oder ner Flasche Schnaps wirds problematisch.

    • vani ly
      vani ly Vor 9 Tage

      @derDABEIwar Alkohol macht krank, da ich fast täglich trinke bin ich fast genauso oft krank

    • derDABEIwar
      derDABEIwar Vor 11 Tage

      Es kommt weniger auf die Art des Alkohols an, als mehr auf den eigenen Charakter.
      Manche macht der Alkohol Müde, andere Lustig, mich macht Alkohol Mutig und Aggressiv.
      Ich trinke unter anderen deshalbseid 8 Jahren garnichts mehr, ohne Alkohol tuh ich keiner Fliege was zu leide.

    • vani ly
      vani ly Vor 12 Tage +3

      Ich kann auch ohne Alkohol und Drogen Spaß haben, die meisten können das leider nicht. Finde ich ehrlich gesagt schon bedauernd.

  • H DA
    H DA Vor 12 Tage +1

    Ich trink nur sehr selten Alkohol. In letzter Zeit alle paar Wochen beim Feiern mal aber das ist schon echt viel und liegt eher daran, dass alle anderen ständig trinken. Also vlt 5x im Jahr? Ich finds auch echt traurig, dass so viel getrunken wird hier, ich bräuchte keinen Alkohol beim Feiern und schon gar nicht diese Mengen. Für mich käme auch nie wieder ein Partner in Frage, der viel oder regelmäßig trinkt. Leider tun das hier aber fast alle in meinem Alter (29). Früher war ich immer mit Alkoholikern unterwegs aber ich will das nicht mehr, ich ekel mich davor regelrecht mittlerweile. Da kommt mir immer das Bild von meinem Ex hoch. Hier erzählen die älteren Kollegen oft davon wie viel früher auf Arbeit gesoffen wurde, halt DDR Betrieb und dann kommen die Jungen und prahlen damit wie viel sie vertragen. Als ob das was tolles wäre.

  • Neele Nonkonform
    Neele Nonkonform Vor 11 Tage +1

    Was soll denn bitte ein Alkoholproblem sein?! Entweder ich habe Alkohol *oder* ein Problem...

  • Rick Sanchez
    Rick Sanchez Vor 12 Tage

    Ich trinke nur in Gesellschaft, niemals allein. Dann gern auch mal mehr, bin damit sehr zufrieden.

  • cassandras jünger
    cassandras jünger Vor 12 Tage +41

    Ich sauf nur 4x die Woche, ergo kein Alkoholproblem. Gruß das Y-Kollektiv

    • No Empathie
      No Empathie Vor 12 Tage

      haha hab laut lachen müssen danke ^^

    • Angelo D.
      Angelo D. Vor 12 Tage +6

      Bei mir dasselbe. Ich trinke nur frühs eine Pulle Eierlikör zum Frühstück und dann erst wieder abends.
      Absolut keine Probleme.

    • Thomas Schäfer
      Thomas Schäfer Vor 12 Tage

      Haha. Am leben vorbei.

    • Transilvanischer Vampir 666
      Transilvanischer Vampir 666 Vor 12 Tage +3

      😹😹😹 4 mal die woche a 12 stunden...

  • Thomas Schäfer
    Thomas Schäfer Vor 12 Tage +7

    Trinke seit fast 5 Jahren nicht mehr. Aus gesundheitlichen Gründen. Hab von heut auf morgen komplett aufgehört. Jetzt wird man belächelt und nicht für voll genommen. Traurig ist das was man auf Festivals ohne alc angeboten bekommt. Und zu welchen Preisen. Lachhaft.

    • ewert59
      ewert59 Vor 5 Tage

      Ausrede (weiß, ist nie gut) "aus medizinischen Gründen", soll das Gegenüber erst mal nachvollziehen können.
      Und es gibt genügend Medikamente, wo Alkohol tabu ist (siehe Beipackzettel).

  • Av4l4rion
    Av4l4rion Vor 13 Tage +20

    Ich hatte keine Ahnung, dass Ostdeutschland die Alkoholstatistiken anführt.. ich selbst trinke sehr selten, vielleicht einmal im Monat, auch manchmal mehrere Monate gar nichts und ich kenne mein Limit und höre spätestens auf, wenn mein Sichtfeld schlechter wird. Mir schmeckts halt einfach, ich trinke nicht, weil ich einen Rausch haben will und gerade bei Festivals bleibe ich meist bei Wasser, weil man so eigentlich am meisten erleben kann.

    • Max Da Costa
      Max Da Costa Vor 4 Tage

      @nanfxD es gibt auch Beschäftigungen die nichts kosten und saufen steigert die Verzweiflung eigentlich. Für mich wäre das nichts. Nun gut man rutscht auch irgendwie schleichend rein in die Sucht. Ich verurteile jedenfalls keine suchtkranken Leute.

    • nanfxD
      nanfxD Vor 4 Tage

      @Max Da Costa Klar gibt es immer was, die Möglichkeiten sind jedoch in MV gegenüber anderen Ländern, gerade auf dem Land, eingeschränkt. Weniger große Städte, weniger Möglichkeiten. Die wenigstens Saufen ja um zu Saufen.

    • Max Da Costa
      Max Da Costa Vor 5 Tage

      @nanfxD spazieren gehen, Sport, malen, zocken, Musik hören, ein Instrument spielen, lesen, Sex und und und. Aber saufen als Freizeitbeschäftigung neeeee.

    • ewert59
      ewert59 Vor 5 Tage

      Der Osten war auch anfangs weit führend beim Hochprozentigen, also Klarer, Brauner, Wodka, Whisky usw.

    • nanfxD
      nanfxD Vor 11 Tage

      @Max Da Costa Da gibt es ja auch nichts was man machen kann.

  • Benjamin Koch
    Benjamin Koch Vor 11 Tage +1

    Ich denke dass die sowjetische Besatzung die saufkultur im Osten so verstärkt hat

  • Jens Ziegert
    Jens Ziegert Vor 12 Tage +7

    Will nicht missverstanden werden. Habe zu DDR-zeiten in einem Tagebau gearbeitet-alkohol war dort normal. Das traurige war das viele daran kaputt gegangen sind.

    • ewert59
      ewert59 Vor 5 Tage

      @Polarwind Naja, Abhängigkeit oder Krankheitssymptome entwickelt - beim Alkohol stehen mindestens 200 zur Auswahl.

    • Polarwind
      Polarwind Vor 12 Tage

      Kaputtgegangen, also Abhängigkeit?

  • marcusst94
    marcusst94 Vor 12 Tage

    Toller Film. Danke Jungs. Prost.

  • Emeny {E}
    Emeny {E} Vor 12 Tage +1

    Sehr interessant, danke für die Doku 👍

  • xDSyRx TaZex
    xDSyRx TaZex Vor 8 Tage +2

    "....ist von harten Drogen los gekommen"
    Nein ist er nicht, Alkohol ist ne' harte Droge.

    • ewert59
      ewert59 Vor 5 Tage +1

      fiel mir auch sofort auf!

  • Joanie Burchinshaw
    Joanie Burchinshaw Vor 12 Tage

    Es ist wie mit allem: man muss eben maßvoll damit umgehen. Ich trinke z.B. abends gern mal ein Bier oder Wein, aber halt nicht jeden Tag und bin nicht süchtig

  • T Bone
    T Bone Vor 12 Tage +8

    Ich trinke förmlich nie was. Lebt sich super.

  • Blaue Elise
    Blaue Elise Vor 12 Tage +5

    Das mit dem Unterschied in der Trinkkultur kann ich unterschreiben. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Kuhkaff in Hessen. Dort gab es nahezu nie Alkohol, im Alltag war er gar nicht präsent, zur Kirmes etc. haben eigentlich nur Männer im Alter unserer Väter oder Halbstarke getrunken. Selbst runde Geburtstage o. Ä. verliefen weitestgehend ohne Alkoholleichen. Wer was trank, vor allem wochentags oder regelmäßig, der stand unter der Beobachtung Aller.
    Dann kam ich nach Thüringen (by the way: beste Entscheidung meines Lebens! 💖) und war über den legeren Umgang mit Alkohol über alle Maßen entsetzt. Abends drei Feierabendbier, auf privaten Baustellen die ersten Hülsen morgens ab 10 Uhr und wochentags nach der Arbeit gehen bei den Damen auch ein paar Flaschen Hugo oder Likörmixgetränke drauf. Am Wochenende oder zu Feierlichkeiten gibt's den "harten" Stoff, bei vielen bis zum Verlust der Muttersprache. Bis heute tu' ich mir damit schwer, kann es kaum mit ansehen. Ich diskutiere nicht darüber, denn die Menschen haben tatsächlich einfach eine ganz andere Einstellung dazu, auch die Jüngeren die die DDR gar nicht mehr live kennen. Über die Gesundheit oder Alkoholfolgen macht sich hier niemand Gedanken. Es gehört einfach "zum guten Ton".

    • Thüringer Jung
      Thüringer Jung Vor 12 Tage +3

      @Blaue Elise pauschalisieren kann man selbstverständlich nicht. Ich war 15 Jahre auf Montage und da ausschließlich im Fernmeldebau in ländlichen Gegenden. Da wir überwiegend in Dorfkneipen oder Pensionen in kleinen Orten übernachtet haben, hat mich so vieles an meine Heimat erinnert. Auch dort wird gebechert was das Zeug hält.

    • Blaue Elise
      Blaue Elise Vor 12 Tage +1

      @Thüringer Jung Das kann gut möglich sein, meine Erfahrungen sind nicht ganz so weitreichend und beziehen sich eher auf meinen Heimatlandkreis bzw die erweiterte Umgebung. Vermutlich ist es wie mit allem, pauschal sagen kann man das nirgends.

    • Thüringer Jung
      Thüringer Jung Vor 12 Tage +4

      Erst einmal freut es mich, dass es dir in unserem schönen Bundesland gefällt ❤. Ich bin selbst in einem Kuhkaff im tiefsten Thüringen aufgewachsen und Besäufnisse ab dem 13. Lebensjahr sind leider völlig normal. Wer nicht aus seinem Dorf wegzieht oder aber ein verdammt dickes Fell hat und kein Problem damit Nein zu sagen, der geht in der Regel auch unter. Man muss ja nicht zwangsläufig so aussehen wie viele Alkoholkranke, die man immer mal im TV sieht, aber rein von der Menge her ist tatsächlich so gut wie jeder hier auf den Dörfern absoluter Alkoholiker! Ich sehe es am Beispiel meiner Mutter und ihrer Freundinnen, wohlgemerkt alles normale Leute, die fest im Leben stehen, einen soliden Job haben und absolut gar nicht wie "Spritköpfe" aussehen. Aber man trifft sich so gut wie jeden Abend in geselliger Runde und kippt sich mehrere Flaschen Wein, Hugo oder sonstiges Blubberwasser hinter die Binde. Was andernorts vielleicht mal alle paar Wochen ein Besäufnis am Wochenende ist, wird hier fast täglich zelebriert und als normal angesehen. Ebenso, dass sich die Männer im Dorf Abends auf ein Feierabend Bier treffen, wobei aus dem einen Bier dann schnell mal 5-6 werden und das ebenfalls täglich. Nur eines kann ich nicht bestätigen, ich war beruflich viele Jahre in den alten Bundesländern unterwegs und dort wird meiner Erfahrung nach, zumindest in ländlichen Gegenden genau so krass gesoffen.

  • y Not?
    y Not? Vor Tag

    Ich nehme eigentlich jede Party mit die geht. Ich gehe gerne auf Festivals und habe sehr viel schlechten Umgang. Trotzdem kann ich auch nüchtern feiern bis zum Ende und mache das auch häufig.
    Nachdem ich letztens ein Drogenfestival nur mit einer moderaten Menge Dosenbier mitgemacht habe, kann ich mir sogar vorstellen ein Festival ohne Rausch mit zu machen. Lichteffekte, Strobolicht und Elektromusik bringen einen auch so gut durch die Nacht

  • Hau Ruck
    Hau Ruck Vor 12 Tage +3

    Auf die Frage: Ja, man kann auch nüchtern richtig gut feiern und um mich daneben zu benehmen benötige ich keine Rauschmittel. 😅

  • Amused Pepe
    Amused Pepe Vor 12 Tage +13

    Wichtiges Thema, allerdings denke ich das die gescheiterten Existenzen, welche sich gerne mal schon 8 Uhr morgens in den Parks der "Zonengroßstädte" das erste Bier öffnen einen großen Einfluss auf die Statistik haben. Wer es nicht glaubt ist herzlich mal nach Erfurt eingeladen. Besonders die Parks im Norden der Stadt sind da immer wieder eine Reise wert ;)

    • SollingSkater
      SollingSkater Vor 12 Tage +1

      Das gibts auch im ländlichen Raum Niedersachsens, wo Stadtbekannte morgens um 8 nach 2 Stunden Frühschoppen vom ersten zum zweiten Kiosk oder Supermarkt unterwegs sind.

  • bytzwen
    bytzwen Vor 5 Tage +1

    „Hier nehmen die keine Drogen“ und hat ein Bier in der Hand. Heftig, wie leichtfertig die Menschen damit umgehen. Sogar der Reporter. Sehr schlechtes Vorbild 🎉

  • Bella! C̴h̴a̴tT ̴ -m̴e̴- 👉t@p* ღ

    Ich habe vor drei Jahren den Alkohol aufgegeben. Es gab einfach so viele andere Sachen für die ich Geld ausgeben wollte. Ab und zu trinke ich ein alkoholfreies Bier, nur um den Geschmack wieder zu erleben. Ich hoffe, dass Aufhören meinem Körper gut tut.

  • Linkespurschleicher
    Linkespurschleicher Vor 12 Tage +11

    Puh. Schwieriges thema. Ich komme selbst aus der ecke Kamenz und hier ist es so das sich im prinzip die ganze generation meiner eltern totgesoffen hat. auch ich mit mitte 30 erwische mich jeden sontag wie ich mit den kumpels von 11 bis 18 uhr an der tanke sitze und ein bier nach dem anderen vernichte. als kritisch würde ich meinen konsum auf jeden fall einschätzen, schon allein weil ich durst auf ein bier bekomme während ich das hier schreibe.

    • MDR Investigativ
      MDR Investigativ  Vor 12 Tage +1

      Hallo Linkespurschleicher !
      Danke, dass du deine Erfahrungen mit dem Alkohol hier mit der Community teilst. Wir freuen uns, dass du dir den Film angeschaut hast, auch wenn es für dich selbst ein schwieriges Thema ist. Freundliche Grüße aus der Redaktion

  • Realist IRL
    Realist IRL Vor 12 Tage +2

    Wie sieht mein Alkoholkonsum aus?
    Der Alkohol von etwa 5 Kästen Bier!
    Pro Woche?
    Nein, in meinem gesamten Leben!

  • Pat1301LE
    Pat1301LE Vor 10 Tage +2

    Um die 35 min. abzukürzen
    Weil wir Leute im Osten cool sind und es können💪🏻

  • lina
    lina Vor 9 Tage +1

    Die Statistik der anderen Drogen hätte ich gerne mal im Vergleich gesehen. Vom Gefühl her hat das nämlich stark zugenommen. Wenn ich die Zeitung aufschlage vergeht nicht ein wo mindestens ein Artikel drin steht“Fahrer/in gestoppt unter dem Einfluss von Amphetamin oder Cannabis „ etc

  • 1calua
    1calua Vor 12 Tage +48

    Kein Alkohol. Ist einfach eine bessere Lebensqualität. Klare Sinne.

    • Lyvianne 00
      Lyvianne 00 Vor 7 Tage

      Verweise dich da an die "Toten Hosen". Den Track den ich meine findest schon ;-)

    • Real Tree
      Real Tree Vor 8 Tage

      Sehe ich ganz genauso 👍👍👍

    • derDABEIwar
      derDABEIwar Vor 11 Tage +1

      Seh ich genau so !
      Ich trink seit 8 Jahren garkeinen Alkohol mehr, und das war eine meiner besten Entscheidungen.

    • Angelo D.
      Angelo D. Vor 12 Tage +2

      Habe auch mal 6 Jahre absolut nichts getrunken, aus lauter Jux.
      Aber war nicht dasselbe. Zum Beispiel gab es keinerlei Überraschungen mehr im Leben. Absolut fad.
      Wenn man frühs mit schwerer Birne aufwacht und die Frau neben einem weder kennt noch weiss wie sie hier hin gekommen ist,
      ist einfach das Geilste. Adrenalin pur.

  • 5083R
    5083R Vor 12 Tage

    Mich würde mal die Dunkelziffer interessieren. Glaube das Problem ist noch viel größer als angenommen.

  • Chris D
    Chris D Vor 12 Tage +5

    Interessanterweise ist der Durchschnittlohn in Alkoholbundesländern am niedrigsten.

    • Polarwind
      Polarwind Vor 12 Tage +1

      Ja und die meisten Kinder kommen in der Zeit zur Welt wenn die Störche kommen.
      Zusammenhang trotzdem nicht vorhanden 😉

  • Träumerle
    Träumerle Vor 12 Tage +3

    Hier wird viel zu viel darüber nachgedacht was andere denken könnten, was dann zu Kopfschmerzen führt. Man muss hier nicht in ein Schlüsselloch passen um seine Paar Jahre an der Oberfläche durchzustehen. 👇😛

  • Parasite242
    Parasite242 Vor 11 Tage

    Das nenne ich mal ne coole Doku, wenn auch mit nem traurigen Hintergrund. Echt angenehme "Reporter" und auch das Zwischenmenschliche, was dort beleuchtet wird, kommt auf ner ehrlichen Art und Weise daher.
    Ich selbst trinke unter der Woche halt schon mal gern das ein oder andere "Feierabendbierchen", hätte aber echt nicht gedacht, dass Ostdeutschland der traurige Sieger ist.
    Ne Frage jhabe ich allerdings noch: Magst du (Daniel) mir erzählen welcher Mega-Song ab 33:00 läuft? Danke :-)

  • PatKommentiert :)
    PatKommentiert :) Vor 12 Tage

    Also ich als 21 jähriger Student komme vielleicht auf 50 Bier, 40 Gläser Wein und Schnaps 150. Mehr wird es nicht sein, da ich beispielsweise dann auch mit Freunden mal alkoholfrei oder gar nicht trinke. :D

  • armerfams
    armerfams Vor 12 Tage +1

    Gute Doku,denke es geht beim Fußball, in München beim Oktoberfest. Stellvertretend 😅

  • Bornin wrongcentury
    Bornin wrongcentury Vor 12 Tage

    Faszinierend das man anscheinend lange studieren muss um ne Doku übers saufen zu machen 😂

  • klein und gemein
    klein und gemein Vor 3 Tage

    Ich kenne es noch von Familienfeiern früher. Jeder Geburtstag, egal ob groß oder klein wurde mit der ganzen Familie gefeiert. Da kam als erstes immer Kaffee und Kuchen auf den Tisch. Danach Bier, Sekt und harte Sachen ohne Ende. Ich fand das als Kind schon blöd. Man hatte ja nicht viel und diese Feten waren immer ein Highlight für die Erwachsenen. Keine Ahnung, für mich ist das nix.

  • Phra Panja
    Phra Panja Vor 12 Tage

    Ich trinke seit 15 Jahren nichts mehr.
    Also irgendjemand trinkt mein Part mit.
    Ich verstehe es schon lange nicht mehr.
    Ein Bier ist kein Bier, 2 Bier sind 1 Bier und da ein Bier kein Bier ist, sind 2 Bier kein Bier.
    Kenne ich auch noch

  • Steffen M.
    Steffen M. Vor 12 Tage

    Ich trinke zum Glück nur sehr wenig max 2-3 Bier im Montag eher 3-4 im halben Jahr.
    Finde der Alkohol macht bei vielen ein zu "großes Selbstvertrauen"

    • ForstAdjunkt
      ForstAdjunkt Vor 12 Tage +2

      Find den Vertipper super... 😜