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Hardcore Ausbildung Sterneküche: Koch-Azubis unter Druck | reporter

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  • Am 27 Sep 2022 veröffentlicht
  • Wie hart ist die Ausbildung in der Sterneküche? Max begleitet Azubi Louis für diese Reportage einen Tag lang bei seiner Ausbildung zum Koch in der Sterneküche. Schnell wird klar: Da kann's ganz schön stressig werden und auch mal ruppiger zugehen. Dabei reichen die 700 Euro Netto im Monat gerade so für die Miete von Louis.
    👩‍🍳 Anne (Name von der Redaktion geändert) hat üble Erfahrungen gemacht in ihrer Ausbildung zur Köchin. Sie berichtet von bis zu 16 Stunden langen Arbeitstagen in der Sterneküche. Nach einem Arbeitsunfall soll der Betrieb ihre Krankschreibung nicht ernst genommen haben, erzählt sie Max. Wegen Erlebnissen wie diesem hat sie beschlossen, die Ausbildung nach neun Monaten abzubrechen.
    🎵 Musik:
    Vivaldi - Die vier Jahreszeiten (Sommer)
    Childish Gambino - This is America
    Justice - Genesis
    Mozart - Eine kleine Nachtmusik
    Louis Edlinger, Tony Delmonte - Unknown Material A
    Nirvana - Heart Shaped Box
    The XX - Sunset
    Foals - Spanish Sahara
    Kendrick Lamar - Silent Hill (feat. Kodak Black)
    Ludwig Göransson - Posterity
    Jung Jaeil - The Belt of Faith
    Kanye West - Good Life
    🛑 Die Gastro-Gewerkschaft NGG warnt, dass durch den aktuellen Personal- und Fachkräftemangel im Gastgewerbe der Druck gerade nochmal höher sei als sowieso schon. Das würde sich auch negativ auf die Ausbildungsqualität auswirken.
    😮‍💨 Die Gewerkschaft verweist außerdem auf den aktuellen Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Daraus geht unter anderem hervor: Arbeitsbedingungen und Ausbildungsbedingungen sind bei Köch:innen vergleichsweise eindeutig schlechter als in anderen Ausbildungsberufen. Es wird deutlich häufiger mehr als 40 Stunden pro Woche gearbeitet.
    Fast die Hälfte aller Köch:innen-Azubis macht regelmäßig Überstunden.
    Köch:innen-Azubis sind im Vergleich zu anderen Azubis deutlich unzufriedener mit ihrer Ausbildung.
    💡 Wenn ihr wissen wollt, was Max mit den “Ausnahmefällen” meint bei 05:15 - das schreibt die IHK zu den zulässigen Arbeitszeiten von Azubis: “Nach dem Arbeitszeitgesetz darf die regelmäßige werktägliche Arbeitszeit acht Stunden nicht überschreiten. Daraus ergibt sich für Volljährige eine wöchentliche Arbeitszeit von höchstens 48 Stunden an sechs Tagen. Die tägliche Arbeitszeit kann auf bis zu zehn Stunden verlängert werden. Dann muss aber beachtet werden, dass der Auszubildende über einen Zeitraum von sechs Monaten durchschnittlich nicht mehr als acht Stunden pro Tag arbeiten darf. ” Hier noch mehr Infos dazu: www.ihk.de/duesseldorf/ausbil...
    🔎 Quelle zur Vertragslösungsquote: Berufsbildungsbericht 2022 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung www.bmbf.de/SharedDocs/Downlo...
    💸 Die Ausbildungsvergütung ist seit dem Dreh in vielen Bundesländern gestiegen: Mitte September wurde zum Beispiel für NRW beschlossen, dass es jetzt allgemeinverbindlich 1000 Euro Ausbildungsvergütung im ersten Jahr für Gastgewerbe-Azubis geben soll. www1.wdr.de/nachrichten/lande... / www.land.nrw/pressemitteilung...
    🔗 Ex-Azubi Daniel über seine Ausbildung zum Koch: www.br.de/puls/themen/azubi-b...
    Team: Max Humpert, Julia Minner, Jonas Mohr, Henning Goll, Daniela Roos, Andreas Josef, Miriam von Przewoski
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KOMMENTARE • 1 315

  • Max Humpert
    Max Humpert Vor 2 Monate +462

    Vielleicht habt ihr es gemerkt: Am Ende konnte ich kaum noch selber mit anpacken in der Sterneküche. Das war alles so durchgetaktet, dass da kaum noch Raum für ein Gespräch oder eine Anweisung an mich blieb. Auf diesen Stress muss man echt Bock haben, wenn man sich in diese Ausbildung wagt. Wär das was für euch?

    • Matti M
      Matti M Vor 15 Tage

      @TheJacksnipe DuDe :D Was sollen die Gänsefüßchen überall? Und jetzt geh 40kg schälen oder es gibt ne Schelle du Hilfsteller :D

    • Mafjol
      Mafjol Vor 19 Tage

      Auf jeden Fall immer wieder. Weicheier gibt es genug.

    • P W
      P W Vor 29 Tage

      Ich war 15Jahre im Bereich Gastronomie tätig und bin so froh da raus zu sein

    • Miesepetriger Heimbewohner
      Miesepetriger Heimbewohner Vor Monat

      Eher als Reporter, weniger wahrscheinlich als Arzt

    • Felix Müller
      Felix Müller Vor Monat +1

      Also koch ist für mich der schönste Beruf, ich fühle mich frei, ich liebe es die Gäste zu bezaubern. Dafür muss man ei Fach geboren sein. Das man den ganzen Stress mitmacht. Ich selber war auch 4 Jahre in der sterne Gastronomie tätig, 12 bis 18 Stunden am Tag, war normal. Aber wir waren alleine eine Familie und immer für uns da. Und das ist das was wichtig ist. Und natürlich jeden tag voll motiviert weil wie hat mal mein Chef gesagt. Wir sind nur so gut, wie an unserem schlechtesten Tag und ja da hat er recht, den jeder Zeit kann ein tester kommen.

  • Ida
    Ida Vor Monat +660

    Großen Respekt an alle, die in der Küche arbeiten und daran nicht kaputt gehen. Mein Onkel hat in der Sterneküche gearbeitet und um das Pensum zu schaffen hat er 15 Jahre gekokst. Heftiges Buisness und für mich wäre das nichts.

    • majaundhagen
      majaundhagen Vor 25 Tage +1

      @dietemann ja, natürlich. Wo Licht ist, da ist auch Schatten.

    • dietemann
      dietemann Vor 25 Tage

      @majaundhagen Ich kannte so einen 1. Liga Koch..............er hat seinen 50ten nicht mehr feiern können ,mit wem auch,er hatte keine Freunde mehr.........😢

    • majaundhagen
      majaundhagen Vor 25 Tage +1

      @dietemann es gibt halt Köche deren Anspruch ist es nicht , genau das zu haben was du aufgezählt hast. Deren Anspruch ist es, in den besten Restaurants auf der ganzen Welt zu arbeiten. In der gehobenen Gastro zu kochen ist halt 1. Liga und in der Mensa vielleicht Landesliga. Jetzt nicht vom Verdienst her, sondern was auf dem Teller landet. Und auch was der Gast zahlt. Menü im Sterneladen 180€ und Hauptgericht mit Salat und Dessert in der Mensa vielleicht nen 10er.

    • dietemann
      dietemann Vor 25 Tage

      @majaundhagen Ach,was?! Kantine .......oder Mensa z.B. 5 Tage Woche,geregelte Arbeitszeit , 38,5 Stundenwoche, 36Tage bezahlter Urlaub,Weihnachten frei, Ostern frei, Pfingsten frei, Feirtage frei, anständige und pünktliche Bezahlung,Urlaubsgeld ,13tes Monatsgehalt,aufstockung des Krankengeldes bei längerer Krankheit,Rentenzusatzversorgung ........ und wenn man lustig ist kann man /frau an Feiertagen oder Wochenenden im guten Restaurant aushelfen,aber nur wenn man/frau Lust und nichts Besseres vor hat😁😁😁Welche Liga ist das ?

    • Hans Pump
      Hans Pump Vor Monat

      @Robin Havemann Leute wie euer Gerdi sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Proll, mMeistens anonym, nie am Nörgeln, immer von tiefstem Grund auf gutmütig.

  • TheJacksnipe
    TheJacksnipe Vor Monat +377

    Unterbesetzt und unterbezahlt.
    Diese beiden Adjektive bringen die Zustände speziell in einer Küche und im Gastronomiegewerbe ganz allgemein auf den Punkt. Die Stimmung, die aus dieser unglücklichen Kombination resultiert, ist wirklich einzigartig 🙂

    • Collin Welcome j
      Collin Welcome j Vor Monat

      @austria_95 Wir reden hier von Sterneküche! Das sind 150 Euro für ein Menü zu billig

    • theresurrection
      theresurrection Vor Monat

      @jasko jap angestellte is moderne sklaverei

    • theresurrection
      theresurrection Vor Monat

      Ausbildung is sklaverei. Pech gehabt. Kein mensch soll so versklavt werden

    • CH
      CH Vor Monat

      Gibt halt noch sowas wie Berufsehre und Ethik

    • jasko
      jasko Vor Monat

      @Florian Roelen mein Ex durfte in seinem Beruf in der Ausbildung keinen Urlaub nehmen
      (Supermarkt) und hatte auch 10h Schichten und das für einen Hungerlohn ...

  • Clarissa Joy
    Clarissa Joy Vor Monat +471

    Bitte auch ein ehrliches Video über die Hotelbranche 🙏 ich verstehe nicht, wieso die Gastrobranche nicht gesetzlich kontrolliert wird und explizite Auflagen erhält bei diesen krassen Arbeitsbedingungen, die ja bekannt sind

    • Clarissa Joy
      Clarissa Joy Vor 21 Tag

      @Praeso dym Dafür sind Reportagen da. Warum gegen faire Arbeitsbedingungen sein? Ich war auch schon betroffen davon.

    • asdfghjklö
      asdfghjklö Vor 21 Tag

      @Praeso dymdie Leute von heute werden immer fauler, wollen sich nur noch vergnügen und WhatsAppen.

    • Praeso dym
      Praeso dym Vor 21 Tag

      Weil das Menü sonst nicht 150 sondern 300 Euro kosten würde. Genug Leute machen das freiwillig und ohne Sklaverei. Was mischst du dich da ein?

    • Neradon91
      Neradon91 Vor 28 Tage

      @asdfghjklö im Prinzip richtig, aber da man sehr viel mit rufbereitschaft, Bereitschaftsdienst machen kann würde es eher die kleinen Praxen betreffen die es meist gerne machen und auch nicht täglich mehrmals nach Feierabend raus müssen.

    • asdfghjklö
      asdfghjklö Vor 28 Tage

      @Neradon91 "Herr Doktor, kommen Sie schnell, mein Mann hat einen Herzinfarkt. "
      Doktor: "tut mir leid, ich kann erst nächste Woche kommen, hab diese Woche schon meine 40 Stunden hinter mir."

  • Melanie A
    Melanie A Vor Monat +162

    Respekt an jeden Menschen, der das durchzieht. Ich glaube viele Ausbilder sollten sich mal überlegen, ob man mit so einer Arbeitskultur noch junge Menschen dazu bewegen kann. Das Traditionsargument zieht da nicht mehr ;) Da fehlt es echt an Empathie. Natürlich sind Lehrjahre keine Herrenjahre, aber man hat es verdient, menschlich behandelt zu werden.
    Danke für diese Reportage!

    • Sebastian Kussmann
      Sebastian Kussmann Vor Monat +1

      Aber genau das was man jetzt gesehen hat ist das lernen den vom daneben stehen und zusehen lernt man es nicht und zum lernen gehört dabei das man ein Posten/Bereich selber leitet und die Verantwortung dafür hat das am Abend wenn die Gäste kommen alles vorbereitet ist und jetzt kommt der Punkt weswegen es ist wie es ist wenn der Gast um 18 Uhr ins Restaurant geht und Bestellt will er nicht erst 2 Std warten bis alles fertig ist sondern in kurzer Zeit sein Essen haben bedeutet du musst früh anfangen mit den Vorbereitungen was viele Stunden bedeutet beim Lohn ist es das selbe wenn der Gast für sein Schnitzel 30€+ bezahlen soll damit der Koch vernünftig verdientz kommt kein kaum ein Gast und der Laden macht Pleite. Egal wie man es dreht und wendet es ist immer scheiße für eine der 3 Parteien AN AG oder Gast aber wenn der Gast unglücklich ist kommt er nicht wieder und alle sind Unglücklich Koch ist sein Job los weil der Chef das Gehalt nicht mehr bezahlen kann weil kein Gast mehr kommt.
      Das selbe System sieht man doch auch in der Industrie und Einzelhandel wie viel Bauern hören auf weil die Supermarktketten nur billig einkaufen möchten damit der Kunde sein Fleisch günstig bekommt weil die wenigsten bereit sind einen Fairen Preis zubezahlen so das alle in der Kette damit leben können.
      Die Gesellschaft ist das Problem sie wollen alles und billig und immer.

    • Melanie A
      Melanie A Vor Monat +1

      @Skyp per genauso - der Fokus sollte mehr auf Lernen sein als auf „billiges Etwas für Alles“ 😉 - und die ein oder andere Lehrmethode kann vielleicht mal hinterfragt werden

    • Skyp per
      Skyp per Vor Monat +8

      Lehrerjahre sollten doch immerhin auch Lehrjahre und nicht grenzenlose Knechtschaft sein.

    • Back Up
      Back Up Vor Monat +14

      Das mit den "Lehrjahren sind keine Herrenjahre" kann man sich langsam auch mal sparen. Man sollte auch mal langsam ins 21 Jahrhundert ankommen !

    • theresurrection
      theresurrection Vor Monat

      Dumm wer das macht. Ausbildung is moderne sklaverei

  • Easy Peasy
    Easy Peasy Vor Monat +301

    An sich ganz guter Ansatz, ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Das Interview mit dem Küchenchef hätte auch definitiv etwas länger sein können, es wurde nicht nachgehakt. Außerdem wäre es sinnvoll noch etwas darüber zu sagen wie man anderen Azubis vlt helfen könnte um deren Arbeitsbedingungen zu verbessern, bzw warum es so schwer ist in diesem Business zu klagen.

    • Neradon91
      Neradon91 Vor 28 Tage

      Das was der Chef gesagt hat, war wahrscheinlich schon das äußerste was er geduldet hat und wenn die Angestellten ihre Stunden festhalten können sie jederzeit die Firma beim gewerbeaufsichtsamt melden ( danach dürfte der Job jedoch Geschichte sein und der Beruf gestorben sein wenn es " Branchen typisch" ist)

    • Cat_with_Hat
      Cat_with_Hat Vor Monat

      ​@CH Das Problem ist leider ein strukturelles in der Branche, so läuft es in den meisten Restaurants ab hat Covid nicht besser gemacht. Es wird Zeit dass die Ausbildungsbetriebe genauer kontrolliert werden, damit so eine Ausbeutung nicht passiert. Denn die hilft auf lange Sicht niemandem.

    • Easy Peasy
      Easy Peasy Vor Monat

      @CH klagen wegen unbezahlter Überstunden, sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder sogar Körperverletzung. Ist alles schon vorgekommen

    • CH
      CH Vor Monat

      Warum klagen? Die sollen den Betrieb wechseln. Nicht im kack Norden oder so.
      Man lernt sehr viel
      Wer nicht mitkommt soll daheim bleiben.

    • Max Humpert
      Max Humpert Vor Monat +7

      Danke dir für das Feedback, kann ich total nachvollziehen und nehme ich mir fürs nächste Mal mit!

  • MrOnesession BLa BLUb
    MrOnesession BLa BLUb Vor Monat +36

    Ich habe selbst die Ausbildung zum Koch gemacht. Habe 7 Jahre in der Branche gearbeitet. Teils auch in der Sterneküche. Wenig Geld verdient, viel meiner Lebenszeit geopfert, kaum soziale Kontakte außerhalb der Arbeit gepflegt. Irgendwann war ich so leer, sämtliche Leidenschaft für diesen Beruf hatte ich weggearbeitet. Die Erleuchtung kam dann ,als ich in den Verkauf gewechselt bin. Mehr Zeit , mehr Geld für wesentlich weniger Stress und ein gesundes soziales Umfeld, also ein lebensweites Leben für mich. Vor 4 Jahren habe ich ein Lehramtsstudium für berufliche Schulen angefangen. Ich gehe also als Lehrer denjenigen irgendwann auf den Sack die den Beruf erlernen wollen, nur bin ich diesmal auf der andern Seite. Die Gastronomie muss ihre schlechten Gewohnheiten ablegen und eine Arbeitsumgebung schaffen in der die Menschen ein Leben neben dem Beruf haben können. Weniger Arbeit, mehr Geld = Wertschätzung, unterstützende Atmosphäre, kürzere Arbeitszeiten, Menüs verschlanken usw. Dann werden auch junge Leute wieder mehr Lust haben den Beruf zu erlernen. Viele Betrieb checken nicht, das diese Beruf sonst den Bach runter geht und mit ihm eine ganze Branche. Ich denke einige haben das schon begriffen.

  • socialmediaboy 0
    socialmediaboy 0 Vor Monat +64

    Ich selbst bin auch gelernter Koch und habe ähnliches in meiner Ausbildung erfahren. Du wirst einfach zum Nichtsnutz erklärt und richtig ausgebeutet.
    Habe nach 6 Monaten Ausbildung den Betrieb und das Bundesland gewechselt, in der Hoffnung, dass es besser wird, aber es wurde nur noch schlimmer. Ich habe die Ausbildung um 6 Monate verkürzt und erfolgreich beendet
    Die "Erfahrungen" von damals verfolgen mich teilweise heute noch, aber haben mich auch in einer gewissen Weise positiv geprägt.
    Ich habe meine Liebe zur Ernährung und zum Essen gefunden, danach mein Abi im Bereich Ernährung gemacht und studiere heutzutage Oecotrophologie, um mal Produktentwickler zu werden. Ohne die Ausbildung hätte ich diesen ganzen Weg wahrscheinlich nie eingeschlagen...

    • lilgo
      lilgo Vor Monat +1

      Ich habe einen ganz ähnlichen Weg. Erst Oecotrophologie studiert, dann die Ausbildung zur Köchin und jetzt arbeite ich als Produktentwicklerin. Die Ausbildung in der Küche ist hart, aber gibt einem auch viel. Ich bin sehr froh den Beruf gelernt zu haben und hoffe sehr, dass sich die Arbeitsbedingungen in Zukunft verbessern.

    • Nick Flegel
      Nick Flegel Vor Monat +1

      So ähnlich geht es mir auch hab negative aber aich positive Erfahrungen in meiner Lehre machen können und will auch mal ökotrphoöogie studieren habe kette einen tollen Betrieb gefunden

    • Catalina Rosalita
      Catalina Rosalita Vor Monat +1

      Wow, Respekt!!!

    • reporter
      reporter  Vor Monat +2

      Echt schade, dass du solche Erfahrungen machen musstest. Das tut uns leid! Wir finden es aber richtig schön zu hören, dass du nun etwas machst, was dir gut gefällt und gut tut! Wir wünschen dir weiterhin alles Gute. 🍀💙

  • TR
    TR Vor Monat +25

    Ich arbeite in der Gastronomie als Kellnerin und muss sagen uns geht es genau gleich. in meiner Ausbildung kam ich fast jeden Abend weinend nach Hause. Wäre ein Reporter Team zu uns gekommen hätte man davon vermutlich nichts mitbekommen, da man den Betrieb nicht “schlechtmachen” soll.

  • Buddercookie
    Buddercookie Vor Monat +123

    Mir ging es genauso wie Anne. Habe mit 15 Jahren angefangen mit der Ausbildung. Mit 16 Jahren Jahren teilweise 14 Stunden täglich arbeiten. Mein Rücken dementsprechend beeinträchtigt. Habe es nach einem Jahr geschafft dort zu kündigen. Es ist sehr schwer sich von so etwas zu lösen. Ich merke heute noch nach 11 Jahren wie mich diese Aufnahmen in diese Zeit zurück katapultieren. Danke für diesen tollen Beitrag Leute !

    • Sven Germany
      Sven Germany Vor Monat +1

      @Black Sun Block Diese Zustände in der Gastronomie sind ja schon lange bekannt. Diese Betriebe meide ich gezielt als Gast.

    • Lese Zeichen
      Lese Zeichen Vor Monat

      Du bist da rauß-Tusch! Celebration! Chaka! Freiheit :)

    • Buddercookie
      Buddercookie Vor Monat

      @Julian Diese Zeit war prägend. Es gab auch schöne Momente. In der Küche gibt es einen Zusammenhalt und Kameradschaft die ist etwas wunderschönes. Aber ich hätte auch auf viele Dinge gerne verzichtet.

    • Julian
      Julian Vor Monat +1

      Ist die Erinnerung wehmütig oder bist du froh das du aufgehört hattest?

    • Black Sun Block
      Black Sun Block Vor Monat +8

      Ich kann das wirklich nur bestätigen 14 bis 16 Stunden als Azubi, Leute wenn ihr in ein Restaurant geht dann seit bitte respektvoll, ihr habt wirklich keine Ahnung wie hart es hinter den Kulissen abgeht. Ich sage deshalb weil ich so abgefckte Gäste erlebt habe das ich im Vorfeld am liebsten in das Essen geschissen hätte.

  • Exominuz
    Exominuz Vor Monat +73

    Also ich muss sagen, die "Anne" hat durchaus meinen Respekt verdient. Einerseits weil sie soviel mitgemacht hat und anderseits weil sie den Mut hatte für sich selbst einzustehen. Echt krass... Aber auch Louis muss ich sagen macht einen taffen Eindruck. Ich hoffe es geht positiv weiter für ihn. Evtl halt auch mit mehr Lohn dann.

  • Bikerin
    Bikerin Vor Monat +23

    Wegen solcher Arbeitssklaven wie im Video ( hart aber wahr) verliert diese Branche an Zurechnungsfähigkeit. Sowas will doch niemand! Wahnsinn. Es gehört jeder Mensch wie ein Mensch und nicht wie ein Stück Holz behandelt, das man einfach wegschürt!

    • I_SuperVegeta_I
      I_SuperVegeta_I Vor Monat

      @Laura Entweder die Leute wollen das und ziehen mit... oder sie wollen es nicht und brechen ab... Wo kein Richter, da kein Henker. Ist ganz einfach so, dass es den Leuten bei der IHK auch mehr oder weniger egal ist, habe ich den Eindruck.

    • Laura
      Laura Vor Monat

      Das ist halt einfach illegal

    • brot1991
      brot1991 Vor Monat +1

      Wegen solchen Arbeitssklaven kann sich die Branche das erlauben.

  • Diana König
    Diana König Vor Monat +121

    Sehr interessant, Einblicke in andere Ausbildungsberufe zu bekommen. Kann man ja vielleicht auch noch mit anderen Ausbildungen machen ☺️

    • xAzaar -
      xAzaar - Vor Monat

      @reporter verschiedene Handwerksberufe vorallem.

    • Vroni
      Vroni Vor Monat

      @reporter Ergotherapie. Das kennt fast niemand

    • Fabiana
      Fabiana Vor Monat

      Versicherungen!

    • Die netteste Person der Welt
      Die netteste Person der Welt Vor Monat +3

      @reporter Physiotherapie

    • Ni Ka
      Ni Ka Vor Monat +1

      Kfz mechatroniker - dort läuft nämlich auch einiges schief!

  • Andrea L
    Andrea L Vor Monat +70

    Mich würde ein Beitrag über verschiedene Menschen interessieren die ihre Ausbildung oder Studium abgebrochen haben. Unterschiedliche Ansichten & Erfahrungen und was am Ende doch eine Gemeinsamkeit hat warum man sich dazu entscheidet

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      Spannender Themenvorschlag, Danke! Bist du gerade in einer ähnlichen Situation und denkst darüber nach abzubrechen?

    • Isbal Brs
      Isbal Brs Vor Monat +3

      Interessantes Thema!
      Eine Lehre abzubrechen bringt viele Vorurteile mit sich.

  • M S
    M S Vor Monat +30

    Ich arbeite seit 18 Jahren in der Küche. Ich muss darauf hinweisen das diese Arbeitsbedingungen nicht nur in der Sterneküche gegeben sind. Mittlerweile bin ich Ausbilder und Meister. Selbst in gehobenen Positionen wird man aufgefordert unbezahlte Überstunden zu leisten. Momentan ist ein Sinneswandel zu erkennen denn ich wehre mich mittlerweile dagegen. Wenn der Betrieb nicht genug Geld einnimmt muss dies eben an die Gäste weitergeben werden. Wie in jeder anderen Branche auch.

  • Greta
    Greta Vor Monat +20

    Auch ich habe eine Ausbildung in der Sternegastro nach zwei Jahren abgebrochen. Meine Tortur gleicht Annes Erzählungen in weiten Teilen. Es hat Jahre gedauert, meinen Selbstwert wieder zu finden. Leider war ich so gebrochen, dass ich es als mein Scheitern empfand und nicht als das was es war:Systematische Ausbeutung.

  • Sabrina
    Sabrina Vor Monat +28

    Alles was in diesem viedeo gesagt worden ist kann ich zu 100% bestätigen. Mit 15 hab ich damals meine Koch Ausbildung angefangen und mit 18 abgeschlossen. Knapp 90 Stunden gearbeitet in einer Woche und bei mir kam es auch öfters dazu 14 Tage am Stück zu arbeiten. Es ist ein sehr anstrengender Beruf und nun kann ich auch sagen ich würde jedem von der Ausbildung abraten leider, körperlich und psychisch kaum zu schaffen unter den Druck. Trotzdem liebe ich es aber ich weiß das ich Köchin nicht bis zu meinem Lebensende machen werde

    • brot1991
      brot1991 Vor Monat

      @TheRedemeer Es gibt aber anscheinend (wie man hier auch im Video sieht) genug Leute die das mit sich machen lassen. Eigentlich eine Unverschämtheit, das die IHK keine Kontrollen macht, ob die Arbeitszeiten auch wirklich eingehalten werden.

    • TheRedemeer
      TheRedemeer Vor Monat +1

      Ein Freund von mir erging es ähnlich in der Ausbildung.
      Ich hab ihm was von Arbeitsrecht erzählt und dass per Vorschrift ein Betrieb ohne den Azubi genauso laufen müsste, als ihm überhaupt kein Urlaub bewilligt wurde.
      Er meinte dann, als sein Mit Azubi das versucht hat, wurde er eine Woche später wegen einen vorgeschobenen Grund gekündigt.
      Was denken sich die Chefs eigentlich? Den Job will doch kaum einer machen. Wenn genug Leute für sich einstehen, sollten die ja eigentlich schnell merken, dass keiner nachkommt...

  • WarrenBuffet_ShrimpDaddy

    Louis ist 29 Jahre alt. Die Entscheidung zur Ausbildung im Sternerestaurant und die Schattenseiten der Spitzengastronomie waren ihm bei der Wahl seiner Ausbildungsstätte sicherlich bewusst. Nur wenige verfügen über die notwendige Leidenschaft, den Ehrgeiz und die körperliche als auch geistige Widerstandskraft um in der „Champion-League“ zu bestehen. Aufgrund der Reglung, dass Louis 5 Tage die Woche arbeitet, sollte er jedoch wenigstens mit dem Mindestlohn von 12€ vergütet werden. Es gibt genügend hervorragende „Gut -Bürgerliche“ Restaurants mit normaler Regelarbeitszeit. Die schwarzen Schafe der Branche sind mit ihrer veralteten "Ausbeutungshaltung" langfristig ohnehin zum Scheitern verurteilt. Sternerestaurants, die minderjährige in einem toxischen, der Entwicklung schädigenden Arbeitsumfeld ausbilden zähle ich ebenfalls zu dieser Kategorie.

  • Johannes Meiner
    Johannes Meiner Vor Monat +105

    Ich habe schon viele Einblicke in Küchen bekommen, die Zustände sind sehr häufig einfach menschlich ekelhaft. Ich bin froh, mich selbst gegen eine Ausbildung zum Koch entschieden zu haben :)

    • Eva AK
      Eva AK Vor Monat

      @Sebastian Kussmann vielen Dank für die Tipps, da werde ich einmal nachsehen. Gibt's die Vereinigung nur in Deutschland oder auch in Österreich? Bin nämlich aus Wien.

    • Sebastian Kussmann
      Sebastian Kussmann Vor Monat +1

      @Eva AK leider findest du das in sehr wenigen Betrieben wobei es sich in letzter Zeit etwas ändert aber die Zeiten bleiben trotzdem den der Gast will Mittags was essen und auch Abends also lassen sich die Zeiten nciht so einfach ändern. Kannst drauf schauen das du in Betriebe gehst die nur Abends öffnen da könnten die Zeiten besser sein und es gibt eine Vereinigung "FairJobs" in der Gastro die sich dazu Verpflichten "Ordentlich" zu Zahlen und sich auch an die Zeiten zu halten besonders bei Auszubildenen.

    • Lese Zeichen
      Lese Zeichen Vor Monat

      Congratulation!!! :) :) :)

    • CH
      CH Vor Monat

      @Eva AK geh auch nicht in Hotelketten
      Schweiz macht Sinn zum Geldverdienen zwecks Rente auch.
      Geh nach st.gallen einstein
      Des ist creme de la Creme da geh ich evtl hin. Wenn du das wirklich willst. Es ist sehr sehr stressig du musst wirklich hart im nehmen sein. Aber dann kannst du wirklich was nicht so wie die ganzen Studentenidioten

    • Eva AK
      Eva AK Vor Monat +1

      @CH danke für den Tipp.

  • Einzelfahrt Kurzstrecke

    Ich habe während meiner HK Hotelausbildung das Glück gehabt, zusätzlich zu den im Lehrplan vorgesehenen 6 Wochen, weitere 4,5 Monate in der Küche unterstützen zu dürfen. Da fiel der Rotisseur mitten in der Spargelsaison aus und ich wurde kurzerhand befördert. Küchenchef, Souschef, Kollegen... alle haben mich unterstützt, aufgefangen und ich hab’ irre viel über die Küche und vor allem über Teamwork unter heavy Stress gelernt. Ich weiß heute, dass das eine Ausnahme in der Branche war. Der Küchenchef war zwar gelegentlich ein Choleriker und nicht immer so clever, dabei aber jederzeit fair und konstruktiv und mit großem Interesse, seinen Leuten etwas Bleibendes zu vermitteln. Wir haben selten mehr als 40h die Woche gearbeitet und Schichten wurden zu 95% eingehalten. Wir durften auch mal früher gehen, mussten dafür eben auch mal länger bleiben - eine Hand wäscht die andere. Kommunikation ist dabei wichtig und auch das ist in der Küche vermutlich eher selten.
    Es ist immer auch etwas Glückssache und im Zweifel muss man für sich entscheiden, ob man den Ausbildungsplatz wechselt oder sich für etwas anderes entscheidet.
    150h in zwei Wochen sind jedoch blanke Schinderei. Unfasslich!

  • M. S.
    M. S. Vor Monat +51

    So oder so denke ich, dass das eine sehr harte Ausbildung ist. Habe hohen Respekt davor, auch in der Nicht-Sterne-Küche.

  • Dr Raynbow
    Dr Raynbow Vor Monat +86

    Ich wusste, dass es in dieser Branche sehr schlimm ist. Aber ich hätte nicht gedacht, dass es Leute gibt, die anstatt 2 Personen einzustellen, EINE Person 16 Stunden lang am tag festzuhalten. Das ist für mich ganz klar freiheitsberaubung.

    • Jan W
      Jan W Vor 23 Tage

      Arbeitszeiten sind gesetzlich auch begrenzt.

    • noen08
      noen08 Vor Monat

      Mich stört da eher die Wettbewerbsverzerrung.

    • Money Boy Reups
      Money Boy Reups Vor Monat +1

      @Chris Stimmt schon, aber faktisch ist es das Äquivalent zu Wucher durch limitiertes Angebot. Du musst diesen Weg für das Ziel gehen, ungeachtet der ANgemessenheit der Kosten

    • b4ller
      b4ller Vor Monat

      @Chris
      Was ist das für eine Aussage?
      Die meisten Menschen machen sich von einer Ausbildung abhängig, weil diese Geld brauchen und nicht mehr in Hotel Mama wohnen. Dazu kommt noch, dass eine abgebrochene Ausbildung nicht immer den besten Eindruck in einem Lebenslauf machen. Da steckt viel psychischer Druck dahinter, aber das checkst du anscheinend nicht.

    • Yakut58
      Yakut58 Vor Monat

      @Chris nur blöd dass man dann auf der strasse landet da keinen job. Ein sklave aus dem mittelalter hat man wenigstens gefüttert so dass er sich "nur" um die (harte) arbeit kümmern muss... Heutzutage muss der sklave sich selbst füttern.

  • mogascha3
    mogascha3 Vor Monat +34

    Bin gerade auf Alkoholentzug in einer Klinik, dieser Sommer hat mich gekillt.
    Ich musste die Arbeit, die normalerweise 3 machen alleine erledigen, dazu diese Hitze!
    Arbeiten, schwitzen,betäuben, schlafen , arbeiten..... 3 Monate lang.
    Gruß, eine Köchin auf Erholung.

    • Kaisers Liebling
      Kaisers Liebling Vor Tag

      HEY, DU SCHAFFST DAS MEIN FREUND!!! DU BIST STARK UND DU BIST MEGA FLEIßIG GEWESEN UND ICH GÖNN DIR ALLES GUTE, WAS DU IM LEBEN BRAUCHST. ALLES GUTE UND HEILUNG UND BALDIGE GENESUNG WÜNSCHE ICH DIR VOM HERZEN! FÜHL DICH IN LIEBE GETRÖSTET«««««« «««««« «««««« «««

    • JJ
      JJ Vor 22 Tage

      Gott segne dich kleene . Gruß , Alkoholkranker Koch . ❤❤❤❤

    • Markus Dirmoser-Kume
      Markus Dirmoser-Kume Vor Monat +1

      alles gute!

    • mogascha3
      mogascha3 Vor Monat

      @Rainer Zufall
      Seit 2 Jahre mache ich wieder damit rum und ich merkte, dass ich meine Dosis immer weiter gesteigert habe, ich habe nicht so viel getrunken, dass ich einen körperlichen Entzug hatte. Aber genug um mich vom wahren Leben zu isolieren.
      Ich kann dir eine Suchtklinik nur empfehlen, schon die Gespräche mit anderen Betroffenen sind heilend. Und es ist so schön zu sehen wie jeder von uns von Tag zu Tag seine Lebensfreude und Selbstachtung zurück bekommt.
      Die Haut wird besser, die Augen werden klar und das Lächeln kommt zurück.
      Es ist einfach befreiend.
      Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, diesen Schritt zu gehen.
      Es lohnt sich!

    • Noel Leumas
      Noel Leumas Vor Monat +3

      Alles Gute Dir!

  • mel anie
    mel anie Vor Monat +35

    Das was Anne gesagt hat, kann ich sehr gut nachvollziehen. So ähnlich ging es mir damals, nur, dass es die Floristen Ausbildung war. Es war eine schlimme Zeit.
    Beide Berufe werden früher oder später aussterben, weil es keine Nachfolger gibt....und wenn nicht, dann entwickeln sich beide Berufe zumindest ähnlich und das ins negative

    • Lilafant Traumtier
      Lilafant Traumtier Vor Monat +1

      Mir ging es genauso bei meiner Ausbildung zur Süßwarentechnologin. Habe in der Woche 60 Stunden gearbeitet und mich dann noch um mein kleines Kind gekümmert. Wurde unausstehlich mit der Zeit und habe ständig geweint. Noch heute verarbeite ich das und habe da Gefühl nicht mehr so belastbar zu sein. Zum Ende hin haben meine Vorgesetzten zurückgerudert. Alles wurden netter, ich brauchte nur noch 4 Stunden am Tag arbeiten und so meine ganzen Überstunden abbauen. Dafür bin ich aber auch zur IHK gegangen und die hatten einfach um ihren Ruf gefürchtet.

    • mel anie
      mel anie Vor Monat +1

      @reporter ja hatte ich. Irgendwie hatten die einen so abhängig gemacht... schwer zu erklären. War jedenfalls menschlich echt eine Katastrophe. 10 von 28 in der Klasse hatten den Abschluss gemacht.

    • reporter
      reporter  Vor Monat +2

      Schade, dass du ähnliche Erfahrungen machen musstest. Hast du deine Ausbildung damals abgeschlossen?

  • X Tina
    X Tina Vor Monat +24

    Vielen lieben Dank für die Reportage! Bin selber Gastrokind, um mir meine Ausbildung oder Studium zu finanzieren. Ich finde es arg bewundernswert, wenn Menschen ihr Leben lang in der Gatsro arbeiten...10-12h Dienste sind normal. Ärgerlich ist es dann, wenn der Arbeitgeber gesetzlich Pausen abzieht, obwohl diese nicht wahrnehmbar sind...Chapeau! An Alle! Und zum Thema Trinkgeld. Die meisten Menschen in der Gastro bekommen Mindestlohn und sind abhängig von dem Trinkgeld. Fände es schöner, wenn der Gast oder die Gästin nicht meinen Stundenlohn "aufbessern" müsste. Es ist eine sehr anstrengende Arbeit. Vielleicht passiert da ja mal was. Dieser Mensch bekommt 700 € in seiner Ausbildung, Schiebt mehr als 10h Stunden Dienste...Meistens wahrscheinlich auch am Wochenende....Das Problem dahinter ist aber auch, dass wenige Menschen bereit sind mehr als 15 € für ein Hauptgericht zu bezahlen....Probleme. Probleme.Probleme.

    • M. S.
      M. S. Vor Monat +4

      Ein Freund von mir hat Mal für 6€/Std. in einem Burgerladen in Berlin gejobbt. Kann bis heute nicht verstehen wie er das aushalten konnte. Zwar hat sein Chef ihn in Ruhe gelassen, aber die 6€ waren auch noch schwarz. Er hätte als fließend englisch- und polnischsprechender bestimmt irgendwem Nachhilfe oder in nem Übersetzungsbüro arbeiten können

    • loew
      loew Vor Monat

      Das ist nicht ärgerlich sondern illegal. Leider können sich die betroffenen es sich nicht leisten gegen unbezahlte Überstunden oder durchgearbeitete Pausen zu klagen. Die 700 Euro bezogen sich im Beitrag auf die Ausbildungsvergütung. Im Fall der Gastronomie müsste man wirklich dahinter her sein, dass bereits Azubi ein Stundenlohn erhalten und zusätzlich die Zeit genau erfasst wird. Dann lohnt es sich für den Meister auch nicht die Azubis als Ausgleich für den zusätzlichen Gesellen den er nicht anstellen möchte länger arbeiten zu lassen. Ein Gastrobetrieb ist immer teuer, viel Strom, verderbliche Lebensmittel, aber die Leute sind zum Teil bereit (wie auch im Film gezeigt) Geld für Essen auszugeben und die Lebensmittel im Großhandel einfach bedeutend günstiger (mein Betrieb hat pro 500g Schale Erdbeeren 32cent bezahlt (2016)). Ich habe manchmal den Eindruck, dass Arbeitgeber in der Gastronomie nur ungern den Arbeitnehmern länger frei gibt, da die dann merken wie gut es ihnen auf einmal geht, sie die Sonne spüren und aufeinmal wieder ihre Freunde sehen können und das alles ohne Rückenschmerzen.

  • CalliPas Pamello
    CalliPas Pamello Vor Monat +19

    Die Augen und die Bewegungen des Azubi Kochs sprechen auch für sich. Gerade in dem Beruf ist der Konsum leistungssteigernder „Mittel“ sehr häufig, aus den bekannten Gründen.

    • ZoomZoomBOOM
      ZoomZoomBOOM Vor 3 Tage

      Ich hab alle Kommentare abgesucht. Fällt das wirklich keinem auf? Gut, ich bin selbst Ex-Konsument... daher fällt es vielleicht auf. Für mich ist das nicht mal mehr ne Vermutung, sondern ich wäre SEHR überrascht, wenn es anders wäre.

  • Natto Jelly
    Natto Jelly Vor Monat +39

    Mein Mann ist Koch in Japan. Er hat in einem sehr bekannten Restaurant gelernt und meinte, dass er zeitweise locker nicht mehr als 3 Stunden pro Nacht geschlafen hat wegen Zusatz Training nach der Arbeit. Selbst in seinem Job jetzt arbeitet er pro Tag an die 12h. Ohne Überstundenabbau oder Entlohnung. Es ist wirklich ein Knochenjob und Respekt an jeden, der das durchzieht.

    • Kranger Wiggser
      Kranger Wiggser Vor 22 Tage

      Mein Beileid an alle die sich gezwungen sehen das durchzuziehen, weil sie keine andere Perspektive sehen

    • N.J.S. give me a smile
      N.J.S. give me a smile Vor Monat

      Man kann es auch Schönreden mit dem Wort "Respekt", eigentlich ist es aber nur "Dummheit".

    • c c
      c c Vor Monat +1

      @Chris Wieso? De facto passiert gerade genau das. Deshalb jammern doch die Restaurantbesitzer. Sie finden immer schwerer jemanden, der sich ausbeuten lassen will.

    • Chris
      Chris Vor Monat +2

      @Natto Jelly Wenn aber immer Leute in diesen Jobs arbeiten, wird sich da nichts ändern. Ein Boykott wäre die einzige Lösung, aber leider nicht umzusetzen 😭.

    • Chris
      Chris Vor Monat +1

      Na ja, der Respekt hält sich da eher in Grenzen, sich so ausbeuten zu lassen.
      Man kann auch Koch sein und trotzdem fair behandelt werden.
      Für mich hat ein Mensch Respekt verdient, der sich klar positioniert und die Missstände und Arbeitsbedingungen kritisch hinterfragt und klar seine Grenzen kennt und sich nicht ausnutzen lässt.

  • Adrijana Vac
    Adrijana Vac Vor Monat +31

    Respekt an Louis!!!!! So ein toller junger Mann und dass er unter solchen Bedingungen so ruhig bleibt und einen 1a Job macht💯mein größter Respekt an unsere Generation, die so zielstrebig ihren Weg geht

    • T Highlander
      T Highlander Vor Monat

      @Sebastian Kussmann Wenn man von Seiten der Vorgesetzten wenig Wertschätzung bekommt und dann noch unterbezahlt ist, nützt all das Lob des Kunden wenig. Mal abgesehen von den schlechten Arbeitszeiten und Überstunden. Hierarchie am Arbeitsplatz

    • Sebastian Kussmann
      Sebastian Kussmann Vor Monat

      Wir machen das weil wir den Gast Glücklich machen wollen Ihm eine schönen vllt sogar unvergessen Abend bescheren wollen und wenn der Gast dann sagt das es im noch geschmeckt hat und sehr gerne wieder kommt mit Freunden weil sie diesen Moment auch erleben sollen ist es für den Koch das größte Lob was er bekommen kann.

    • T Highlander
      T Highlander Vor Monat

      @shydash3r so ist es

    • Taifunny08
      Taifunny08 Vor Monat

      Der Typ ist ziemlich bald Alkoholiker oder Kokser und hat mit 45 n Herzinfarkt. Das sollte man eher unterbinden. Und ja ich kann als Intensivschwester auch harte Arbeitsbedingungen nachvollziehen. Aber dieses Rumgelüge des Küchenchefs von wegen die wollen das ja alle wegen der Kreativität und so....Der hat bestimmt n fettes Haus und n paar Autos während der arme Kerl noch bei Mutti essen gehen muss. Das ist so daneben. Während unsere Gesellschaft seit Jahren ( berechtigterweise) über die Arbeitsbedingungen von Näherinnen in Bangladesch moniert, werden hier im Traditionshandwerk Leute in den seelischen und körperlichen Ruin getrieben.

    • shydash3r
      shydash3r Vor Monat +1

      Mach dir mal nichts vor. Das, was du in der Reportage gesehen hast, ist ein lahmer Zock. Außer ein bisschen Stress und Hektik hat man ja auch nicht viel gesehen. Frag dich lieber doch einmal, wie der Umgangston ist, wenn die Kameras nicht dabei sind.

  • creed piet
    creed piet Vor Monat +45

    Coole Reportage ! Aber was auch gut gewesen wäre die Leute im Service auch anzufragen, weil hier die Zustände genau so schlimm sein können. An sich aber nicht verwunderlich, dass der Betrieb nichts dazu gesagt hat aber stark von Anne auch so ehrlich zu sein!

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      Vielen Dank für dein Feedback und den Verbesserungsvorschlag. 😊

  • Simon
    Simon Vor Monat +117

    Bin ich der einzige der findet, dass der Gute einen sehr bestimmenden Blick drauf hat? 😂
    Ich meine, nicht ohne Grund gibt es das Klischee, dass in der Gastro auch mal was genommen wird. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar bei den Arbeitsbedingungen.

    • Roy Finley
      Roy Finley Vor 16 Tage

      War schon kurz davor zu tippen, da habe ich deinen Kommi gesehen 🥸👌

    • Marie
      Marie Vor Monat

      @HelloKittyTorte same haha

    • Burner Chrome 600
      Burner Chrome 600 Vor Monat +1

      Drauf wie ein Dach

    • Medea Wolf
      Medea Wolf Vor Monat +1

      Der Bub ist sehr auf Sendung.. unwahrscheinlich dass das nicht bemerkt wirkt vom Arbeitsumfeld. Wird trotzdem - wie öfters- stillschweigend hingenommen. Problematisch.

    • marco allemann
      marco allemann Vor Monat

      müssen nicht zwingend drogen sein, bei stress und hohem druck bleibt der Blick auch mal starr und geblinzelt wird nicht mehr. Kenne ich von mir auch.
      Aber auf diesem Niveau sind Drogen tatsächlich "gang und gäbe" ich würde fast sagen minimum 1/5 der Köche auf dem Niveau nehmen Drogen.

  • Mango Peter
    Mango Peter Vor Monat +6

    Ja krass! Schön das der Kollege Lust auf die Ausbildung und Job hat. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie auch viele hier in den Kommentaren. Mit 16 Ausbildung und dann bis 26 Vollzeit gearbeitet, nun bin ich 35. Ich glaube ich kann mit guten Recht behaupten, dass ich in der Zeit min. ein bis zwei mal gebrochen wurde. Die hat nicht nur seelische Spüren hinterlassen sondern auch Auswirkungen auf meine gesamten weitern Lebensweg. Innerhalb der Gastroerfahrungen habe ich viele Skills erlangt. Organisation, Planung, Stressumgangen usw. Jedoch habe ich auch Strategien entwickelt die sehr hinderlich sind. Z.B. verhalte ich mich sehr devot sobald ich einem Vorgesetzen gegenübertrete. Gehaltsverhandlungen sind da schwer! Von Arbeitsrecht verstehe ich nichts und muss mir immer wieder bewusst machen dass ich Rechte habe. Das Bild von der Küchentür die Druck in dir auslöst kann ich sehr gut nachvollziehen. Die ersten 5 Jahre hatte ich täglich angst bevor ich die Arbeit angetreten bin. Im übrigen habe ich keinen Koch kennen gelernt der über 45 war und kein Alkoholiker ist. Ich habe beispielsweise während Saisonarbeit die hälfte meine Gehalt vom Kompletten Aufenthalt versoffen. Glückwunsch!
    Nach den vielen Jahren als Koch habe ich ein Malereistudium gemacht. Nun koche ich nur noch selten wenn ich wirklich Geld brauch oder ich Lust auf den Job habe. Doch mehr als die Erfahrungen und Skills die in der Zeit mitbekommen habe konnte ich nicht erwirtschaften. Die Gehälter waren immer sehr niedrig und Zeit mir ein zweites Standbein mit irgendwas auf zu bauen hatte ich nicht. Insgesamt kann es ein sehr schöner Beruf sein. Ist in vielen fällen jedoch Toxisch und ich würde jedem davon abraten diesen Beruf zu lernen. Was schade ist.

  • SpiritOfTheWinds
    SpiritOfTheWinds Vor Monat +8

    Super interessante Reportage! Und was ein krass sympathischer typ der Louis😃 hab mich schon oft gefragt, wie's so in Sterneküchen abläuft, aber hätte nicht gedacht, dass die Ausbildung so verdammt hart ist... Hab echt Respekt vor allen, die sich das zumuten!

  • M L
    M L Vor Monat +26

    Louis wirkt so als wenn er richtig Bock auf das ganze hat und für sich ein klares Ziel hat. Schön das er trotz aller Hürden oder Schwierigkeiten mit Humor daran festhält und es durchzieht. Und trotzdem so sympathisch dabei bleibt

    • Rem
      Rem Vor Monat +1

      Digga, der Junge is auf Sendung

    • Peter Schmalz
      Peter Schmalz Vor Monat +2

      Die Frage ist wie lange noch. Bei dem Druck ist es nur eine Frage der Zeit bis Kopf und/oder Körper komplett streiken.

  • Leonie Voswinkel
    Leonie Voswinkel Vor Monat +7

    Ich habe nach der Ausbildung 10 Jahre durchgehalten. Mehrere Arbeitgeberwechsel hatten in dieser Zeit stattgefunden. Zwar andere Aufgaben, aber das Pensum, die Umstände, das lächerliche Gehalt (bis auf meinen letzten Arbeitgeber) und die Überstunden die einfach hingenommen werden „das ist in der Gasto halt so“ waren überall gleich. Physisch und psychisch musste ich dann die Notbremse ziehen. Ich halte einiges aus, aber mein Körper signalisierte mir eindeutig, dass es so nicht weiter geht!
    Nachdem ich eine Potential Analyse gemacht hatte, habe ich letztes Jahr die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin angefangen und bis heute keinen Schritt bereut 🤗 Scheinbar habe ich „meine Nische“ gefunden zu haben, in der ich noch besser bin als im vorherigen Beruf.
    Ich war gerne Köchin, aber solange sich da nicht massiv etwas verändert wird es bald einige Küchen geben die schließen müssen. Unter den aktuellen Umständen möchte keiner diesen Job erlernen/ausüben und das kann ich nur zu gut nachvollziehen

  • Daniela Spitzer
    Daniela Spitzer Vor Monat +8

    Ich war selbst im Service viele Jahre, vom Azubi bis zum Meister. Es ist überall so. Und deswegen ist es für mich auch nicht überraschend das die Gastronomie über Personalmangel klagt. Ich verstehe jeden, der das nicht mit machen will.

  • Bilbacat
    Bilbacat Vor Monat +126

    Wie der Chef auch Eiskalt zugibt, das er die Gesetze bringt und sagt "Die wollen das auch für den Hungerlohn!".

    • theresurrection
      theresurrection Vor Monat

      Tja so sind eben die arbeitgeber. Ekelhafte ausbeutende Kalkulirend und moderne sklaverei. Ich verabscheue die ganzen arbeitgeber und ceos und vermieter. Widerwertig. Alle enteignen.

    • LadyCasera
      LadyCasera Vor Monat +38

      Das fand ich auch nicht okay. :/ Der Grund warum meine Mutter mit Gastro aufgehört hat. Es hat sie einfach kaputt gemacht.

  • T.Extravaganza
    T.Extravaganza Vor Monat +19

    Thematisch finde ich Sterneküche extrem spannend und habe öfters mit dem Gedanken gespielt, mich beruflich dort hin zu orientieren. Dich die Arbeitsbedingungen haben mich davon abgehalten. Ich wäre zu sensibel dafür.

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      Was gefällt dir so gut daran? 😊

  • Anwald24
    Anwald24 Vor Monat

    Wow, richtig krass. Riesenrespekt für die Menschen und großen Dank!

  • Carl Breitfeld
    Carl Breitfeld Vor Monat +31

    Das Schlimmste finde ich wenn die Leute so ackern und man Ihnen noch dabei zusehen kann wie sie sich hinter einer Glasscheibe für dein Essen stressen 😂 Wie im Zoo. Schrecklich...

    • Kalash Nikowa
      Kalash Nikowa Vor Monat

      @Carl Breitfeld Ohje💀

    • Carl Breitfeld
      Carl Breitfeld Vor Monat

      @Kalash Nikowa man sieht es doch am Ende des Videos dass dort auch eine Glasscheibe ist :D

    • Kalash Nikowa
      Kalash Nikowa Vor Monat

      Bei Vapiano vielleicht… aber Sterneküche?

  • V43 1018
    V43 1018 Vor Monat +9

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Arbeit bei diesem Tempo und in dem Ausmaß auf Dauer gesund ist, auch wenn man eine Strategie entwickelt hat mit der Zeit und mit dem Stress umzugehen. Zu viel Arbeit kann irgendwann kaputt machen, wie physisch, als auch mental. Die eigene Gesundheit soll an erster Stelle stehen, dann kommt die Arbeit.

  • Moppis_Welt
    Moppis_Welt Vor Monat +5

    Koch war eigtl immer ein Traum von mir, von klein auf. Am Ende hab ich mich, aufgrund von Bezahlung und Arbeitszeiten, dann doch dagegen entschieden und studiert. Heute hab ich einen gute bezahlten Bürojob und lebe meine Kochleidenschaft privat als Hobby für Freunde und Familie aus. Ich war mir nie wirklich sicher, ob es die richtige Entscheidung war, wenn ich solche Videos sehe beruhigt es mich aber immerhin ein wenig. Großen Respekt an alle die das durchziehen und glücklich damit werden, mir wäre es wohl eher wie Anne gegangen. Ich denke die Leidenschaft fürs Kochen reicht bei diesem Beruf nicht, da muss man auch körperlich und mental einiges aushalten können.

  • Isbal Brs
    Isbal Brs Vor Monat +22

    Ich war auch mal Kochazubi, habe den Beruf an sich auch sehr geliebt. Musste dann aber die Ausbildung abbrechen, wegen den schlechten Arbeitsbedingungen.
    Schade, dass in dieser Branche keiner was von Arbeitsschutz gehört hat. Die Lehrer wissen über die Bedingungen bescheid, eigentlich jeder, aber getan wird nichts.
    Kein Wunder, warum man dort unterbesetzt ist.

    • Isbal Brs
      Isbal Brs Vor Monat

      @reporter Ich hoffe, dass ich es noch werde. Aber der Ausbildung werde ich noch nachtrauern. Kochen ist und bleibt die Leidenschaft, aber nur noch Privat.

    • reporter
      reporter  Vor Monat

      Wie schade, dass man wegen so etwas seinen Traumjob aufgeben muss... Hast du etwas anderes gefunden, das dir auch Spaß macht?

    • Dennis Rosenhoevel
      Dennis Rosenhoevel Vor Monat

      Die haben somit ja auch den Traum Beruf des Kochs ergattert... Geregelte Arbeitszeiten, gutes Gehalt usw

  • N i k
    N i k Vor Monat +279

    700€ mit 29.
    Er hat einen Traum und möchte diesen erreichen. Ich glaube, dass sein Körper ziemlich oft sagt, dass es genug ist, aber er es durchzieht, weil er weiß, dass es nur vorrübergehend ist.
    Großen Respekt. Wegen dieser stahlharten Entschlossenheit gibt es nur wenige Sterneköche.

    • Michael Micha
      Michael Micha Vor 26 Tage +1

      @Matti M Hi da gebe ich dir absolut Recht und stimme dir voll zu, Wahnsinn dass du dir so viel Zeit genommen hast diesen Kommentar zu schreiben.
      Ich habe nie geschrieben dass er ein Restaurant aufmachen soll ich rede von etwas völlig anderen. Man kann als Privat Koch durch aus so um die 5000- 8000 € im Monat netto verdienen. Zum Beispiel auf Superyachten oder Anwesen im mittleren Osten. Wer in seiner Karriere in der Sterne Gastronomie gearbeitet hat da gute Chancen, natürlich sollte man auch sehr gutes Englisch sprechen. Manchmal muss man halt über den Tellerrand schauen.

    • Matti M
      Matti M Vor 26 Tage +3

      @Michael Micha Sterneköche verdienen mit am wenigsten in der Branche. Nicht umsonst sind viele Sternerestaurants in Hotels ausgelagert weil du es finanziell ohne die Unterstützung der Zimmer gar nicht stemmen kannst. Eine Currywurstbude in der Innenstadt macht mehr Gewinn als ein Sternelokal. Fast jeder Sternekoch war schon mindestens in einer geschäftlichen Insolvenz. Je teurer das Essen das du verkaufst desto weniger bleibt für dich. Du brauchst das dreifache an Personal, kannst gleichzeitig weniger Tische bewirten udn dein Einkauf steigt ums vielfache. Das ist kein Luxusleben. Außer du schaffst es irgendwie Investoren zu fidnen durch deinen Namen und gleichzeitig 5 Läden zu führen von denen dann aber nicht alle einene Stern haben werden. Es gibt weniger reiche Sternegastronomen als erfolgreiche Schlagersänger am Ballermann. Die reichen Gastronomen machen keine Sternegastronomie sondern Biergärten, Ketten und Events.

    • Matti M
      Matti M Vor 26 Tage +1

      Das hat nichts mit Sterneküche zu tun. Das ist der Beruf grundsätzlich. Sternküche sit nur ein Teil von Stil. Wie Griechisch, Deutsch, Italienisch. Das ist ein Stil zu kochen auf den auch nicht jeder Lust hat. Nicht jeder der keinen Stern hat hat ihn weil er nicht genug arbeitet oder schlecht ist. Das ist ein Küchenstil wie gesagt. Du hast denselben Terz in eigentlich jeder Küche.

    • Michael
      Michael Vor Monat +3

      @Clara Wasserflasche arbeite mal 16 stunden pro tag und lauf hin und her ohne marschierpulver...

    • Carlo Coluchii
      Carlo Coluchii Vor Monat +1

      @Michael Micha ja wenn er sein eigenes restaurant macht und das 3 Jahre gut läuft oder 2 dann sinds 7000+

  • Lubo 11
    Lubo 11 Vor Monat +2

    Guter Beitrag. Dieser Job lebt von einem winzigen Prozent Teil von Menschen die dass es etwas brauchen und aushalten können/wollen um in der Branche zu bleiben, überleben. In meiner Ausbildung habe ich in Jahr 2-3 die Küche mit einem beikoch zusammen gemeistert 70-90 Stunden die Woche 5-6 Tage Woche. Nach der Ausbildung ging es nach Sylt wo mir gesagt wurde vor der Unterschrift 90 Stunden die Woche 6 Tage ist das minimum. Hab unterschrieben für 1 Jahr. Beziehung war natürlich zu Ende gegangen und persönlich habe ich mich nur an die Arbeit gedacht nix anderes. Die Gastronomie hat mir alles genommen im Leben und auch alles gegeben. Jetzt mit 42 Jahren heute kann ich sagen so arbeiten kann ich nicht mehr trotzdem hat wann einen gewissen Anspruch für die Gäste alles zu geben da diese meinen glückliches leben finanzieren. Ich habe den größten Respekt vor meinen Chefs die mich auch immer gefordert haben und unterstützt haben. Mann muss oft viel aufgeben können um glücklich in dieser Welt zu sein. Es ist leider traurig dass die Frau in der Ausbildung dass durchmachen musste. Dass müsste vom Gesetz härter angegangen werden. Aber Kinder auf der Welt arbeiten leider genauso und schlimmer für "Reis und Wasser. Dass wird sich leider nie wirklich ändern. Piece Leute 😔

  • Ralf Bettker-Cuza
    Ralf Bettker-Cuza Vor Monat +8

    Ich sprach neulich mit einem Küchenleiter, hatte selbst in gehobener Gastronomie gelernt und gearbeitet. Er findet kaum noch Azubis (viele Jahre gar keine mehr). Erst jetzt - war er bereit zuzugeben - ändert sich der Umgang mit den Azubis. Gleichzeitig stellt er aber auch eine zunehmende Unfähigkeit bei der Jugend fest, mit Kritik umzugehen bzw. die berufliche Kritik von der persönlichen zu trennen. Doch sei es wie es sei: die Jugend sucht man sich nicht aus - entweder man bietet ihnen Perspektive, behandelt und bezahlt sie anständig oder sie gehen woanders hin. Sie schulden uns nichts.

  • Elisa
    Elisa Vor Monat +8

    Ich habe mit 16 eine Ausbildung als Hotelfachfrau angefangen. In einem 4 Sterne Hotel… nach einem Monat hatte ich fast 2 kg abgenommen weil ich kaum was gegessen habe, jeden Tag mindestens 9 Stunden gearbeitet, oft ohne Pause und hatte einen Nervenzusammenbruch. Ich habe dann die Ausbildung abgebrochen und bin bis heute so froh darüber nicht mehr in der Hotellerie zu arbeiten!

  • Helen S
    Helen S Vor Monat +12

    Mein Opa war Koch in der Hotellerie und ich hätte ihm gerne nachgeeifert. Meine Familie war schockiert und mein Opa hat mich - obwohl Kochen bis zu seinem Lebensende seine Passion war - gebeten es nicht zu tun. Die Familie kam immer zu kurz. Jeder Feiertag, auch Weihnachten und Silvester musste bis in die Nacht gearbeitet werden. Die Arbeitsbedingungen waren hart. Ich habe großen Respekt vor jedem, der diesen Beruf mit Leidenschaft sein Leben lang ausübt.

    • Frithjof Wessel
      Frithjof Wessel Vor 3 Tage +1

      Ja was soll ich denn sagen dazu ich war 50 Jahre meines Lebens in allen Küchen des Landes tätig und bin jetzt 76 Jahre jung und koch immer noch am Wochenende in einem Haus in Baden Baden Ich habe alles gut überstanden Ein schöner Beruf und ich habe auch immer gut verdient

    • Lese Zeichen
      Lese Zeichen Vor Monat +2

      Ist vielleicht eher was für Menschen ohne Familienwunsch und Bedürfnis nach Eigenleben und Freizeit und Ganzheitlichkeit...

  • PULS Reportage
    PULS Reportage Vor Monat +90

    Krass!😳88 Stunden in einer Woche - das ist echt heftig. Und dieses Tempo in der Küche! Danke für den Einblick aus beiden Blickwinkeln 👍

    • asdfghjklö
      asdfghjklö Vor Monat

      @brot1991 ja, aber nur für Gewerkschafter.

    • brot1991
      brot1991 Vor Monat

      Das ist nicht krass, sondern illegal

    • Felix L.
      Felix L. Vor Monat +1

      Und dass er bei diesem Tempo trotzdem so lange braucht.

    • gorilla Wear
      gorilla Wear Vor Monat +4

      @asdfghjklö nein ist es nicht. Besonders für das Geld.

    • asdfghjklö
      asdfghjklö Vor Monat +2

      Das ist nicht heftig sondern normal.

  • JimCarreyWurst
    JimCarreyWurst Vor Monat +4

    2017 habe ich nach 16 Jahren die Gastronomie verlassen. Es war die beste Entscheidung für mich und meine Gesundheit. Ich rate jedem von einer Ausbildung in der Gastronomie ab. Egal ob Küche oder Service.

  • PuccaInWonderland
    PuccaInWonderland Vor Monat +12

    Der Chef glaubt sich doch selbst nicht 🙈
    Aber was ich sagen kann, es ist nahezu unmöglich einen kleinen Betrieb aufrecht zu halten, schon seit Jahren. Ich hätte gern mehr Diskussionen über die Probleme von Einzelunternehmern und Kleinbetrieben.

    • Tommy1
      Tommy1 Vor 23 Tage

      Dann passt das Geschäftskonzept nicht und er sollte den Laden schließen und was anderes machen statt junge Leute auszubeuten.

  • nk
    nk Vor Monat +4

    Ausbildungen sind meist härter als Studium. Der Umgangston ist bei vielen Ausbildungen hart. Damit sollen die Menschen gestärkt und arbeitsfähig gemacht werden. Um so trauriger, dass Ausbildungsberufe so schlecht bezahlt werden. Wir benötigen beides gleichermaßen.
    Und ja ich habe sowohl Erfahrung in Ausbildung und Studium. 😇

  • Robin Havemann
    Robin Havemann Vor Monat +24

    Das ist nicht nur in der sterneküche so... Meine erste Ausbildung war auch in der Gastronomie an der Nordsee und dort wird so ziemlich jeder Azubi ausgebeutet bis zum geht nicht mehr.
    Mein längster Tag war von Sylvester Morgen bis Neujahr Mittag 😉
    Oft Schichten von 6 bis 14 Uhr und dann wieder von 17 Uhr bis open end.
    Das ganze für 350€ im Monat und 370€ war die Miete. Also 20 Tage Mal nur Spaghetti essen war ganz normal für viele von uns.
    Gut das ist alles jetzt auch schon über 10 Jahre her aber ich glaube nicht daß sich da mittlerweile viel geändert hat.

    • Robin Havemann
      Robin Havemann Vor Monat +8

      @reporter ja ich habe auch eher von den arbeitsbedingungen und nicht vom Gehalt gesprochen. (Also dass ich denke dass ich dort noch nichts verändert hat)
      Die meisten haben ganz am Anfang der Ausbildung abgebrochen.
      Wer ein Jahr geschafft hat hat meistens auch den Rest der Ausbildung geschafft.
      Außerdem waren wir unter den Azubis eine eingeschworene Truppe weil wir alle unter denselben Bedingungen leiden mussten.
      Der Zusammenhalt unter den Azubis hat viel geholfen.
      Weil wir z.b Weihnachten nie frei hatten haben wir unser Weihnachten als Azubis immer am Sommeranfang gefeiert und da so ein richtig verranzten alten Tannenbaum mit einem möglichen Kram wie z.b Kondomen und so weiter behangen 😄
      Was aber erstaunlich ist, keiner von meinen Kollegen von damals arbeitet noch in der Gastronomie sondern wir habe alle nochmal was anderes gelernt.

    • reporter
      reporter  Vor Monat +2

      Änderungen in der Bezahlung gibt es seither, Azubis im Gastgewerbe bekommen mittlerweile mehr Geld: www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/tarifvertrag-auszubildende-gastgewerbe-100.html . Hast du dir damals die Frage gestellt, ob du unter solchen Bedingungen die Ausbildung abbrechen würdest?

  • CaptainBad
    CaptainBad Vor Monat +6

    In diesem Berufsfeld muss sich einiges drastisch ändern, wenn in 30 Jahren noch irgendwo eine Gaststätte sein soll, die nicht alles aus Fertigprodukten zusammen bastelt. Niemand hat mehr Lust sich Tod zu buckeln mit 10-12 Stunden im Teildienst bei 6 Tage Woche und Unterbezahlung. Da sind die Chefs genauso in der Verantwortung wie die Gäste, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Dieses Ausbeutersystem muss geändert werden.

  • Mel Li
    Mel Li Vor Monat +74

    Ja natürlich wollen alle dort was bewegen und ihre Ziele für den Nächsten Tag schaffen, trotzdem muss man sich wenigstens ansatzweise ans Gesetz halten. Und wenn die Ziele so unfassbar schlecht geplant sind, dass sie nicht ohne mehrere Überstunden zu schaffen sind, ja dann muss man halt einfach besser planen, setz die Ziele anders, dann kann man sie erreichen innerhalb eines 8 Stunden Tages, so wie den meisten anderen Branchen auch.

    • Sebastian Kussmann
      Sebastian Kussmann Vor Monat

      Sobald der Gast bereit ist vernünftig zu bezahlen und nicht nur billig will kann auch mehr bezahlt werden und geöffnet ist nur noch für 2-3 Stunden und maximal 20 Gäste am Abend damit die Arbeitszeiten eingehalten werden können.An den Feiertag kochen dann alle selber zuhause weil jedes Restaurant zu ist.

    • brot1991
      brot1991 Vor Monat

      Vor allem als Chef ist es deine Aufgabe darauf zu achten, dass sich deine Mitarbeiter an die Gesetze halten. Führungsposition heißt nicht nur herumkommandieren, sondern auch Mitarbeiter vor sich selber schützen. Ich will nicht wissen wie viele in der Gastro aufgrund der hohen Belastung psychische Probleme bekommen. (Und keiner kann mir erzählen, dass diese Edelgastro Pleite geht, wenn die mehr Azubis einstellen, wenn die denen eh nix zahlen. 700€ ist ein Witz, der dt. Durchschnitt für Azubis liegt bei knapp 1000€)

    • muersy69
      muersy69 Vor Monat

      ​@majaundhagen Dann stellt man eben noch mehr Leute dafür ein, aber dafür sind die sich zu geizig.

    • sqerx fan
      sqerx fan Vor Monat

      wtf reporter ist so schlecht geworden, das ist viel besser declips.net/video/BtB4FebTSnU/video.html

    • majaundhagen
      majaundhagen Vor Monat +3

      Die machen da keine Dosen auf und stellen das in die Mikrowelle. Die haben wahrscheinlich schon 6-8h Vorbereitung am Tag um dann, wenn die Gäste kommen a la Minute die Gerichte zuzubereiten.

  • Liesa
    Liesa Vor Monat +9

    Ich habe in der Pflege eine Ausbildung angefangen und musste ein Pflichtpraktikum in der Küche machen.
    Dieses Praktikum in der Küche habe ich höchstens zwei Wochen unter Tränen ausgehalten und habe mich dann krankschreiben lassen.
    Da dies ein Pflichtpraktikum war und ich da sicher nicht nochmal durch wollte, habe ich damals die Pflegeausbildung abgebrochen.

    • Lena Herbrandt
      Lena Herbrandt Vor Monat +2

      Seit wann muss man in der Pflege in die Küche? War das mal so vor 30 Jahren?

  • Louis Schumacher
    Louis Schumacher Vor Monat +73

    Hallo Leute, weil die Frage oft aufgekommen ist, wollte ich Mal kurz Licht ins Dunkele bringen:
    Nein ich bin leider nüchtern 🤷😅
    Der Blick ist leider genetisch bedingt 😨
    PS: mein Ausbildungsgehalt lädt auch leider nicht zum übermäßigen Drogenkonsum ein.

    • Simply Testing
      Simply Testing Vor Monat +1

      Bre, such dir bitte Hilfe!

    • Y X
      Y X Vor Monat +6

      Wenn die Leute wissen, wieviele Köche konsumieren, sehen sie hinter jedem nen Kokser😉🤣
      Ich hätte auch gedacht, dass du was genommen hast, WEIL du trotz dem Stress und den Arbeitszeiten nicht müde und gestresst wirkst und so konzentriert auch 👍

    • Quarkonia
      Quarkonia Vor Monat +6

      Ich habe gerade versucht, dies im Video zu analysieren und dann hab ich gerade den Kommentar gesehen 😅😂
      Ich wollte dir gerne sagen, dass du mega sympathisch wirkst und einfach wie ein super toller und schöner Mensch 😊💜

    • reporter
      reporter  Vor Monat +11

      😂 Danke fürs Richtigstellen!

  • Rita 25 y.o - check my vidéó

    Großen Respekt an alle, die in der Küche arbeiten und daran nicht kaputt gehen. Mein Onkel hat in der Sterneküche gearbeitet und um das Pensum zu schaffen hat er 15 Jahre gekokst. Heftiges Buisness und für mich wäre das nichts.

  • Hannah Müller
    Hannah Müller Vor Monat +19

    spannende Doku! Ich glaube da kommt es auch sehr auf den Arbeitgeber drauf an und es ist echt erschreckend, was Anne da durchgemacht hat. Andererseits ist wahrscheinlich gerade in stressigeren Situationen ein härterer Ton wohl normal. Sollte aber halt nicht zum Dauerzustand werden...

    • Cat_with_Hat
      Cat_with_Hat Vor Monat

      ​@andrea asdf Nur blöd das einen dort niemand wert schätzt. Azubis sind Ware, und werden weggeworfen wenn sie verbraucht sind. Ist leider so.

    • loew
      loew Vor Monat

      ​​@A. H. Sie hat mit einer abgeschnittenen Fingerkuppe noch 6 Stunden weiter gearbeitet. Sie sieht vielleicht etwas kindlich aus, aber mit (damals) 18 direkt nach der Schule in der Woche über 9 Monate hinweg immer über 60 Stunden zu arbeiten ist nicht sonderlich weich oder einfach.
      Zudem ist es immer das eine zu hören "ja da geht es ruppig zu und man arbeitet viel" und das andere Tag ein Tag aus blöd angemacht zu werden und dabei keine Zeit für einen sozialen Ausgleich durch Freunde oder Familie zu erhalten, da du nur noch Zeit fürs Schlafen hast.

    • andrea asdf
      andrea asdf Vor Monat +2

      Ich finde ruppig is schon ok in gewissen Situationen. Aber man hört ja oft am Unterton ob etwas böse gemeint ist, oder einfach dem Stress geschuldet. Viele Dinge kann man gut aushalten wenn man selbst wert geschätzt wird.

    • Hannah Müller
      Hannah Müller Vor Monat +1

      @reporter Nein ich habe mit Innenarchitektur schon meinen absoluten Traumberuf gefunden. Davor habe ich aber auch 2 Jahre in der Technik gearbeitet, wo es, gerade weil das ein sehr männerdominierter Bereich ist, auch mal etwas rauer zugeht. Deswegen kann ich schon nachvollziehen, dass sensiblere Menschen, wie Anne unter solchen Arbeitsbedingungen leiden. Allerdings waren meine Kollegen super lieb und haben mir auch immer den Rücken gedeckt, falls Leute mal ankamen mit "Frauen und Technik" und meine Arbeitszeiten, Gehalt und sonstige Rahmenbedingungen waren auch deutlich besser, als bei einer Ausbildung zum Koch.

    • Marinus Dümig
      Marinus Dümig Vor Monat

      Dieser Ausbildungsberuf muss reformiert werden sonst stirbt er irgendwann.

  • eigow ou
    eigow ou Vor Monat +2

    Respekt an jeden, der das durchzieht.

  • Teldaron
    Teldaron Vor Monat +10

    Der Cutter ist auf jeden Fall ein Kendrick fan😄
    Ich habe auch in der Sterneküche gelernt und musste ab dem zweiten Lehrjahr regelmäßig Vomex vor der Arbeit nehmen, da ich mich täglich übergeben musste sobald ich aus der Bahn ausstieg und das Restaurant gesehen habe. Nach der Ausbildung habe ich nie wieder in der Gastro gearbeitet.

    • reporter
      reporter  Vor Monat +2

      Wie heftig! Wir hoffen, du machst jetzt etwas, wobei es dir gut geht. 💙

  • Tragischer Einzelfall
    Tragischer Einzelfall Vor Monat +5

    Das ist nur die Spitze des Eisbergs ^^ Bin 50, habe in der Sterneküche Koch gelernt und bin seit 25 Jahren Küchenchef und Ausbilder. Mittlerweile rate ich jedem von einer Ausbildung in der Gastronomie ab, das hält keiner ein Leben lang durch und wird glücklich.

    • Ma Ga
      Ma Ga Vor Monat

      Wen Sie abraten, sind Sie ja bald arbeitslos....!?

  • BlackXRubin
    BlackXRubin Vor Monat +15

    Ich habe eine Lehre zur Zuckerbäckerin in einer besser angesehenen Konditorei angefangen und musste leider nach einem Jahr diese abbrechen. Alles was Anne sagt, fühle ich so sehr. Mein Ausbilder hat auch gesagt, wenn er dürfte würde er Lehrlinge schlagen, weil das gehört sich so. Wenn man etwas nicht beim ersten Mal perfekt geschafft hat, durfte es man nie wieder ausprobieren (wie gesagt eine Lehre, wo man lernen sollte). Der Beruf an sich, die Hitze, der Stress war nicht das Problem, das hat mir alles Spaß gemacht. Aber die Arbeitsbedienungen und das Klima unter den Kollegen hat mich fertig gemacht. Wie Louis schon sagte: man muss ruppiger sein...

    • Luke Ost
      Luke Ost Vor Monat

      @BlackXRubin lch war kurz davor nen Faschistoiden Hüttenwirt zu erstechen! Da war ich aber nicht mehr in der Ausbildung. Dann bin ich gegen Feierabend zum netteren Sous-Chef gegangen und hab ihn gebeten, mich ins Tal mitzunehmen. So lass ich mich nicht behandeln und beleidigen! Vllt nehm ichs in der Sternegastro hin aber nicht auf einer Skihütte. Danach suchte ich mir was in einer Altenheimküche. Der einstige euphorische Gedanke in die Gastro zu gehen um etwas zu erschaffen und Gäste glücklich zu machen war jetzt vollkommen tot. Ich machte das nur noch um Cash zu verdienen. Auch dort waren die Zustände nicht die Besten aber es ging nicht mehr so stressig zu wie in der A La Carte Gastro. Nach diesen Erfahrungen hatte ich mich entschlossen nie wieder in diesem Bereich zu arbeiten. Für mich eine gute Entscheidung.

    • BlackXRubin
      BlackXRubin Vor Monat +7

      @Luke Ost Bei mir war es dann am Schluss so: Ich bin ja jeden Tag in der Früh mit dem Moped in die Arbeit gefahren. An meinen letzten Arbeitstag habe ich beim Fahren gedacht: jetzt gegen den Baum fahren und ich muss nicht mehr in diese Arbeit. Da wusste ich, dass es aller höchste Zeit war, dort wegzugehen!

    • Luke Ost
      Luke Ost Vor Monat +1

      Mich wunderts nicht wenn einige junge aber auch ältere Mitarbeiter/Azubis/Knechte durchdrehen und ihre Vorgesetzten abstechen. Das soll kein Aufruf zur Gewalt sein! Es wundert und schockiert mich nur einfach nicht wenn ich sowas höre/lese/sehe :)

  • stormnr2
    stormnr2 Vor Monat +6

    Fachkräftemangel und so eine Ausbildung, wunderbar.

  • Sinili M
    Sinili M Vor Monat +1

    Mega Video! Mein totaler Albtraum in so einem Umfeld zu arbeiten!
    Fand allerdings die Frage wie es dazu kam, dass sie es so weit kommen lassen hat, so ausgebeutet zu werden, sehr unpassend und unsensible. Hätte man definitiv anders formulieren können, klingt bisschen nach nem Vorwurf

  • Lucndk
    Lucndk Vor 20 Tage

    Ich wirde gerade als Auszubildener als Koch angenommen und dieses Video hat mich tatsächlich motiviert.
    Ich habe Bock auf den Job und will diese Ausbildung meistern.

  • Tri Girl
    Tri Girl Vor Monat

    Ich habe vor einigen Monaten ein Praktikum in der Spitzengastronomie in der Küche gemacht und muss sagen, dass der Ton zwar etwas rau war, jedoch das Klima grundsätzlich echt gut war. Obgleich die (teils minderjährigen) Azubis dort deutlich über 8 Stunden gearbeitet haben. Spitzengastronimie ist eindeutig ein harter Brocken und besonders Frauen werden dort leider oft nur belächelt, jedoch würde ich sagen, dass sich das aktuell alles nach und nach bessert, da die Gastronomen sich aufgrund des hohen Fachkräftemangel nicht mehr leisten können so respektlos mit ihren Azubis und Mitarbeitern umzugehen wie noch vor 10-12 Jahren

  • LadyCasera
    LadyCasera Vor Monat +15

    Das wäre definitiv nichts für mich. Ich bin generell kein Mensch für stressige Jobs. Klar, den Stress gibts überall, aber ich hab die Gastronomie probiert und bin kläglich gescheitert. :(
    Dafür gibt es andere Jobs wo ich deutlich mehr Können beweisen konnte. Diesen Job muss man halt auch echt lieben bei der Anstrengung. Respekt!

    • LadyCasera
      LadyCasera Vor Monat +1

      @reporter Sehr viel. Verkauf, Pferdepflege, Kinderpflege oder auch so was wie das Arbeiten im Home Office. ^^ Nur so was wie Gastronomie wäre mir wirklich zu stressig. Auch wenn ich Zuhause gerne koche.

    • reporter
      reporter  Vor Monat

      Welchen Job machst du gerne? 😊

  • Der Fuchs
    Der Fuchs Vor Monat +3

    Guter Ansatz der Reportage. Es lässt sich in 15 Minuten leider nicht die Komplexität abbilden. Auch mein Weg begann mit einer Ausbildung zum Koch. So führte mich meine Leidenschaft für die Gastronomie über 20 Jahre durch verschiedene Bereiche. Mit der Geburt meiner Kinder wollte ich diese Arbeitszeiten nicht für meine Familie verantworten, weshalb ich den Beruf innerhalb der Branche gewechselt habe. Während meiner Zeit als Ausbilder habe ich immer versucht es besser zu machen, denn auch meine Lehrjahre waren geprägt von Missständen. Das Bewusstsein zu den gegebenen Herausforderungen ist schon länger in den Köpfen sehr vieler Kollegen angekommen und wird in Betrieben als auch Verbänden aktiv thematisiert und gelebt. Zur Eröffnung und der Komplexität ist die einseitige Betrachtung, mit Fokus auf den bösen Chef der die Azubis ausbeutet weil das halt schon immer so war, falsch. Als wesentlichen Faktor gilt es auch das gesellschaftliche Bewusstsein und dessen Wertschätzung zu betrachten. Höchste Erwartungshaltung zu geringem Preis ist ein allgemein gesellschaftliches Problem welches zu Fachkräfte-/Personalmangel, hohem Arbeitsaufwand und geringerer Bezahlung führt. Pflegekräfte, Erzieher und viele weitere Beispiele müssen sich leider in Reihe aufzählen lassen. Verantwortliche sind leider viel zu schnell gefunden, gleich ob Staat, Verband oder Unternehmensinhaber. Jeder Einzelne von uns trägt mit zu dieser Verantwortung bei. Ein bisschen mehr Trinkgeld beim nächsten Besuch eures Lieblingsrestaurants, Friseurs, Pflegekraft der Oma und anderer Menschen deren Arbeit ihr schätzt ist ein Anfang. Einen Betrieb oder Dienstleistung in Anspruch zu nehmen in dem aktiv ausgebildet wird, auch wenn es ein bisschen teurer ist als die günstige Konkurrenz gegenüber, ist noch besser. Wir leben in einem Miteinander, das habe ich in meiner harten Ausbildung zum Koch gelernt.

  • Jimmy Jones
    Jimmy Jones Vor Monat +4

    Ich hab Ursprünglich Restaurantfachmann gelernt und auch abgeschlossen.
    Gastronomie ist was sehr schönes allerdings echt nichts für schwache Nerven.
    Hab oftmals sehr schlechte erfahrungen mit Köchen gemacht, teilweise wurde sogar Gewalt angedroht wenn man nicht funktioniert hat.
    Der ganze Berufszweig müsste viel stärker reguliert werden.
    Sehr viele Mitarbeiter in der Gastro haltem dem Druck nur stand in dem sie Drogen nehmen.

  • Insi
    Insi Vor Monat +4

    Ich hatte mal einen Partner, der Kochazubi war und habe das hautnah mitgekommen (habe dort im Service gearbeitet und waren eben ein Paar) - ich habe mich wirklich gefragt, wie er das so lange überhaupt durchhalten konnte. Die Arbeitszeiten alleine sind unmenschlich und du hast quasi kein Leben. Arbeiten 6.30 - 14h, dann kurze Pause bis 16.45 und dann von 17h bis Mitternacht arbeiten. 6 Tage die Woche. Er hatte 3 Stunden "Freizeit", (14-17h) in denen man ja auch unter Druck ist, weil du weißt, ich muss gleich wieder arbeiten, ist mehr wie ne etwas längere Mittagspause. Dafür ne schlechte Bezahlung, und ein immenser zeitlicher und qualitativer Druck, der die Jungköche in eine Daueranspannung gebracht hat. Ich fand es schon beim nur beobachten krass. Und enorm, was für eine Leidenschaft und Liebe fürs Kochen und diesen Beruf dahinterstehen muss, um das in Kauf zu nehmen. Ich könnte es nicht.

    • Lese Zeichen
      Lese Zeichen Vor Monat

      Ich würde es nicht wollen, auch wenn ich es könnte. Klingt schlicht grauenhaft!

  • S.H.2002
    S.H.2002 Vor Monat +39

    Ich kann Anne so unglaublich gut verstehen. Ich habe damals eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten angefangen und habe da ähnliche Erfahrungen gemacht. Gott sei Dank habe ich abgebrochen…
    Alles Gute für Anne! ☺️

    • M. S.
      M. S. Vor Monat

      @Luke Ost Es geht eher um die Umstände und es gibt auch Zahnkliniken, die Mo-So von 7-22 Uhr geöffnet haben. Es gibt einfach strukturelle Probleme in dieser Branche, müssen wir aber nicht diskutieren. Die richtige Praxis macht den Unterschied.

    • S.H.2002
      S.H.2002 Vor Monat +2

      @Luke Ost Hey :) Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, Überstunden zu machen, ganz im Gegenteil! Ich mache das teilweise sogar gerne und bin der letzte, der einem Kollegen einen Gefallen abschlägt, weil er pünktlich Feierabend haben möchte. Allerdings ist der Umgangston in der Praxis untereinander unter aller Kanone gewesen, genauso wie die Bezahlung. Außerdem ist man der Fußabtreter für alles und jeden, man muss sich teilweise sowohl vom Chef, als auch von den Patienten respektlos behandeln lassen. Und ganz ehrlich: Das ist es nicht wert. Falls du ZFA bist: Ich möchte dich auf keinen Fall angreifen o.Ä. aber meine Erfahrungen waren alles andere als positiv. Und ich war in zwei Ausbildungsbetrieben, da ich aufgrund der extrem negativen Erfahrungen wechseln musste. Für meine psychische Gesundheit.

    • Luke Ost
      Luke Ost Vor Monat

      ZFA hart?! Gut vllt war dein Chef nicht optimal und Überstunden sind halt leider in vielen Branchen üblich. Da kannst du dich schonmal drauf einstellen in Zukunft. Es gibt nur sehr wenige "Chiller"-Jobs wo man exzellt fürs Fast-Nichtstun entlohnt wird. Diese sind natürlich heiß begehrt. Kenne eine die bei Google arbeitet. Natürlich muss sie am Ende des Tages Ergebnisse vorweisen aber sie kann sich alles schön einteilen und hat lange Pausen. Für solche Jobs brauchst du aber ein Top-Studium, Beziehungen/Empfehlungen, oder musst einfach ein Wunderkind sein. Ich denke mal in einer ZFA-Ausbildung hattest du deine Wochenenden wo du Relaxen und eine normale Beziehung führen konntest. Zeit für Freunde, Partner, Familie...für viele normal...in Gastro und Pflege und einigen anderen Sparten ein Luxus. Sei dir dem bewusst. Viel Erfolg in deiner Ausbildung und evtl. späteres Studium. Du wirst auch in diesen Bereichen Überstunden machen müssen wenn du mehr verdienen möchtest. Alternativ dann halt noch einen wohlhabenden Partner der dir finanziell mehr Freizeit/Familienzeit ermöglicht. Vie Glück und Erfolg!

    • S.H.2002
      S.H.2002 Vor Monat +1

      @M. S. Das ist wirklich optimal! Man wird immer gebraucht kann sich daher überall bewerben. Dadurch kann man ggf. sein Gehalt auch gut hochpokern 😄

    • M. S.
      M. S. Vor Monat +1

      @S.H.2002 Das gute ist wirklich, dass man immer schnell eine neue Stelle findet. Sowohl jetzt als auch bei der Suche davor habe ich mich zwischen zwei Praxen entscheiden können. Ich schicke nur 3-4 Bewerbungen raus, weil man eigtl. immer mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch rechnen kann.

  • Praeso dym
    Praeso dym Vor 26 Tage

    Respekt an Herrn Wilbrand, dass er mit seiner ehrlichen Meinung nicht hinterm Berg bleibt. Ich denke jeder, der in die Sterneküche geht, weiß bis zu einem gewissen Grad, was ihn/sie erwartet. Man sollte als Meister schon unterscheiden zwischen über 20jährigen und 16jährigen.

  • Mudhades
    Mudhades Vor Monat +4

    Ich glaube, am Beispiel Anne sieht man ganz gut, was da z.T. auch generationell für verschiedene Welten aufeinander treffen. Sie wollte die jüngste Sterneköchin Deutschlands werden und sagt noch heute, sie hätte das auch geschafft, aber hat nicht mal ihre Ausbildung abgeschlossen. Da sieht man ganz gut: Auf der einen Seite gibt es unmenschliche Arbeitsbedingungen und Leute, die ein wahnsinnige Fachwissen haben, extrem viel und hart arbeiten, damit sie z.B. in der oberen Liga mitspielen können. Das kann man kritisieren, weil es einfach ein System ist, das Leute kaputt machen kann und in dieser Form auch nicht legal ist. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die sich keine Vorstellung davon machen, was tatsächlich dazu gehört, zu den Top-Leuten seines Bereichs zu gehören und die Gegebenheiten völlig unterschätzen bzw. vielleicht zu sehr von ihren Fähigkeiten überzeugt sind. Mein Eindruck ist, dass letztere in den derzeit jungen Generationen häufiger werden, erstere hingegen seltener. Da wird sich die Branche zumindest ein Stück weit anpassen müssen, sonst werden die Nachwuchsprobleme immer größer werden.

  • Henry Keller
    Henry Keller Vor Monat +1

    Ich habe das erste Jahr der Koch Ausbildung absolviert. Leider musste ich dann im zweiten Jahr den Betrieb wechseln, da meine Chefs wegen Krankheit den Betrieb schließen mussten.
    Es war völlig normal eine 10-12h Schicht zu schieben und auch mal 8 Tage am Stück zu arbeiten. Als 16/17 jähriger ist das natürlich sehr hart. Kaum Freizeit und wenn man welche hat dann sind die Freunde beim arbeiten. Klar fängt man morgens erst um 9 Uhr an…aber nach dem arbeiten ist man so geplättet das man voller Kraftlosigkeit ins Bett fällt.
    Nun arbeite ich in der IT Branche und habe immer noch einige Kumpels die in der Gastronomie arbeiten. Egal ob Sterneküche oder normale Küche - es ist ein harter Beruf, auf welchen ich einen ganz anderen Blickwinkel nach meiner Ausbildung bekommen habe. Ich bin so dankbar das es noch Restaurants gibt und Leute die dort arbeiten. Es ist nicht selbstverständlich! Danke für diese Reportage ❤

  • D M
    D M Vor Monat +15

    Louis sieht einfach mega gut aus und wirkt so sympathisch. Einfach traumtyp. 😂

  • Kaefenenim Pah
    Kaefenenim Pah Vor Monat +18

    Also ich weiß nicht, wie geil ich das fände, wenn die Leute, die sich so viel Mühe geben, damit ich einen genussvollen und schönen Abend habe, am Ende kaum was rausbekommen.

    • c c
      c c Vor Monat

      Eigentlich widerlich. Ich schlemme und in der Küche herrscht Sklaverei.

  • CatKrieger13
    CatKrieger13 Vor Monat +10

    Wo ich das hier so sehe... ich fänd so ein Video über den Alltag von Referendar:innen und Lehrer:innen an Schulen mit akutem Personalmangel wirklich mal cool. Bzw. über den Job als Lehrperson generell. Als Studi bekomme ich schon jetzt viel zu viel von diesem Stereotypen um den faulen Lehrer mit, der viel zu viel Geld verdient, zu lange Ferien hat und sowieso kaum Arbeit hat. Auch wenn ich mir die polit. Debatte um die Verbeamtung anschaue, kann ich einfach nicht anders als vor Entsetzen zu lachen. Unterbesetzten, überlasteten, burnout-Gefährdeten, hart arbeitenden Menschen auch noch das Geld zu kürzen.... Auch Themen wie Umgang mit Flüchtlingskindern (und das Lehrkräfte regelmäßig damit völlig allein gelassen werden), oder das unsinnige Verhalten der Kultusministerien, das Lehramtsstudium immer weiter mit unsinnigem Fachwissen zu überfüllen, die Examen zu erschweren, aber im gleichen Atemzug wegen akutem Lehrkräftemangel Quereinsteiger einzustellen, sollten unbedingt mal etwas mehr in die Öffentlichkeit getragen werden. Ist mir nur bei dem Stress der Koch-Azubis gerade in den Sinn gekommen.

  • Joshua Rech
    Joshua Rech Vor 20 Tage

    Sehr einseitig. Ich habe meine Ausbildung im 2 Sterner absolviert. Natürlich war es hart, aber das weiß man davor. Das ist Topliga, nicht Durchschnitt, dementsprechend auch die Leistung, die gefordert ist.
    Außerdem hat es auch viele Vorteile, man lernt tolle Produkte und Leute kennen. Es gibt auch einfach keine besseren Restaurants. Man lernt Geschwindigkeit und Präzision, wie sonst nirgends. Und der Ton ist militärisch, aus dem simplen Grund, dass es eine militärische Hierarchie und ähnlich straff durchgetaktet ist, da ist keine Zeit für "Könntest du bitte, wenn es dir nichts ausmacht...". Und nach dem Service ist bei einem Glas Champagner wieder alles gut.

  • Nikasw
    Nikasw Vor Monat +5

    Da muss ich wirklich an meine Erste Lehrstelle zurück denken. Es war grässlich.
    Nach 10monaten und Burnout müsste ich erst einmal die Kraft wieder finden um Gastronomie nicht aufzugeben.
    Arbeite jetzt seit 4Jahren ausgelernt in der Branche und ES GEHT AUCH ANDERS! 😉
    Edit: Man muss sich auch echt mit mit Pfannen beschmeißen lassen😅

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      Mega, dass du trotzdem noch deinen Weg gefunden hast - das ist toll zu lesen!

  • Chris
    Chris Vor Monat +1

    8:50 So kann man sich auch rausreden:
    "Jeder bringt die Leidenschaft mit, um etwas zu schaffen und nehmen diese Arbeitsbedingungen in Kauf."
    Aber die Realität ist, dass eben nicht jeder Koch so motiviert ist, wegen Selbstverwirklichung so lange zu arbeiten.

  • onei jike
    onei jike Vor Monat +3

    Wie der Chef auch Eiskalt zugibt, das er die Gesetze bringt und sagt "Die wollen das auch für den Hungerlohn!".

  • gomois
    gomois Vor Monat +6

    Meine ersten Erfahrungen in der Küche waren immer die gleichen: Angst und Panik wieder hinzugehen, einen Fehler zu machen. Am liebsten stundenlang in eine Ecke Kartoffeln schälen - dabei konnte man nichts falsch machen. Es wurden Pfannen nach mir geworfen, ich wurde angeschrien, 13h Tage waren "normal", beschimpft, etc....

    • Sareloka
      Sareloka Vor Monat +1

      @gomois Verstehe ich völlig. Du hast recht, ich habe grade aus meiner ü 30 Sicht gesprochen, als junger Typ hätte ich warscheinlich auch das ganze geschluckt bzw schnell abgebrochen.

    • gomois
      gomois Vor Monat +1

      @Sareloka Heute würde ich genau das tun, aber junger Mensch, der gerade aus der Ausbildung kommt, muss man das erst lernen für sich einzustehen. Erkenn das Problem bis heute immer wieder, dass junge Menschen so viel über sich ergehen lassen, weil sie Angst haben denn Job zu verlieren.

    • Sareloka
      Sareloka Vor Monat +1

      Alter, würde jemand eine Pfanne nach mir werden - würde er die 100% zurück geworfen bekommen. Ich würde mir im leben nicht so einen scheiß antun, nicht eine Stunde. Bin so froh dass ich im Büro arbeite.

    • gomois
      gomois Vor Monat +1

      @Dennis Rosenhoevel ja. So viele Köche sind richtige Narzissten, die nichts als ihren Job haben.
      Hab aber auch 2 sehr gute Chefs gehabt, die es geschafft haben eine Brücke zwischen Chef und Freund zu schlagen. Sowas ist wirklich Gold wert in solchen Betrieben. Man arbeitet automatisch besser und mit mehr Spaß, wenn wirklich Teamgeist herrscht.

    • Dennis Rosenhoevel
      Dennis Rosenhoevel Vor Monat

      Soweit kam man in meinem Lehr Betrieb nicht, hat nicht lange gedauert bis der Küchenchef kam und ein einen ordentlichen Klaps mit der Palette gab. Meine Lehrzeit war die ganz alte Schule... Wie wir uns immer gewünscht haben das er einen Auto Unfall hat, wenn er zu spät dran war.
      Und urplötzlich als Geselle war er von heute auf morgen dein bester Freund.
      In meinen darauf folgenden 7 Berufsjahren konnte ihn wirklich niemand das Wasser reichen, ich musste immer schmunzeln wenn sie meinten hart zu sein 😅.
      Heute bin ich schon 7 Jahre Berufsunfähigkeitsrenter und genieße mein Leben.

  • SpeerGrüße 1510
    SpeerGrüße 1510 Vor Monat +3

    Schon bei 1:00 der erste Grund, weshalb kaum jemand in der Gastronomie arbeiten will: Verletzungen des Arbeitsschutzgesetzes sind völlig normal und werden sogar erwartet. Mehrarbeit bleibt meist unbezahlt (llegal), der "ruppige" Umgangston, den jede andere Branche mit Abmahnungen ahnden würde, kommt dann noch obendrauf.
    Nein danke.

  • in Anna ́s Küche
    in Anna ́s Küche Vor Monat +4

    Während meiner Ausbildung zur Köchin war am auffallendsten, dass in der Berufsschule (inkl. mir) nur 3 waren die vom ersten Tag bis zur Abschlussprüfung durchgehalten haben... Krass, oder?
    Zu meinem Ausbildungsbetrieb muss ich aber sagen: Ich hatte sehr Glück dort viel lernen zu dürfen!
    ...Aber bis zur Rente will ich nicht in der Gastronomie arbeiten.

    • reporter
      reporter  Vor Monat

      Was gefällt dir so gut an der Arbeit in der Gastro? 😊

  • Jan
    Jan Vor 16 Tage

    An sich eine gute Reportage, leider zu wenig in die Materie eingetaucht.
    Ich war 8 Jahre in renommierten Häusern tätig. Mit 22 bereits Sou-Chef und habe Köche geführt die auch meine Väter sein hätten können.
    An sich ist der Beruf schön. Man kann kreativ sein, man erschafft etwas, hat das Auge und den Geschmack etwas einzigartiges einen Menschen zu servieren.
    Nur schätzen das 70% der Gäste nicht!
    Jeder der mit dem Gedanken spielt diesen Beruf zu lernen rate ich ab!
    Die Ausbildung ist hart und teilweise unmenschlich.
    „Damit ein Koch, ein guter Koch wird, muss er gebrochen werden“ Leitsatz der alten Schule.
    In meinem Fall 3 Beispiele.
    - 15 Stunden täglich ohne Pause
    - bei Fehlern, generell Demütigung vor gesamten Brigade + Rest der Woche ODT ( Opfer des Tages )
    - teilweise von 3 Vorgesetzten halbstündige Einläufe im Kühlhaus ( damit die Gäste es nicht hören) wo man selber und die Familie aufs übelste beschimpft und durch den dreck gezogen wird. Abschließend wurde irgendwas nach dir geschleudert.
    Jedem muss bewusst sein, man lebt in einer parallel Welt.
    Deine Hobbys, Freunde , Partnerin, Familie und dich selbst hast du aufgegeben für den Beruf. Du lebst für die Arbeit.
    12-18 h am Tag , 6 Tage die Woche.
    Eskalationen mit Drogen sind normal.
    Aber man erlebt auch das Köche in umkleiden schlafen um am nächsten Tag mehr Zeit zu haben zum produzieren, Leute vor dem Herd zusammen brechen unter Tränen, oder bewusstlos werden, sich Köche absichtlich in Handflächen schneiden.
    Viele Spitzenköche wollen raus aus der gastro und schaffen den Absprung nicht oder trauen es sich nicht.
    Ich habe den Absprung selber geschafft und eine 2. Ausbildung absolviert. Ich habe der gastro für immer den Rücken gekehrt da ich so etwas nicht mehr unterstützen will.
    Für kein Geld der Welt schwinge ich noch einmal den Kochlöffel beruflich!!!

  • Mantra
    Mantra Vor Monat +4

    9:06
    ''Wenn ich den Jungs sage heute ist schluss, dann steht die neue Karte nicht...und das wollen die auch nicht!''
    HAHA. Sicher dass DIE das nicht wollen?

  • Pickle Rick
    Pickle Rick Vor Monat +6

    Da weiß ich wieder genau warum ich in der Küche aufgehört habe.
    Was auch immer nervt das alle so tun als wären sie harte Hunde, aber immer Schnee in der Nase um es überhaupt auszuhalten.

  • Sarah Schmidt
    Sarah Schmidt Vor Monat +2

    Also ich fand das echt krass. Solche Arbeitsbedingungen und dann noch so unterbezahlt...... Das geht meiner Meinung nach zu weit! Würde mich wundern, wenn jemand nach diesem Video sagt "richtig Bock auf die Ausbildung"

  • Piet Heintunnel
    Piet Heintunnel Vor Monat +7

    gucke den Beitrag gerade während meines gemütlichen Büro-Alltags 🙂 Hoffe ich bin danach nicht zu gestresst.

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      😄 Wir drücken dir die Daumen!

  • Mysimplecooking
    Mysimplecooking Vor Monat

    Ich war knapp 10 Jahre als Koch tätig, irgendwann muss man es einsehen das man mit dem Beruf sich kaum was leisten kann und somit der Gastronomie den Rücken zugekehrt 😊. Jetzt mache ich Koch Videos auf DEclips 😀

  • rodabanane
    rodabanane Vor Monat +3

    Habe vor einigen Jahren eine Kochausbildung begonnen, bei einem 2-Sterne Koch hier im schönen Südwesten. Die Arbeit war stressig, aber auch schön (eben die "gute" Art von Stress, welche auch sehr entspannend wirken kann, zumindest abseits des rauen Tons).
    Habe mich jedoch trotzdem, zum Glück früh genug, dagegen entschieden und bin jetzt glücklich im Informatikstudium.
    Die Bezahlung ist, trotz gehobener Gastro, sehr bescheiden. Überstunden werden nicht verlangt, sondern erwartet. Das wäre alles noch zu verkraften. Nur habe ich in den letzten Jahren aber einen wirklichen Trieb zum Vater werden bekommen. Mit dem Beruf des Kochs leider null vereinbar: Du schläfst wenn die Kids zur Schule gehen und du kommst abends nach Hause wenn sie schon schlafen - das ist leider ein absolutes No-Go geworden, selbst "nur" mit einem Partner der nicht im gleichen Fach arbeitet.
    Das Prinzip Gastro kann Spaß machen - mit einem realistisch ausgeglichenem Leben innerhalb dieser Gesellschaft aber mMn untragbar in diesen Umständen.
    Lg

  • Mylena
    Mylena Vor Monat +15

    Finde ja das Guckfenster am Ende am besten
    Wie so ein dekoratives Aquarium, aber mit gescheuchten Kochpersonal
    😄

  • ListeAchse
    ListeAchse Vor Monat

    Ich habe selbst die Ausbildung als Koch absolviert + den beikoch voher gemacht ( 5 jahre azubi🥲keine sterne küche "normal"halt ) ich Versteh die frau im video🙂 war bei mir auch nicht leicht hatte auch Überstunden die nicht vergütet wurden.
    Arbeitszeit wo über 8h ohne pause drüber ging
    Ich versteh sie im Ansatz da ich nur aus ner normalen küche komme 🙂

  • Susa Wiesner
    Susa Wiesner Vor Monat +12

    Danke für die interessante Doku!
    Zwei Punkte: Das, was der Ausbildungsleiter sagt bei 8:47: Nun ja. Natürlich ist es toll, etwas zu schaffen und das Menü für den nächsten Tagen fertig zu stellen. Das Geheimnis dabei lautet, mehr Personal einzustellen (ich weiß, nicht immer einfach). Aber das, was er sagt (bzw. eben nicht sagt, nämlich zu der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen) deutet darauf hin, dass auch da regelmäßig Überstunden gekloppt werden. Man kann nur hoffen, dass die Azubis diese entweder bezahlt bekommen oder absetzen können.
    Zweiter Punkt: Bei 9:41 nimmt die ganze Sache dann Fahrt auf. Ganz ehrlich: Sterneküche hin oder her. Ich frage mich, wie gut so etwas schmecken kann, was von Händen eines Menschens gekocht und geschaffen wird, der unter enormen Stress und Anspannung leidet und wo der Schweiß von der Stirn tropft (ich hoffe, sie können das ab und zu abwischen)? Das erscheint mir unschlüssig. Wo bleibt da die Liebe und die Ruhe und die Wertschätzung für das Handwerk? Das soll nicht gegen die Köch*innen gehen, die ihr Bestes geben, sondern eben gegen die zum Teil unwürdigen Rahmenbedingungen.
    >> Ich frage mich, was sich da ändern muss? Muss der Chef auf einen Teil seines eventuellen absurden Mega-Gehalts verzichten (bereichern sich da Küchen- oder Restaurantchefs in manchen Läden)? Oder müssten die Gerichte teuer (zu teuer) werden? Aber in so ein krasses Sternerestaurant gehen doch sowieso nur Menschen, die es haben. Wieso dann nicht für ein 40 Euro-Menü 2 Euro mehr berechnen und dafür Menschen bessere Arbeitsbedingungen ermöglichen? I don´t get the point. Wenn jemensch dazu Gedanken/Erfahrungen hat, gerne teilen! Danke!

    • shydash3r
      shydash3r Vor Monat

      @Susa Wiesner doch doch, darum geht es schon. Man merkt eben an deinem Kommentar dass Du vieles in der Reportage für bare Münze nimmst bzw dem küchenchef Glauben schenkst. Lass dir jedoch gesagt sein, dass dies alles gelogen ist und nicht der Wahrheit entspricht. Abseits der Kamera sieht das komplett anders aus. Das Geheimnis laut nicht mehr Personal einzustellen. Sondern das Geheimnis ist, dass es kein Geheimnis gibt. Die meisten Restaurants müssen ihre Azubis ausbeuten, damit der Schuppen überhaupt irgendein Ertrag abwirft. Personal ist der teuerste Faktor und der Riss, der mit dem Essen gemacht wird, geht meistens gegen Null. Hauptsächlich wird an den Getränken verdient. Jeder der in der Gastro ist, wird bestätigen, das mit Wasser und Kaffee das meiste Geld gemacht wird. Im übrigen ist es nicht gerne gesehen, wenn das Thema Überstunden und deren Entlohnung bzw abfeiern angesprochen wird. Es wird eben jede Hand gebraucht und ein Azubis eine günstige Kraft, der die Schnauze halten muss. Ansonsten kann es eben auch gut möglich sein, dass man den Arbeitsplatz nicht lange behält. Das zu Punkt 1
      Zu Punkt zwei: im regelfall wird natürlich auf die Qualität der Speisen schon geachtet bzw sollte es so sein. Denn alles was an Speisen und Getränken rausgeht, könnte ja ein schlechtes Licht auf dem Betrieb werfen und das wäre kontraproduktiv. Nach außen hin ist alles tip top und der das bekommt davon natürlich nichts mit.
      Im Endeffekt hast du natürlich vollkommen recht. Die ganze Branche müsste mehr wertschätzung erfahren, und das in Form vom Preis, was die Speisen betrifft. Aber leider leben wir in Deutschland in einer Geiz-ist-geil Kultur und Essen hat bei uns nicht einen allzu hohen stellenwert.
      Und falls du denkst, das ist in Sterne Restaurants besser aussieht... Das komplette Gegenteil ist der Fall. In dieser Branche kann jeder den Spruch "bei reichen Leuten lernst du sparen ". Diejenigen, die es besonders dicke haben, geben übrigens das kleinste trinkgeld. Und selbst davon bekommen die Azubis den kleinsten Teil.

    • Susa Wiesner
      Susa Wiesner Vor Monat

      @shydash3r Danke für deine Rückmeldung, aber darum geht es doch gar nicht in meinem Kommentar?

    • shydash3r
      shydash3r Vor Monat

      Bist du wirklich bist du wirklich so naiv und glaubst das, was der Küchenchef gesagt hat? Wenn die Kameras aus sind, ändert sich "kurioserweise" die Meinung. Denkst du ernsthaft, dass es nach 16 Stunden Arbeit irgendjemanden interessiert, ob die neue Speisekarte fertig ist? Der Witz war gut.

    • Stev O nBike
      Stev O nBike Vor Monat +1

      Tatsächlich ist Sterneküche kein großes Gewinngeschäft. Viele Restaurants werden sogar von Gönnern am Leben gehalten, die da regelmäßig Geld reinpumpen, weil es sich sonst nicht rechnen würde. Ich denke der Grund dass Sterneköche gerne mal ins TV gehen (Rach, Rosin etc.) hat auch damit zu tun, dass sie ordentlich was verdienen wollen

  • Fabio Fischer
    Fabio Fischer Vor Monat +23

    Ich mache gerade auch eine Ausbildung als Koch.
    Und ich hoffe das ich die zu Ende bringen kann.Aber ich glaube dass ich es schaffen werde.😅

    • A Savannah
      A Savannah Vor Monat +1

      Klar, das schaffst du! Danach kannst du wo du willst in der Welt arbeiten! Ich bin gelernte Hotelfachfrau, aber arbeite seit 16 Jahren als Flugbegleiterin in der Karibik 😁✈️

    • majaundhagen
      majaundhagen Vor Monat

      Am Ende vergehen die 3 Jahre wie im Flug und dann steht dir vieles offen in der Gastro. Die suchen Personal wie verrückt und mit guter Ausbildung , bist du in einer guten Verhandlungsposition.

    • Terp Saucey
      Terp Saucey Vor Monat

      Du armer Tropf

    • PULS Reportage
      PULS Reportage Vor Monat

      Viel Erfolg 🍀 🤩

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      Genau, viel Erfolg dir! 🍀 Welche Erfahrungen machst du in deiner Ausbildung? 😊

  • Genussmensch des Lebens

    Gegen Arbeitszeit schutzgesetzt zu verstoßen ist Ausbeutung und es gehört dem "Ausbilder "die Eignung entzogen. Punkt und Ende!!
    Arbeite selber seit über 20 Jahren in der Gastronomie.

  • Links-Grüner und vesifft auch noch

    Kann ich alles so bestätigen. War nicht in der Küche tätig, allerdings im Service. In der Ausbildung 12 Std. am Tag, waren nicht selten. Auch 13 Tage am Stück arbeiten, waren nicht selten.
    Bei einer Ausbildungsvergütung von 300€ netto im Monat. War im Jahr 2008. 200 Std+ im Monat Normalfall. Wenn man da nicht voll Bock auf diesen Beruf hat, wirst du nicht glücklich. Arbeitszeiten beschissen, Geld beschissen. Kaum Freizeit.

  • Die Welt der Hundebücher

    Ein interessantes Video. Aber ich hätte mir ein längeres Interview mit dem Chef gewünscht, wo auch etwas kritischer nachgefragt wird.
    Natürlich steht der Azubi im Fokus, aber wenn man diesen Druck und alles thematisiert, muss man das ganze auch kritisch hinterfragen und da ist dann eben der Chef gefragt

    • reporter
      reporter  Vor Monat +1

      Danke für das Feedback! Den Punkt besprechen wir gerne in der Redaktion. 🙌

  • Maria von Aragon
    Maria von Aragon Vor Monat +1

    Wieso kann eine Koch bzw. Sternekochausbildung nicht normal und wertschätzend ablaufen? Ich finde es absolut unprofessionell, dass es so ist wie es ist. Ich finde das ist ein Armutszeugnis, denn gerade Profis, die Höchstleistungen erbringen, sollten ein Vorbild für die Menschen und ihre Azubis sein und nicht ein abschreckendes Beispiel.

  • No Front
    No Front Vor Monat

    Spannende Einblicke! Vielen Dank :)